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(3.8)

Ich fand mein Austauschjahr in Japan einfach nur super! Natürlich war es am Anfang ganz schön schwierig, weil ich mir zunächst die Sprache aneignen musste. Das dauerte auch in etwa 5 Monate. Ich habe aber in dieser Zeit viel Unterstützung seitens meiner Schule und Gastfamilien erfahren. Neben der Sprache habe ich aber auch viele andere tolle Dinge gelernt und vor allem für's Leben. Ich bin selbstständiger und offener geworden, weil ich mich in Japan um vieles selbst kümmern musste, was in Deutschland meiner Eltern übernommen hätten, und immer auf Leute zugegangen bin, um neue Kontakte zu knüpfen und weil Japaner generell eher zurückhaltend sind und man sich als Austauschschüler doch viel darum bemühen muss, um Anschluss zu finden. Meine besten Freunde habe ich im Volleyball Club an meiner Schule kennengelernt, mit denen ich jeden Tag viel Zeit verbracht habe. Am Ende habe ich mich richtig zugehörig gefühlt, wir sind als Team aber auch als Menschen echt zusammengewachsen.

Vorbereitung:
Es gab sowohl ein Vorbereitungstreffen in Deutschland, das ein ganzes Wochenende bemaß und bei dem mal nicht nur gleichgesinnte Schüler treffen, sondern auch die Möglichkeit hatte sich von ehemaligen Austauschschülern von ihren Erfahrungen erzählen zu lassen und vor allem durch die Organisationganz ausführlich darüber informiert wurde was auf einen zukommt und wie man mit Problemen umgeht. Angekommen in Japan gab es außerdem einen weiteren vorbereitenden Teil, der über drei Tage in Tokyo stattfand und bei dem verschiedene kulturspezifische Dinge besprochen wurden, die wichtigsten sprachlichen Ausdrücke vermittelt bzw. wiederholt wurden und man sich langsam an die fremde Umgebung gewöhnen konnte. Außerdem gab es im Nachmittagprogramm Sightseeing in Tokyo, was ich als sehr positiv empfunden habe, weil das für mich die einzige Möglichkeit war diese Stadt zu besichtigen.

Betreuung:
Von DFSR oder der japanischen Partnerorganisation habe ich während meiner Austausches, außer am Anfang bei der Vorbereitung in Tokyo und vertreten durch meinen Betreuer, nichts mitbekommen

Ansprechpartner:
Während meines Austauschjahres wurde ich von einem Mitarbeiter der japanischen Partnerorganisation betreut, der auch gleichzeitig Lehrer an meiner Schule gewesen ist. Mein Betreuer konnte super Englisch sprechen, was mir vor allem die Anfangszeit in Japan erleichterte. Ich hatte die Möglichkeit ihn jeden Tag in der Schule zu sehen und konnte mich auch jederzeit an ihn wenden. Außerdem hat er mir in Kooperation meiner Gastfamilie auch immer bei den Umzügen/Gastfamilienwechseln geholfen.

Familie:
Innerhalb der 10 Monate, die ich in Japan verbracht habe, lebte ich bei 4 unterschiedlichen Gastfamilie, was von vornherein geplant war und nichts Ungewöhnliches für Japan darstellt.
Ich habe mich unterschiedlich gut mit meinen Familien verstanden, was natürlich ist, weil Menschen nun mal verschieden sind und nicht jeder zu jedem passt. Nichtsdestotrotz habe ich mich bei jeder einzelnen wohl gefühlt und wurde wie ein vollwertiges Familienmitglied behandelt. Mit einer dieser Familie stehe ich auch noch nach 10 Jahren in Kontakt.

Schule:
Meine Schule war eine öffentliche High School in einem Vorort von Osaka, sehr liberal und nicht besonders streng was die Kleiderordnung anbetraf. Es gab eine Schuluniform, die aber nicht zwingend getragen werden musste, auch wenn sich etwa 95 % aller Schüler dazu entschieden. Die Schule war nicht übermäßig groß, verfügte über zwei Turnhallen, ein Schwimmbad, Computer- und Hauswirtschaftsräume, einen großen Schulhoch, eine Cafeteria und ein großes Sportfeld für Baseball, Fußball, Leichtathletik etc.
Meine Unterrichtsfächer durfte ich nach belieben wählen, wobei ich auf eine bestimmte Stundenzahl pro Woche kommen musste. Meine Lehrer waren alle sehr rücksichtsvoll und halfen mir wo sie konten, aber vor allem sprachlich. Ich habe freiwillig an Klausuren und Test teilgenommen und wurde auch wie meine Mitschüler bewertet, was für mich aber keinerlei Auswirkungen hatte.
Auf Wunsch bekam ich auch Nachhilfeunterricht.


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