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N

(3.8)

Vorbereitung: War eine supertolle, nette und vorallem perönliche Beratung. Die Vorbereitung verlief dann ganz einfach über Post und E-Mail. Die Fragen die sich in dieser Zeit ergeben haben, wurden dann erfoglreich beim Vorbereitungstreffen hier in Hamburg geklärt. Die Pizza hat dabei gut geschmeckt :)

Betreuung: Die Betreuung hier in Deutschland war super, und in Kanada wurde man auch nett behandelt. Mein Coordinator war mega entspannt, weil er für und nicht gegen uns gearbetet hat, und hat mit den Internationals eine enge Beziehung geführt. Neben gemeinsamen Geburtstagsfeiern und Trips, habe Ich auch einige male Hockey zusammen gespielt. Andere Chaperons und Betreuer waren auch immer ansprechbar und hilfsbereit.

Schule: 400 Schüler der 9-12 Klasse. Wie meine Oberstufe quasi. ALLE super nett, Lehrer, Schüler und Ambassadors. Unterricht war ganz anders als in Deutschland und es war eine tolle Erfahrung das Schulsystem in Kanada kennezulernen. Die Beziehung zwischen Schülern und Lehrern ist so gut und auf einer freundschaftlichen Basis, das sich die Deutschen da gerne eine Scheibe abschneiden können. Es war super lustig, aber ab und zuauch ein bisschen langweilig, weil ich vieles schon kannte. Durch passende Kursbelegung, habe ich drüben fast parallel zu meinen deutschen Mitschülern gelernt und musste deswegen nicht wiederholen. Vor allem der Sportunterricht hat mir besonders gefallen, da viele neue und mir unbekannte Sportarten behandelt wurden.

Familie: Eine alleinerziehende Mutter, die 12 std. täglich arbeitet und ein 11 jähriger, kanadischer Gastbruder, der deswegen zu wenig Aufmerksamkeit bekommt. Ein Traum ist echt was anderes. Trotz einiger "verwunderlichen" Weisen, wie das "Familienleben" bei denen so war, bin ich ganz gut zurrecht gekommen. Das lag zum einen an der gesellschaft meines mexikanischen Gastbruders, mit dem ich jetzt supergut befreundet bin, und an der Freiheit die ich bekommen habe. Ich durfte meinen Tag frei gestalten, sodass ich viel in punkto Selbstständigkeit gelernt habe. Außerdem war ich selten Tagsüber zuhause, da ich viel mit Freunden gemacht und viel Sport betrieben habe. Trotzdem waren zwei/drei Familienaktionen dabei. Im Grunde bin ich Froh, dass es so gekommen ist und ich keine "perfekte" Familie hatte. Somit habe ich viel fürs Leben und für mich gelernt, wie Selbstständigkeit, Unabhängigkeit und worauf es im Leben ankommt.


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