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(2.8)

das Jahr, bzw die 9 Monate selber in Argenitnien waren eine besondere und einzigartige Erfahrung. DieFamilie vor Ort einfach prima es mangelte an rein gar nichts. Geschwisterkinder wie Gasteltern waren fast wie die eigene Familie. Schule vor Ort, eine Privatschule, die wie wir erst kurz vor Beginn erfuhren monatlich weitere vorher uns nicht mitgeteilte Kosten auslöste sehr gut und angenhem.
Die Vorberetiung in Deutland verlief eher holperig, bedingt durch zum Teil falsche Informationen was den Anmeldmodus bzw die Formalitäten angeht. Sehr gute Unterstützung gab es hier vom Consulat in Hamburg, die Damen wußten wie es funktioniert, bei Taste hatten wir nicht immer diesen Eindruck. Die Familie bzw der Ort wurde erst äußerst knapp vor Abflug mitgeteilt, all dies immer mit dem Hinweis auf die Argentinier, die jedoch dieses nicht bestätigten sondern auf die dt. Organisation schob. Leider kam es in Argentinien zu einem schweren Unfall so daß wir vorher, 2,5 Monate abrechen mußte. Die Qualität einer Organisation zeigt sich immer erst, das haben wir hier gelernt, wenn es Probleme gibt. Hier hat Taste auf ganzer Ebene vollständig versagt. Taste hat sich um gar nichts gekümmert, weder vor Ort geschweige leider hier in Deutschland. Weder um Krankenhaus noch Rücktransport. Bis heute hat es nmicht mal eine einzige Rückfrage gegeben wie es gesundheitlich geht, bzw wie die OP verlief. dieses ist beschämend und enttäuschend insbesondere vor dem Hintergrund, das Taste nicht gerade zu den günstigen Anbietern zählt. Fazit, Ausland jederzeit nocheinmal gern jedoch niemals mehr mit dieser Organisation Taste.

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TASTE the world! kommentierte diese Bewertung am 30. September, 12:33 Uhr

Wir von TASTE kennen alle unsere Schüler persönlich. Zu Eltern und Schülern pflegen wir regelmäßigen Kontakt. Auf Wunsch des Kunden wurde in diesem Fall, trotz unseres Abratens, das von uns normalerweise inkludierte Versicherungspaket aus dem Programmpreis exkludiert, da die schon bestehende Familienversicherung für den Argentinienaufenthalt des Sohnes genutzt werden sollte. Die Familie erhielt Mitte Januar eine detaillierte Beschreibung zum Ablauf der Vorbereitungen bis zum Abflug. In dem Schreiben gingen wir darauf ein, dass das Visum erst beantragt werden kann, wenn die Gastfamilie feststeht, dann auch erst der Termin mit der argentinischen Botschaft vereinbart werden kann und dass die meisten Schüler erst im Juni platziert werden. Außerdem wurde der ungefähre Abflugzeitraum eingegrenzt.

Ende Januar erhielten wir die Anfrage unserer argentinischen Partnerorganisation, ob die Familie auch die Platzierung an einer Privatschule mit Extrakosten von ca. 600-850€ für das gesamte Schuljahr akzeptieren würde, da es eine potentielle Gastfamilie gab, die auch die Hobbys unseres Bewerbers teilte. Die Eltern stimmten dem Schulgeld und der Platzierung an einer Privatschule zu. Am 22. März erhielten wir die Gastfamilieninformation und gaben diese an die Familie hier in Deutschland weiter. Die Familie reagierte mit Ablehnung, da sich der Sohn sein Zimmer in Argentinien mit einem Gastbruder teilen sollte, obwohl dies in Argentinien üblich ist und der Familie bekannt war. Entgegen des erhaltenen Zeitplans versuchte die Familie eigenmächtig das Visum zu beantragen. Auch das argentinische Konsulat wies den Vater darauf hin, dass das für den Visaantrag benötigte Führungszeugnis nur bis zu 8 Wochen nach Ausstellung genutzt werden könnte. Da die Schüler nicht willkürlich den Gastfamilien zugeteilt werden, sondern sich die Familien ihr Gastkind aussuchen, Stand die neue Gastfamilie am 06. Juni, 7 Wochen vor Abreise, fest. Am gleichen Tag erhielten wir von der Familie unseres Schülers eine positive Rückmeldung bezüglich der ausgewählten Gastfamilie, sowie der Annahme des Platzes an einer Privatschule und den damit verbundenen Extrakosten in Höhe von ca. 1.100 € für den gesamten Aufenthalt (11 Monate).

Es fanden nun wieder tägliche Telefonate statt mit der Forderung des Kunden nach dem Visaantragsformular. Dieses Dokument wird erst nach der Platzierung in einer Gastfamilie erstellt und muss von der Ausländerbehörde in Argentinien beglaubigt werden, bevor es nach Deutschland geschickt wird. Wir hingen nun von der Bearbeitung in Argentinien ab und mussten uns in Geduld üben. Am 29. Juni gingen die Visapapiere in unserem Büro ein und wurden direkt an die Familie weitergeleitet. Der Antrag wurde am 06. Juli von dem Schüler gestellt, am 11. Juli war das Visum erteilt und ging postalisch bei der Familie ein.

Nach Ankunft in Argentinien erhielten wir nur positive Rückmeldungen vom Sohn. Auch auf nochmaliges Anraten das von uns angebotene Versicherungspaket zu nutzen, wurde dies explizit vom Kunden abgelehnt. Der weitere Aufenthalt des Teilnehmers verlief ohne Probleme, die monatlichen Berichte waren durchweg positiv, die Eltern bezeichneten den Aufenthalt als sensationell.

Bedauerlicherweise hatte der Sohn am 26. März einen Sportunfall in Argentinien. Der behandelnde Arzt empfahl eine zeitnahe Operation, die von einem in Argentinien sehr bekannten Spezialisten durchgeführt werden sollte. der den Weltfussballer Lionel Messi bereits erfolgreich operiert hatte. Die Familie entschied, dass die weitere medizinische Behandlung hier in Deutschland stattfinden sollte, obwohl die behandelnden Ärzte in Argentinien von einem Rücktransport abgeraten haben.

Am 27. März teilte uns der Vater seine Entscheidung des früheren Heimflugs mit und bat uns, das Flugticket des Sohnes umzubuchen, jedoch nicht nur das Datum, sondern auch die Beförderungsklasse von Economy in Business Class zu ändern.

Am 28. März teilten wir dem Vater eine Rückflugmöglichkeit mit, zu dem von ihm gewünschten Datum und in der Business Class. Der Aufpreis des Tickets belief sich auf 1.550,00 €. Er rief daraufhin selbst bei dem Reisebüro an, lies das Ticket ausstellen und gab an, dass TASTE die Rechnung zahlt.
Kosten für einen Rücktransport aus medizinischen Gründen übernehmen wir grundsätzlich nicht, sondern die von uns im Programmpreis inkludierte Versicherung. Da die private Versicherung des Kunden diese Kosten nicht übernahm, sollte nun TASTE die Kosten übernehmen. Die Ablehnung von TASTE zur Übernahme dieser Kosten führte zu unangenehmen Beschimpfungen durch den Kunden. Hätte er unseren Rat angenommen und das von uns genutzte Versicherungspaket im Programmpreis gelassen, hätte der Sohn in Argentinien operiert werden können oder er wäre im Liegendtransport auf Kosten der Versicherung nach Deutschland geflogen worden.

Nicola Heil, Geschäftsführerin