(5.0)
Vorbereitung:
Schon bevor ich nach Kanada aufgebrochen bin, wurde ich bei mehreren Videokonferenzen und einem Vorbereitungstreffen mit anderen Austauschschülern sehr gut darauf eingestellt, was mich erwartet. Insbesondere der Tipp, offen für Neues zu sein und die "deutsche Brille" abzulegen, also sich voll und ganz auf die neue Kultur einzulassen, haben mir sehr geholfen. Auch auf die lange Flugreise und was man so packen sollte, wurde ich durch mehrere Infoblätter sehr gut informiert. Außerdem habe ich von ISKA schon im Vorhinein den Kontakt meiner Gastfamilie bekommen, wodurch ich schon im Vorhinein mit meiner Gastfamilie sprechen und schreiben konnte, was perfekt war, um einen ersten Eindruck zu bekommen. Bei dem Treffen mit den anderen Austauschschülern waren auch Ehemalige anwesend, die uns von ihren Erfahrungen während des Auslandsaufenthalts erzählt haben, was auch sehr hilfreich und interessant war. Außerdem habe ich Unterlagen mit Informationen zu der Schule, die ich besuchen würde, erhalten, und konnte zudem meine Kurse schon hier in Deutschland wählen
Betreuung
Vor Ort hatte ich gleich mehrere Ansprechpartner. Zum einen eine Betreuerin für Angelegenheiten mit der Familie, Heimweh (was ich wegen meiner tollen Gastfamilie nie hatte) und alles, was einen persönlich beschäftigt. Und dann gab es noch eine Betreuerin für alle Austauschschüler der Schule, auf der ich war. Sie hat verschiedene Aktionen für uns organisiert, sodass wir uns als Austauschschüler von überall auf der Welt untereinander auch kennenlernen konnten. Das war mit die beste Möglichkeit um erste Kontakte zu knüpfen. Außerdem haben wir bei diesen Treffen typisch kanadische Sachen, wie bpsw. eine Mall besuchen, gemacht.
Schule
Die Schule war neben meiner Familie das Highlight meines Austauschs. Als ich aus Deutschland ankam, kam ich aus einem Schulalltag der darauf ausgelegt ist, dass die Schule ein Ort des Lernens nicht aber der Freizeit ist. Das war in Kanada ganz anders. Allein das riesige Angebot an Kursen zwischen den man wählen kann, war für mich anfangs erstaunlich. Cooking, Photography, Crafting usw. Auch wenn die Schule sehr groß war, sah ich schnell bekannte Gesichter auf den Schulfluren, da ich jeden Tag dieselben fünf Kurse mit dne gleichen Schülern hatte. Insbesondere der Geschichts- und Fotografieunterricht haben mir sehr viel Spaß gemacht. Was aber mit das besonderste an der Schule war: die Gemeinschaft. Das hat sich vor Allem in den diversen Sportkursen gezeigt, bei den Schülern freiwillig mitgemacht haben, um in Turnieren gegen die anderen Schulen aus der Stadt anzutreten und den Sieg für ihre eigene Schule zu holen. Ich selbst habe beim Cross Country mitgemacht, was eine super Möglichkeit war, um Leute kennenzulernen.
Familie
Meine Gastfamilie sind inzwischen mehr als nur eine Familie - sie sind ein zweites Zuhause. Von Anfang an haben meine beiden Gasteltern und meine zwei kleineren Gastbrüder mich mit großer Offenheit und Liebe aufgenommen. Sie haben es mir ermöglicht, richtig in Kanada anzukommen. Mit ihnen habe ich Saskatoon - die Stadt, in der ich war - richtig kennenzulernen und in die Kultur einzutauchen. Sei es das Familienessen bei MC Donalds oder doch der Besuch eines Eishockeyspiels. Bei Feiern wie Thanksgiving, Haloween oder auch der Vorweihnachtszeit habe ich erlebt, wie Traditionen in Kanada gelebt werden und war immer wieder von der Warmherzigkeit und Liebe meiner Familie angetan. Es hat mir so gut bei ihnen gefallen, dass ich sie dieses Jahr wieder besucht habe, diesmal zusammen mit meiner Familie. Wir stehen weiterhin in Kontakt und ich kann es kaum erwarten, alle wiederzusehen.