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(4.6)

Also um ganz vorne anzufangen, ich bin als erstes zu einer Art Vorstellungsgespräch gegangen. Das Gespräch war eher persönslich und mein "Interviewer" ist auf alle meine Fragen und die Fragen meiner Eltern eingegangen, um erst ein mal einen groben Überblick zu bekommen habe ich mich davor schon mit einigen anderen Orgas auseinandergesetzt und war auch in Internetportalen aktiv (Auch youtube videos können helfen sind aber manchmal auch ganz schön abschreckend, finde ich). Nach dem persönlichen Gespräch hab ich mich dann auch relativ schnell entschieden. Verträge wurden unterschrieben, das ganze Bürokratische Zeug halt und natürlich auch die Briefe an die zukünftige Gastfamilie.
Ich bekam meine Gastfamilie schon ziemlich früh (ich bin Vegetarier, für die die sich deswegen vielleicht Sorgen machen. Ich habe viele Vegetarier während des Programms kennengelernt, sogar ein paar Veganer, und die sind alle gut untergekommen.) Es gab dann noch im Sommer ein Infoseminar, wobei man die Möglichkeit hatte andere Austauschschüler kennenzulernen. Es war ein bisschen langatmig hat aber ansonsten Spaß gemacht und soweit ich weis wurden alle Fragen beantwortet.

Austauschschüler, die in die USA gegangen sind hatten vorab noch einen zweitägigen Aufenthalt in New York. Die zwei Tage bestanden aus unterschiedlichen Seminaren und Stadtbesichtigungen. Untergebracht waren wir in einem Hotel am Stadtrand. Und wir konnten uns selbst in die Zimmer verteilem (immer zu dritt). New York war echt schön, wir waren auf dem One World Trade Center und am zweiten Tag auf einem Partyboat wo es auch Essen gab und man die Stadt bei Nacht gesehen hat.
Und dann kam der erste Tag in ungewohnter Umgebung. Meine Gastfamilie lebt in Washington State weshalb ich nochmal einen 8 stündigen Flug von NY nach Seattle hatte und man war ich ein Nervenbündel. Die Betreung hat gut geklappt, ich war pünktlich am Flughafen und hab mit Hilfe von einem Mitarbeiter das richtige Gate schnell gefunden.

Ich bin eine Woche vor Schulbeginn bei meiner Gastfamilie angekommen. Das fand ich auf der einen Seite ganz gut um sich einzugewöhnen usw.. Auf der anderen Seite habe ich mich schnell nach Gleichaltrigen gesehnt. Meine Gastfamilie bestand aus zwei Elternteilen, einem elfjährigen Mädchen und einem neunjährigen Jungen. Und sie waren/sind alle Vegetarier, wie ich auch. Und ich hab mich super mit ihnen verstanden. Stehe immernoch mit ihnen im Kontakt. Sie kommen mich zu Weihnachten in Berlin besuchen und ich bin wahnsinnig froh sie wiedersehen zu können.

Meine Schule befand sich gerade im Umbau deshalb war sie ein bisschen gewöhnungsbedürftig ansonsten echt toll. Die meißten waren super nett und die Lehrer alle freundlich (sehr viel mehr im Leben der Schüler involviert als hier in Deutschland). Der Unterricht an sich war, wie soll ich es sagen, einfach. In Deutschland stehe ich in etwa so 1,9 in den USA hab ich fast alles A (also 1) gehabt und nicht mal viel für gelernt. Schule in Amerika ist sehr viel leichter als in Deutschland und ich vermisse es. Außerdem gibt es nach der Schule Sportarten oder Clubs denen man beitreten kann. Die Sportarten gehen immer ein Trimester und die Clubs meistens das ganze Jahr durch. Ich habe Cross Country, Gymnastics und Soccer Coaching gemacht. Und das ist meistens auch der Ort wo man Freunde findet.

Über das Jahr hinweg gab es dann noch Events mit meiner CIEE gruppe und dem Local Coordinator. Meistens so jeden Monat eins. Wir waren Schlittschuh laufen, Campen und noch andere Sachen. Wodurch man natürlich auch Leute aus aller Welt kennenlernt (Spanien, Chile, China etc.)

Ich habe dieses Jahr geliebt und auch wenn es nicht immer reibungslos verlief (Heimweh etc.) hat es sich gelohnt. Ich würde es jederzeit wieder machen und kann es jedem ans Herz legen, es ist einfach eine einmalige Erfahrung.


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