L

(5.0)

Leider ist mein Auslandsjahr in Amerika jetzt schon zuende. Es war eine unfassbar schöne Zeit voller neuer Erfahrungen.
Alles fing mit meinem ersten Gespräch bei Camps an. Alle Mitarbeiter waren sehr freundlich und Ich könnte mich jederzeit per E-Mail oder telefonisch melden. Das Vorbereitungstreffen mit den anderen Austauschschülern hat viel Spaß gemacht und wir haben vorab Fragen geklärt und Vorbereitungsspiele gespielt. Dadurch konnten sich schon erste Freundschaften zwischen uns austauschschülern entstehen und man konnte sich gegenseitig austauschen.
Mir wurde gesagt, dass es lange dauern kann bis ich meine Gastfamilie zugeteilt bekomme, aber meine entgültige Familie “Gastfamilie “ ist schon sehr früh auf mich aufmerksam geworden. Durch Camps habe ich erste Unterlagen übed meine Gastfamilie bekommen und wir könnten schon 5 Monate vor Abreise in Kontakt treten. Wir haben uns super verstanden und meine Gastfamilie war wie eine richtige Familie für mich.

Nach einigen Wochen in den USA ging es für mich zur Schule. Ich habe vorher schon meine Klassen gewählt und hatte so direkt meinen Stundenplan.
Meine Gastschwester hatte zwei Klassen zusammen mit mir nämlich Ceramics (Töpfern) und wood shop ( Holz Arbeit). Außerdem hatte ich noch Englisch und US History.
Diese Klassen hatte ich jeden Tag, was auf Dauer etwas langweilig wurde. Jedoch konnte ich mich dadurch mit vielen Leuten anfreunden und Ich hatte nicht sehr viele Hausaufgaben.
Insgesamt war die amerikanische Highschool einfach für mich, was warscheinlich an meiner leichten Klassen-Wahl lag.
Ich hätte auch andere Fächer wie Spanisch( meine zweite Fremdsprache in Deutschland) wählen können, jedoch meinte meine Gastmutter im Voraus, dass die entsprechenden Lehrer nicht gut seien.
Letztendlich habe ich meine Klassen Wahl nicht bereut und in meiner deutschen Schule klappt auch wieder super.

Wie gesagt war meine Gastfamilie einfach perfekt.
Es war ein komplett anderes Leben. Zum Beispiel hatte ich das erste mal eine Schwester, mit der ich mich super verstanden habe. Außerdem war es eine starke Umgewöhnung von keinen Haustieren in Deutschland zu ca 40 Schafen, 5 Hunden und einer Katze in Amerika. Das war aber kein Problem für mich, da ich mic gut anpassen kann und das gesamte Grundstück riesig war.

Die gesamte Familie ha mich super angenommen und direkt ab dem ersten Tag habe ich mich wie zu Hause gefühlt.
Wir haben miteinander geschätzt und viel geredet.
Ich würde jedem empfählen sich ins Gespräch mit einzubringen, auch wenn man anfangs noch unsicher mit der Sprache ist.
Wir saßen abends oft zusammen und haben uns über den Tag ausgetauscht. Dadurch habe ich extrem viel gelernt und auch die Gamiliengemeinschafft wuchs.
Auch alle Verwandten waren sehr freundlich und auf Familienfeiern sind alle auf mich zugekommen und wir haben uns gut unterhalten. Alle waren offen und sehr nett, sodass es nicht schwer war sich richtig einzuleben.
Am Ende war ich natürlich traurig, dass die Zeit schon vorbei war, gerade weil ich nur 5 Monate in den USA war. Dies hat mich aber nicht beeinträchtigt. Ich habe mich sofort eingelebt und auch sprachlich konnte ich nach dieser Zeit fast alles reibungslos verstehen, Konversationen über jegliche Themen haben und Lesen sowie Schreiben.

Persönlich kann ich nur sagen, dass es eine unfassbar schöne Zeit war, welche ich nie vergessen werde. Es war eine der besten Erfahrungen in meinem Leben und ich hoffe sehr, dass meine amerikanische Familie und ich noch lange in Kontakt bleiben.

Liebe Grüße