Sponsored Ad

Schueleraustausch.de ef 468x60 banner

Sponsored Ad

Schueleraustausch.de ef 120x600 banner
K

(5.0)

Ursprünglich nur für 3 Monate gebucht blieb ich letzten Endes ein halbes Jahr in Québec weil es einfach so großartig war! Meine Gastfamilie lebt in einem Vorort von Montréal, sie besteht aus meinen Gasteltern, meinem Gastbruder und meiner Gastschwester, beide jünger als ich es war. Vom ersten Tag an haben sie sich alle rührend um mich gekümmert, sie waren sehr neugierig auf mich und haben sich größte Mühe gegeben. Anfangs hatte ich große Probleme mit dem québecer Akzent auf dem Französischen den ich aus dem Schulunterricht nicht kannte, für mich haben alle jedoch extra langsam und deutlich gesprochen bis ich alles verstanden habe, dann hatten sie großen Spaß daran mir den hiesigen Dialekt beizubringen. Nachdem ich zwei Wochen da war hat die Schule begonnen, sie liegt etwa 45 Minuten mit dem Bus von meinem Wohnort entfernt. Es ist eine reine Mädchenschule die privat geführt wird, der Unterricht war sehr gut, ich bin jedoch in jedem Fach in den fortgeschrittenen Kursen gelandet, durch die anfänglichen Sprachprobleme war das jedoch sehr praktisch. Meine Schule hat nachmittags noch ein Hobby pro Schüler angeboten, am frühen Abend ging es dann mit dem Bus nach Hause. Ich habe in der Schule schnell Freunde gefunden, weil wir nur sehr wenige Austauschschüler waren und alle neugierig auf uns waren. Leider kommt man auch in Kanada ohne Auto nicht weit und so musste ich immer meine Gasteltern bitten mich zu fahren, so habe ich meine kanadischen Freunde im Schnitt weniger gesehen als meine Deutschen zu denen ich einfach laufen/Fahrrad fahren kann. Durch die lange Schule wurde das jedoch wieder ausgeglichen (vor allem die Lunch Breaks sind fantastisch!). Meine Gastfamilie hat sich darum bemüht mir Québec und seine Kultur näher zu bringen, wir waren unter anderem ein Wochenende in der Hauptstadt Québec City und sind immer wieder nach Montréal rein gefahren oder haben typisch regionale Sachen gemacht. Ein Beispiel hierfür ist das Apfelpflücken in einem Nachbarort, dessen Wirtschaft zum größten Teil aus dem Apfelanbau besteht. Ich hatte mein eigenes Zimmer und Bad (es ist hier üblich, dass jedes Schlafzimmer ein eigenes Bad hat) mit Klimaanlage (ein Traum den ich bis heute vermisse) und da meine Gastfamilie gut situiert war hatten wir sogar einen Pool im Garten. So hat der erstaunlich heiße Sommer jede Menge Spaß gemacht. Ich bin relativ schnell aufgetaut und habe mich vollends in das kanadische Leben eingefunden, was vor allem auch daran lag dass ich viele Familienfeste miterlebt habe und meine Gastschwester mich vom ersten Tag an mit zu ihren Freunden genommen hat. So habe ich viele interessante Leute kennen gelernt und auf jeden Fall erfahren können wie es ist, Kanadierin zu sein. Als das halbe Jahr um war wäre ich sehr gerne noch länger geblieben, meine deutsche Schule hat jedoch angekündigt dass ich dann die 10. Klasse komplett wiederholen muss. Ich wollte auf keinen Fall ein Jahr länger zur Schule gehen als alle meine deutschen Freunde, also bin ich schweren Herzens nach Hause gefahren. Meine Gastfamilie und Freunde vor Ort und ich haben jedoch bis heute Kontakt: Erst letzten Sommer war ich wieder für zwei Wochen in Québec und in wenigen Tagen kommt mich eine kanadische Freundin besuchen welche aktuell eine Europatour macht. So wirkt sich der Schüleraustausch auch jetzt noch auf mein Leben aus - zum Beispiel hat er mich auch dazu inspiriert jetzt im Studium noch einmal ein Auslandssemester zu wagen. Dieses Mal allerdings europaweit - über den Kontinent habe ich ja schon blicken können. Dank DFSR habe ich diese wunderbare Erfahrung sorglos genießen können, auch meine Eltern haben ihre Befürchtungen ihre Tochter so lange wegzugeben schnell in Freude umwandeln können und interessiert an meinen Erfahrungen teilgehabt.

Vorbereitung:
Sehr gute Vorbereitung. Vorbereitungstreffen und nach Bedarf E-Mail/Telefon haben keine Fragen offen gelassen.

Betreuung:
DFSR hat sich gut um mich gekümmert. Ich hatte keine Probleme im Ausland, demnach brauchte ich jedoch auch keine Hilfe vor Ort.

Ansprechpartner:
Ich konnte mich immer bei DFSR melden. Ich hatte einen festen Ansprechpartner.

Familie:
Meine Gastfamilie war passend gewählt und wir haben uns auf Anhieb exzellent verstanden. Sie haben sich liebevoll um mich gekümmert wie eine echte Tochter.

Schule:
Ich bin zufällig auf einer Privatschule gelandet, die Schule war sehr gut ausgestattet und hat guten Unterricht angeboten. Ich bin auf diese Schule gegangen weil meine Gastfamilie wollte, dass ich die selbe Schule wie meine Gastschwester besuche.


Geprüft von Schueleraustausch.net Alle DFSR Bewertungen