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(3.6)

Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich und haben sich gut um einen gekümmert. Generell wurde man recht gut informiert. Am Messestand hat man auch viele Infos bekommen.

Es war gut einen Haupansprechpartner zu haben an den man sich immer wenden konnte. Während der Zeit im Ausland hatte man jedoch nicht viel mit Camps zutun. Man hatte eigentlich nur mit der Local Coordinatorin zutun.

Meine Schule war wirklich toll. Es waren ungefähr 400 Schüler dort und noch fünf andere Austauschschüler aus Frankreich, Spanien, Italien und der Schweiz. Es war ein bisschen wie in Hogwarts, da wir fünf Häuser hatten und an manchen Events Punkte gesammelt haben für unser Haus. Es gab auch eine gute Fächerauswahl, unter anderem Home Economics, das war Kochen und Ernährungslehre, was eines meiner Lieblingsfächer war. Generell war das Schulsystem ganz anders. Wir hatten Uniformen, die aber völlig in Ordnung waren in der Farbe. Allerdings wurde immer viel Wert darauf gelegt, dass die Schüler sich aufs Lernen konzentrieren und die ganze Zeit arbeiten, weshalb das Lehrer-Schüler Verhältnis jedoch auch sehr distant war.

Meine Gastmutter hat bei mir in der Schule im Office gearbeitet und mein Gastvater als Handwerker. Ich hatte noch vier Gastgeschwister, die alle 20-30 Jahre alt waren. Außerdem habe ich mir das Zimmer mit der Französin aus meiner Schule geteilt. Wir beiden hatten ein richtiges Schwestern Hass-Liebe Verhältnis und es wurde gerantiert nie langweilig mit ihr! In irischen Familien jedoch ist es oft so, dass kein richtiges Familiengefühl entsteht. Meist sind sie sehr nett, jedoch gelingt die Integration in die Familie von deren Seite nicht wirklich, da sie meist auch viele Austauschschüler über die Jahre aufnehmen. Trotzdem war meine Gastmutter sehr lieb und hat mich und meine französische Gastschwester immer überall hinfahren können, obwohl wir weit draußen, außerhalb von Killarney (Süd-Westen Irlands) gewohnt haben.


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