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(3.4)

Vorbereitung:

Die Organisation war gleich beim ersten Treffen super freundlich und hat extra ein Tagungsraum gemietet um mit mir und meinen Eltern alles zu Besprechen. Dort wurde zwar am Anfang gesagt, dass es Wahrscheinlich ist, wenn das Gespräch auch noch mit anderen Interessierten stattfindet. Allerdings war es dann doch nicht so und durch diese Privatsphäre ist ein viel besseres Gespräch entstanden. Bei diesem Gespräch wurden mir gleich alle Sachverhalte offen gelegt und einzelne Sachen genauer erklärt.
Nach dem ich dann alle notwendigen Unterlagen eingereicht hatte (wo mir nicht Druck gemacht wurde), bekam ich die Einladung zu dem Vorbereitungsseminar, welches auch in meiner Nähe stattgefunden hat. Sehr zuvorkommend, wenn man bedenkt, dass die Organisation TREFF eigentlich aus einem ganz anderen Teil Deutschlands kommt. Bei dem Vorbereitungsseminar habe ich nochmal Alles wichtige gesagt bekommen und konnte mich mit ehemaligen Austauschschülern austauschen. Eine tolle Idee. Leider war dieses Seminar nach meiner Einschätzung etwas unpersönlich, was auch mein einziger Kritikpunkt ist!

Betreuung:

Während des Aufenthalts nahm ich so gut wie gar nicht die angebotene Hilfe meiner Organisation an. Es lag einfach an der Zufriedenheit und Problemlosigkeit, welche ich in meiner Auslands zeit erfahren durfte. Fall dann doch mal Schwierigkeiten aufkamen, konnte ich mich an die Personen vor Ort wenden. Ein einziges Mal schrieb ich mit meiner Betreuerin in Deutschland, worauf sie mir schnell antwortete.
Dazu kommt noch die drei Tage, vor meinem Auslandsaufendhalt, die meine Organisation organistierte. Es war eine tolle Zeit in Sydney und die Betreuung war klasse! Alle zusammen haben wir in einem Hostel geschlafen und uns am Tag die Sehenswürdigkeiten angeguckt. Das hat auch gleich den ganzen Respekt vor der neuen Umgebung etwas gemildert.

Schule:

Zu der Schule kann ich vieles erzählen. Zum einen war es eine sehr strenge Schule, die aber auch im Grunde so persönlich und zuvorkommend war! Auf meiner Schule waren extra Lehrer, die für die Austauschschüler verantwortlich waren uns dich um sie gekümmert haben. Alle anderen Lehrer wahren natürlich auch sehr freundlich zu einem selbst. Das ist aber diese australische Mentalität, immer nett und offen zu sein. Dadurch hatte ich keine Probleme mich in der Schule einzuleben. Alle kamen auf einen zu und wollten interessante Dinge über die Heimat wissen. Sofort kannten alle meinen Namen und man gehörte schon dazu. Alles in alle war die Schule nicht schwer im Gegensatz zu Deutschland wenn man sich auf die Unterrichtsfächer bezieht. Allerdings zählt dort die Gehorsamkeit viel mehr! Eine Schuluniform zu tragen ist fast normal. Als ich dort ankam war mein Englisch noch dazu sehr schlecht, was sich vielleicht in den ersten Tagen für mich als Mühsam erwieß aber die anderen Schüler nicht störte.

Familie:

Meine Familie war toll. Die erste Begegnung ist zwar komisch gewesen aber ich habe mich schnell eingelebt. Ich hatte zwei Brüder und alle in der Familie haben sich sehr gut um mich gekümmert. Zu all ihren Aktivitäten haben sie mich eingeladen und ich habe auch zu fast allen ja gesagt. Leider haben sie mir nicht viel gezeigt, sondern nur mich an ihrem Alltagsleben teilhaben lassen. Es war etwas traurig nach einiger Zeit aber das hat sich auch dieses Problem gegeben. Wichtig ist einfach nur bei dem Umgang mit der Gastfamilie ja zu sagen und sich auf neue Dinge einzulassen. Das heißt nicht, das man Sachen tun muss, die man nicht möchte aber trotzdem ein stück weit mutiger zu werden. Das traurigste war eigentlich der Abschied, da ich mich gerade erst richtig eingelebt hatte. Ich konnte mit meiner Mutter schon so reden wie mit meiner echten Mutter in Deutschland. Die Organisation hat mich auch dort sehr gut beraten und mit Leuten zusammen gebracht, die wirklich die gleichen Interessen hatten wie ich! Klasse!


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