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(4.6)

Mein Erfahrungsbericht könnte über mehrere Seiten gehen. Es ist echt krass, wie viele Erfahrungen man macht, was man meist erst garnicht so wirklich realisiert.
Als ich in Kanada angekommen bin, war ich erstmal 3 Tage im Orientation Camp mit den Betreuern von Xplore und anderen Austauschschülern in Toronto. Das war an sich wie eine große Klassenfahrt und hat echt Spaß gemacht. Danach wird es dann "ernst" und man trifft seine Gastfamilie das erste mal. Das war eine sehr aufregende Angelegenheit, die aber echt eine schöne Erinnerung ist. Meine Gastfamilie hat mir in den ersten Tagen erstmal die Umgebung gezeigt und auch die Schule etc. und schon da hab ich mich wohlgefühlt. Zu Beginn des Schuljahres beginnen dann auch schon einige Sport Teams in die Saison, was bedeutet man kann zu den Try Outs gehen. Ich habe am Anfang Fußball gespielt und dann später Basketball. Dadurch hab ich den Großteil meiner Freunde kennengelernt. Während wir dann in der Basketballsaison waren, sind wir einige male auf Turniere gefahren die weiter weg waren. Das heißt man bleibt mit dem Team übers Wochenende im Hotel. Ich glaube ab dem Punkt habe ich nur noch seltener an zuhause gedacht, weil man war mittendrin und gehörte dazu, zum Team. Was ich zum Thema Heimweh sagen kann ist, dass ich keins hatte um ehrlich zu sein. Natürlich vermisst man sein gewohntes Umfeld, seine Freunde, seine Familie, aber das passiert alles in einem gesunden Rahmen. Es hilft, sich nicht in seinem Handy zu vergraben und nicht jeden Tag mit den Eltern oder Freunden zu skypen.
Ich glaube es ist erwähnenswert, dass ich in Deutschland bereits mein Abitur bestanden hatte, bevor ich nach Kanada gegangen bin. Also es ist absolut möglich, nach dem Abi noch ein High School Jahr zu absolvieren. Was daran vor allem Spaß macht ist, dass man schulisch keinen großen Druck mehr hat und man mehr Zeit hat verschiedene Dinge zu erleben. Meine Freunde und ich sind oft nach dem Training irgendwo essen gegangen oder in die Mall gefahren. Man findet sich also schnell ein.
Was das Englisch angeht muss ich sagen hab ich auch keine großen Probleme gehabt. Egal wie fehlerhaft ich manchmal gesprochen habe, wurde ich immer verstanden und das ist nach kurzer Zeit aber auch schon garnicht mehr relevant, weil man sehr schnell in diesen Englisch Modus reinkommt wo es dann nicht mehr wirklich großes nachdenken erfordert, Englisch zu sprechen.
Großes Glück hatte ich mit meiner Gastfamilie, weil an Thanksgiving sind wir nach New York gefahren und haben uns dort die alljährliche Thanksgiving Parade angeguckt. Was ein Spektakel! Natürlich wird nicht jeder in seinem Auslandsjahr die Möglichkeit haben mit seiner Gastfamilie zu reisen. Aber es ist auf jeden Fall möglich und bringt einen näher zusammen mit seiner Gastfamilie.
Weihnachten ist auch eine verrückte Zeit. Es war natürlich anders als zuhause aber es war die Erfahrung wert, mal zu sehen, was andere Familien so an Weihnachten machen. Ein großer Unterschied zu Deutschland ist auf alle Fälle das Thema Dekoration. Vor allem vor dem Haus im Garten habe ich viele verrückte Dekorationen gesehen.
Das sind jetzt bisher so meine größeren Erfahrungen gewesen, aber was man hier eigentlich alles mitkriegt kann man nicht so wirklich erzählen. Es ist einfach die Atmosphäre die komplett unterschiedlich ist und die es definitiv wert ist zu erleben. Jeden Tag passieren verschieden Dinge, die mal besser und mal schlechter sind. Aber wenn man diese Dinge durchsteht, dann fühlt man sich im Nachhinein besser und stärker :)
Wenn jemand so weit gelesen hat, dann glaub ich, solltest du den Schritt wagen und ins Ausland gehen. Du wirst es nicht bereuen! Vor allem mit Xplore, denn die wissen worauf es ankommt und sind eine coole Truppe.

Vorbereitung:
Die Vorbereitung war an sich sehr gut, verschiedene Workshops und Gespräche. Ich hatte das Gefühl ich wusste was auf mich zukommt, allerdings wird man bei seiner Ankunft in der Gastfamilie immer etwas ins kalte Wasser geworfen, was aber völlig normal ist und was ich aber auch wusste! Da jeder Auslandsaufenthalt anders ist, ist es auch schwierig jeden perfekt vorzubereiten.

Betreuung:
Für mich ist die Betreuung während des Auslandsjahres super, weil man kann sich immer melden und bekommt schnelle Antworten. Auch wenn man sich nicht so oft meldet, da alles glatt läuft, wird man immer mal wieder kontaktiert ob auch alles in Ordnung ist.

Ansprechpartner:
Mein Ansprechpartner bei Xplore ist richtig cool. Er hört ab und zu immer mal wieder bei mir rein und checkt die Lage. Fragt ob alles in Ordnung ist. Ich hätte da echt nicht auf einen bessern stoßen können, echt verdammt relaxed.

Familie:
Meine Gastfamilie ist echt Wahnsinn. Ich kann mich schon garnicht mehr so recht erinnern wie die ersten Wochen so waren, aber meine Eltern und die Hunde sind einfach super entspannt. Auch mein koreanischer Gastbruder ist ein sehr lustiger Typ. Man muss bei seiner Gastfamilie einfach offen für Neues sein und versuchen sich anzupassen, so hat es bei mir super funktioniert. Gute Laune hilft in der Regel :)

Schule:
Meine Schule war an sich auch echt cool. Konnte mich dank den Sport-Teams schnell integrieren und hab kanadische, wie auch internationale Freunde gefunden. Allerdings sind Schulen in Kanada natürlich anders als in Deutschland. Wenn man sich das immer mal wieder klar macht und manche Dinge nicht zu ernst nimmt dann wird man auch gut durch seine Schulzeit kommen. Generell kann ich sagen, die Kurse sollten für keinen all zu schwer sein der. Was aber super ist, ist der Schoolspirit, den die Schüler identifizieren sich mit ihrer Schule und man selber nach einer schnellen Zeit auch. Das macht echt viel Spaß!

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