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(4.4)

Am 26. Juli 2017 bin ich mit einer Gruppe von anderen Austauschschülern nach New York geflogen. Damit begann das aufregendste Jahr meines Lebens.

Zwei Jahre zuvor: Über eine Veranstaltung in der Schule kam ich auf die Idee, ein Austauschjahr zu machen. Ich wollte endlich mal weg von zuhause und Allem, das mir bekannt war, neue Freunde finden und selbstständiger werden. Zuerst dachte ich an England, aber nach einigem überlegen wollte ich lieber in die USA. Die Idee davon, so weit weg von zuhause zu sein fand ich einfach toll! Dann begann der (bzw einer von vielen) schwierige Teil: mit welcher Organisation wollte ich ins Ausland? Über informationsveranstaltungen und das Internet bekam ich dann von EF mit und war mich sicher: ich wollte mit EF in der 11. Klasse nach Amerika.
Ein Jahr später bewarb ich mich bei EF und wurde nach einem Interview mit einer EF Mitarbeiterin , bei dem auch ich viel Neues erfuhr, angenommen. Nun begann der Auswahlprozess für eine Gastfamilie. Ich musste einige Fragen und Formulare zu mir, zu meiner Familie, zu meiner Schule, usw. ausfüllen. Außerdem musste ich einige Impfungen auffrischen und ein Visa bekommen. Schon dieser Prozess hat mich viel selbstständiger gemacht. Für Fragen stand mir zum Glück EF zur Seite, bei denen ich immer anrufen konnte und die mir überall weiterhalfen und mich unterstützten. Außerdem gab es einige hilfreiche Hefte und ein vorberteitungs Meeting, bei dem ich andere Austauschüler traf und ich über alles, das ich wissen musste und wollte (Kultur, Schule usw in den USA) informiert wurde.
Im März machtte ich einen sehr aufregenden Anruf: ich hatte eeeendlich eine Gastfamilie. Ich war soooo unendlich aufgeregt und einfach nur happy! Ich würde in Ohio bei einem älteren Ehepaar mit zwei Hunden in einem großen Haus leben!

In Amerika angekommen, nahm ich an den Welcomedays in New York teil. Die drei Tage waren eine super Zeit, in der ich viele Tipps von Ambassadors bekam und ander Austaschschüler kennen lernte, die auch in Ohio platziert waren. Das Highlight war definitiv der halbe Tag in New York!
Weiter ging es nach Ohio!!! Nach kontakt über emails und skype war ich mega aufgeregt, endlich meine Gastfamilie zu treffen, die schon am Flughafen mit einem Willkommensschild auf mich warteten.
Meine Gastfamilie ist einfach toll! Natürlich haben wir uns nicht immer sooo gut verstanden, aber am Ende bin ich unendlich glücklich bei ihnen gelandet zu sein! Mein Gastmutter ist so herzlich und hat immer ein offenes Ohr für mich. Gemeinsam waren wir shoppen, haben gekocht, gebacken und an Weihnachten den Baum geschmückt. Sie hatte zu jedem Baumschmuck eine Geschichte!
Mit meinem Gastvater kann man sich super über alles unterhalten, da er sehr gebildet ist und immer alle Fragen über Politik, Geschichte, Medizin, etc. beantworten kann. Wir waren bei vielen Konzerten und Musicals und sind zusammen nach L.A. und nach Chicago gereist. Außerdem haben wir einen Welpen aus den Tierheim aufgenommen, denn ich über alles liebe und vermisse!

Auch meine Schule, eine der besten öffentlichen Highschools im Staat, war super! Auch wenn ich am Anfang Schwierigkeiten hatte, mich außerschulisch einzubringen, habe ich den Highschool spirit bei Footballspielen oder bei Homecoming erlebt. Meine Lehrer haben mich sehr unterstützt. Am Anfang waren mir die Hausaufgaben etwas zu viel, da ich jeden Tag Hausaufgaben von allen Fächern für den nächsten machen musst. Aber auch da habe ich mich dran gewöhnt.
Als Teil der Tech Crew fürs Theater und beim Lunch habe ich meine besten Freunde kennengelernt! Über das Jahr bin ich durch Horrormovie nights und Ausflüge zur Mall so nah mit ihnen zusammengewachsen. Im Frühling habe ich Leichtathletik gemacht, da habe ich mich auch mit einer anderen Austauschschülerin sehr gut angefreundet. Das coole an High Schools ist, dass sie neben dem Unterricht nich so viele andere Möglichkeiten wir Sportarten, AGs oder Schulbälle anbieten, durch die die schule aine Gemaunschaft wird.

Kommen wir zu der Betreuung durch EF im Inland. Auch wenn ich nie Probleme hatte, war ich sehr froh, dass es Betreuer vor Ort gab, die ich kennenlernte und denen ich mich bei einem Problem wohlgefühlt hätte, mich ihnen anzuvertrauen. Außerdem gab es ein paar treffen mit Austauschschülern in der Umgebung und ihren Gastfamilien, die immer sehr viel Spaß gemacht haben!

Wenn irgendjemand so weit gelesen hat, dann vielen Dank 😂! Falls ihr euch entscheidet, auch ein Austauschjahr zu machen, dann wünsche ich euch viel Spaß!!! Ihr werdet so viel neues kennenlernen und über euch lernen. Auch wenn ihr mal eine schlechtere Zeit habt, Kopf hoch! Es werden wieder bessere Zeiten kommen und die Erfahrungen die ihr macht kann euch niemand mehr nehmen! Mir hat mal jemand gesagt, dass ich mich im Ausland neu erfinden kann. Das stimmt aber (zumindest für mich) nicht, dafür bin ich als Perpon und als ich selber gewachsen!


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