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(4.4)

Ich persönlich würde jedem, der die Möglichkeit hat, an einem Austausch teilzunehmen, dazu raten, diese zu nutzen! Ich hatte großes Glück bei der Platzierung, da mein Wunsch Florida in Erfüllung gegangen ist. Aber auch mit meiner Gastfamilie hatte ich Glück, denn sie ist in den wenigen Monaten zu so etwas wie meiner zweite Familie geworden. Sie haben viel mit mir unternommen und waren immer für mich da. Am Anfang muss man sich natürlich erstmal kennenlernen und an den Lebensstil und die Gewohnheiten der Gastfamilie anpassen. Jedoch ist dieses nicht schwer, solange man offen und bereit für eine Veränderung ist. Meine Familie war sehr gläubig und so sind wir jeden Sonntag zusammen in die Kirche gegangen. Auch wenn ich in Deutschland eher selten in die Kirche gehe hat es mir dort vieles ermöglicht. Ich habe nette Menschen kennengelernt und hatte die Möglichkeit dort in die Jugendgruppe zu gehen. Dadurch hatte ich auch direkt ein paar Ansprechpartner, da die meisten auch auf meine Schule gingen. Außerdem haben wir mit der Gruppe einiges unternommen, wie z.B. Bowlen oder ein typisch amerikanisches Bonfire. Durch meinen Austausch habe ich auch wirklich gute Freunde gewonnen zu denen ich immer noch viel Kontakt habe. Ganz besonders lieb gewonnen habe ich eine andere Austauschschülerin aus Brasilien und ihre Gastschwester. Wir haben viel zusammen erlebt und hatten immer richtig viel Spaß. Da meine Gasteltern mit der Familie befreundet waren, hatten sie volles Vertrauen und so konnte ich viel Zeit mit den beiden verbringen, vor allem am Wochenende. Wir sind oft an den Strand gefahren und abends zum Beispiel ins Kino oder Essen gegangen. Mein Austausch hat mir aber noch mehr Türen geöffnet und Möglichkeiten für die Zukunft aufgezeigt. Ich plane nach der Schule wieder für einige Zeit in die USA zu gehen oder vielleicht auch ein Auslandssemester dort zu verbringen. Ohne die Kontakte und Erfahrungen die ich jetzt habe, wäre dies vielleicht nie möglich gewesen

Vorbereitung:
Zur Vorbereitung gab es ein Treffen, bei dem ehemalige Austauschschüler von ihren Erfahrungen berichtet haben und gute Tipps geben konnten. Außerdem gab es viel Lese-Material, was sowohl für die Schüler als auch die Eltern hilfreich war. Für mich war diese Vorbereitung völlig ausreichend.

Betreuung:
Treff hat mich auf meinen Aufenthalt gut vorbereitet und war auch anschließend sehr an meinem Feedback interessiert.

Ansprechpartner:
Leider stimmte die Chemie zwischen der zuständigen Frau von der Partnerorganisation (vor Ort) und mir nicht. Auch den Kontakt zu uns Austauschschülern hat sie eher weniger gesucht. Allerdings war ich auf ihre Hilfe nicht angewiesen, weswegen es für mich kein Defizit war.

Familie:
Meine Gastfamilie war toll! Ich habe mich vom ersten Tag an wohl und willkommen gefühlt. Sie haben mich als neues Mitglied in ihre Familie aufgenommen. Auch jetzt haben wir immer noch Kontakt und ich habe sie bereits besucht.

Schule:
Meine Austausch-Schule war eine typische High School, wie man sie aus Filmen kennt. Mit knapp 2.500 Schülern war es am Anfang sehr überwältigend und ich hatte Probleme mich zurecht zu finden. Jedoch waren meine Mitschüler und auch die Lehrer sehr hilfsbereit und man hat sich schnell an alles gewöhnt. Am besten hat mir der School-Spirit gefallen, welchen es an meiner Schule in Deutschland gar nicht gibt. Es hat Spaß gemacht sich am Freitagabend mit Freunden zu treffen und das Football Team anzufeuern.


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