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(4.6)

Die Vorbereitungen fingen schon relativ früh an, von fürsorglichen Emails, bis zu einem persönlichen Vorbereitungsworkshop, an dem viele andere angehende Austauschschüler teilnahmen. Da wurden alle Fragen und noch mehr geklärt und man hat auch direkt Kontakte zu anderen knüpfen können. Als mein Auslandsjahr begann, bin ich gemeinsam mit einer relativ großen Gruppe von Frankfurt aus, nach New York geflogen. Ich fand auch sehr gut, dass unser Flug begleitet war, mit Leuten aus dem Camps Team, die wir teilweise auch davor bei den Vorbereitungsworkshop schon kennengelernt haben:) Die Orientation Days waren richtig toll! Viele spannende Aktivitäten, coole Menschen und New York. Wir wurden am letzten Tag gemeinsam zum Flughafen gebracht, bis zur Security Kontrolle und sind dann gemeinsam in Gruppen unseren Gates gegangen.
Ich hatte mein Placement schon fünf Monate vor meine Ausreise bekommen und hatte daher schon relativ viel Kontakt mit meiner Gastfamilie, die aus meiner Mutter, meinem tollen Vater, meinem Bruder(16) und Schwester(13) und meiner Oma und Neffen (3) bestand. Wir hatten auch zwei Hunde und eine Katze und ein großes Haus. Mein Großvater und seine Frau lebten 15min von uns entfernt auf einer Ranch und wir haben sie am Wochenende immer besucht. Mit den beiden und meinem Gastvater, habe ich eine besonders dolle Bindung über das Jahr aufgebaut:) Ich lebte sehr ländlich in Wisconsin, aber wir hatten wundervolle Natur um uns und konnten im Sommer überall in Seen springen und im Winter direkt zur nächst gelegenen Ski Piste. Meine Schule war daher auch nicht sonderlich groß.
In der Highschool selber waren wir ca. 200 Schüler und es gab inkl. mir 10 Austauschschüler, die alle aus anderen Ländern kamen. Ich hatte eine wild durchmischte Freundesgruppe, von Locals und Austauschschülern, mit denen ich so viele tolle Erinnerungen erschaffen habe und Freundschaften fürs Leben geschlossen habe. Seit ich zurück bin, besuche ich manche von ihnen regelmäßig in ihren Ländern oder sie mich hier in DE. An meiner Schule gab es viele Angebote, trotz ihrer Größe und ich durfte in allen Sportteams mit machen. Ich habe im Herbst Volleyball gespielt, im Winter Basketball und im Frühling Leichtathletik gemacht. Die Qualität unsere Anlangen und Hallen waren meiner Meinung nach hervorragend (ich habe 4 Jahre Leichtathletik in DE gemacht) und wir hatten super Coaches, die einen sehr gefördert haben. Auch die Unterrichtsfächer waren ganz anders und total spannend.
Während meines ganzen Aufenthalts, haben wir pro Monat einen Ausflug mit unsere Austauschpartnerorganisation gemacht und Camps hat sich auch gut um einen gekümmert. Der Rückflug verlief auch problemlos und als dann drei Monate später auch noch das Returnee Meeting von Camps war, war es ein wirklich schöner Abschluss des Auslandjahres.


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