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J

(4.6)

1. Vorbereitung

Es fand ein Ein-Tages-Vortreffen statt. In entspannter Athmospäre wurde alles Wichtige, das man für seinen Aufenthalt wissen musste, vermittelt. Hierbei informierten uns die Mitarbeiter von TREFF über alle rechtlichen Aspekte, während die frisch zurück in Deutschland angekommenen "Rückkehrer" uns erzählten, was wir im Umgang mit den Menschen im Austauschland beachten mussten. Zum Schluss wurden wir noch mit Unterlagen überhäuft, so dass man alles das man wissen musste auch zu Hause nachlesen konnte. Dass ich keinerlei Probleme hatte, mich durch die gefühlten 10.000 Einreisepapiere zu kämpfen, beweist, dass die Vorbereitung sehr gut und umfassend war.

2. Betreuung

Ich muss zugeben, dass ich zur Beutreuung durch die TREFF-Mitarbeiter nicht viel sagen kann, einfach, weil ich niemals in der Situation war, Hilfe zu benötigen. Trotzdem besuchte mich Herr Müller eines Tages in der Schule und erkundigte sich, wie es mir geht. Ich hatte nichts zu beklagen, so dass ich mich auch nie an TREFF wenden musste. Die Betreuung vor Ort durch die Schulbehörde war ausgezeichnet. Ich wurde zusammen mit allen anderen International Students vom Flughafen abgeholt, es gab hin und wieder Events wie ein Barbeque, Pumkin Carving oder Curling. Ich musste mich nie wegen Problemen an die Zuständigen vor Ort wenden, ich kann aber trotzdem nur Gutes über die Betreuung vor Ort sagen.

3. Schule

Zur Schule kann man nichts anderes sagen, als dass sie awesome ist. Spannende Fächer, unglaubliche Ausstattung (Holz- & Metallwerkstatt, kleines Filmstudio, Outdoorausrüstung und vieles mehr). Das Angebot an Sportteams ist vielfältig, es ist nur schade dass die Sportteams nur saisonal angeboten werden (zB Football im Sommer, Volleyball nur im Winter). Besonders hat mir ein 3-Tages-Backcountry-Trip im Fach Outdoor Leadership gefallen. Auf sich selbst gestellt sein, alles auf dem Rücken tragen und dann für das auf dem Gaskocher bezauberte Menü benotet werden - unvergleichlich. Die Lehrer sind sehr schülerbezogen, freundlich und geduldig mit Austauschschülern. Einen negativen Punkt muss ich hier noch ansprechen. Circa 10% der Schüler an der Schule sind Austauschschüler, was mir in Deutschland anders in Aussicht gestellt wurde. Dass man theoretisch nur Deutsch hätte reden können, hat mich nicht gefreut. Trotzdem konnte man auch nur mit Kanadiern zu tun haben, ist eine Sache der Einstellung.

4. Familie

Anfangs war ich einer Familie zugewiesen, mit der ich nicht sehr gut zurechtgekommen wäre. Es hat sich herausgestellt, dass ein Mitarbeiter in Kanada im Urlaub war und deswegen die Zuweisungen nicht zuverlässig war. TREFF hat sich aber dahintergeklemmt und ich kam in eine wunderbare Familie. Sportlich, outdoorbegeistert und ein Sohn in meinem Alter, alles hat super gepasst. Mit meinem Gastvater war ich regelmäßig klettern, mit meiner Gastmutter wandern und allgemein könnte ich mich gut in die Familie einfügen. Respekt an TREFF, das sie das hinbekommen haben! Ich werde auch in Zukunft mit meiner Familie in Kontakt bleiben und sie auch wieder besuchen.

Alles in allem war ich rundum zufrieden, kann daher aber auch nicht beurteilen, wie die Betreuung in kritischen Situationen wäre. Ich kann also allen nur empfehlen, nehmt diese Erfahrung mit wenn ihr könnt, und habt Spaß bei eurem Auslandsaufenthalt!


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