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(4.4)

Ich würde Sagen es war das beste Jahr meines Lebens. Es klang davor noch so übertrieben, wenn Leute gesagt haben:" Ein Austauschjahr ist kein weiteres Jahr in deinem Leben, sondern ein weiteres Leben in einem Jahr", aber ich kann nur vollkommen zustimmen. Ich hatte Zuhause nur immer einen älteren Bruder, der kürz davor ausgezogen ist und eine ältere Stiefschwester, die nicht bei uns Zuhause gewohnt hat. Also war ich immer das Baby der Familie, oder Zuhause eben Einzelkind und als ich im Schüleraustausch nach Texas kam war ich plötzlich die Älteste und hatte noch zwei kleine Schwestern. Eine ist zwei Jahre jünger als ich und die andere vier Jahre. Meine Eltern haben zusamen (neben ihren Jobs) noch ein Cheerleading Unternehmen, also kann ich sagen das ich wirklich alle Aspekte des American Cheerleading mitbekommen habe. In der Schule und als Sportart. An meinem ersten Schultag war ich so nervös das ich kaum ein Wort rausgebracht habe. Meine Gastmutter und ich sind am morgen in das Sekretariat gegangen, wo ich schon voller Spannung erwartet wurde. Nachdem ich meinen Stundenplan bekommen hatte wurde ich von einer älteren Schülerin kurz herumgeführt und dann in mein erstes Klassenzimmer geführt. Ich wurde von mindestens 20 Augenpaaren angestarrt, die alle tausende von Fragen an mich hatten und mit ihrem Texanischem Akzent geredet haben, sodass ich eigentlich so gut wie gar nichts verstanden habe. Ich wollte am ersten Tag wirklich einfach am liebsten wieder nach Hause, aber ich habe mich zusammengerissen. Alle waren sofort bereit mich zu meinem nächsten Klassenzimmer zu führen. Ich wurde erst wieder so richtig nervös als es zum Sitzplatz in der Cafeteria kam. Als ich dort mit meinem Mittagessen in der Hand vor der ganzen Cafeteria stand wurde ich glücklicherweise von einer Gruppe Mädchen gefragt, ob ich nicht mit ihnen an einem Tisch sitzen möchte. Seit dem Tag sind diese Gruppe Mädchen und ich beste Freundinnen gewesen... Und sind es immer noch. Die Leute sagen nocht nur so, dass in Amerika Sport (vor allem in der Schule) wichtig ist, sodern es ist so. Da ich für Volleyball und Cheerleading schon zu spät dran war (ich bin erst nach Texas gekommen als die Schule schon seit einem Monat angefangen hatte) habe ich mich für Softball entschieden. Da ich als deutsche eigentlich bis da hin nur von Baseball gehört hatte habe ich meine Sportlehrerin gefragt ob sie mir denn nicht sagen könnte wann die Baseball Season anfängt. Sie sah mich kurz verwirrt an und fragte mich dann ob ich die Austauschschülerin sei. Nachdem ich bejahte sagte sie:" Kindchen wir spielen Softball, kein Baseball". Ich wusste natürlich nich genau was der Unterschied sei also habe ich mich einfach nicht gerührt. Sie sah mich noch mal an und erklärte mir das Softball eigentlich das gleiche wie Baseball ist, nur für Mädchen. Ich habe mich also angemeldet als es so weit war und das war die beste Entscheidung, die ich hätte treffen können. Zwei meiner besten Freundinnen waren mit mir im Team und noch ungefähr 10 weitere Mädchen, die bis zum Ende der Season auch zu meinen besten Freundinnen zählten. Das Jahr ging immer schneller vorbei und dann war es soweit; Graduation. Ich habe schon das Jahr darauf gewartet, um zu sehen ob sowas wirklich abläuft wie in den Filmen. Es war noch wesentlich besser als in den Filmen. Viele meiner Frunde waren 12. Klässler, von daher war es auch ein sehr anstrengender Tag, da ich von so vielen freunden jetzt schon Abschied nehmen musste, dennoch hätte ich nichts an diesem Tag geändert. Nach der Zeremonie und ganz viel verschmiertes Make Up sind wir noch alle zusammen auf alle Graduaton Parties gegangen.
Dennoch war dieser Tag noch lange nicht so hart, wie der Tag an dem ich mich entgültig von meiner Familie und meinen Freunden am Flughafen verabscheden musste. Ich kann jedem Austauschschüler nur das beste für den Schüleraustausch wünschen. Es wird ein wahnsinnig tolles Jahr werden, auch wenn alles nicht immer so klappt wie gewollt

Vorbereitung:
Wir wurden zu einem Vorbereitungstag eingeladen, wo wir viele Austauschschüler kennen gelernt haben, und auch alte Schüleraustausch Teilnehmer getroffen, die von ihren Erfahrungen erzählt haben.Es wurde eigentlich über alles wichtige gesprochen, und alle Fragen beantwortet.

Betreuung:
Ich hatte das Glück das meine Betreuerin und meine Gastmutter Freunde/Geschäftspartner waren, also habe ich sie oft gesehen und sie hat auch immer gefragt ob alles in Ordnung ist.

Ansprechpartner:
Ja meine Gastmutter und meine Ansprechpartnerin waren befreundet also habe ich sie immer mindestens einmal die Woche gesehen.

Familie:
Sie waren sehr nett und aufgeschlossen. Ich hatte gegen Mitte meines Austauschjahres so meine Probleme mit meiner Gastschwester und dann folglich auch mit meiner Gastmutter. Es ging um Meinungsverschiedenheiten und Eifersucht von Seiten meiner Schwester. Nach ungefähr einem Monat war dann alles wieder geklärt.

Schule:
Es war eine sehr kleine Schule aus dem Grund war es nicht schwierig dort Freunde und sich schnell zurecht zu finden. Ich habe meine Schule geliebt. Man kannte alle Lehrer und Leute auch wenn man nicht in ihren Klassen war. Auch die Atmosphäre an der Schule allgemein war immer klasse.


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