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(3.6)

Schreibe zu den Aspekten:
1. Vorbereitung
2. Betreuung
3. Schule
4. Familie

Die Vorbereitung auf mein Auslandsjahr war insgesamt sehr gut. Ich wurde über alles Wichtige informiert, zum Beispiel über die Gastfamilie, Schulregeln, Versicherungen und alles, was man sonst noch wissen musste. Besonders bei der Auswahl meiner Gastfamilie wurde mir ein gutes Gefühl gegeben, was sich am Ende auch bestätigt hat, da ich mit meiner Gastfamilie sehr zufrieden war. Es gab auch Vorbereitungstreffen, die mir geholfen haben und bei denen man schon einen guten Eindruck davon bekommen hat, was auf einen zukommt. Dadurch habe ich mich eigentlich gut vorbereitet gefühlt. Auch die Kommunikation mit Kulturwerke war immer einfach, vor allem durch den WhatsApp-Chat, über den man schnell Fragen stellen konnte.

Auch während des Auslandsjahres fand ich die Betreuung von Kulturwerke gut. Ich hatte sowohl vor Ort als auch bei der Organisation feste Ansprechpartner und konnte mich immer melden, wenn ich eine Frage oder ein Problem hatte. Mir wurde meistens schnell geholfen, sodass ich mich damit nicht alleine gefühlt habe. Ich fand es gut, dass es immer jemanden gab, an den ich mich wenden konnte, wenn ich etwas wissen wollte oder Unterstützung gebraucht habe.

Meine Gastfamilie war in vielen Dingen sehr anders als meine eigene Familie, vor allem weil ich viele Gastgeschwister hatte und auch die Kultur und der Familienalltag etwas anders waren. Trotzdem wurde ich direkt vom ersten Moment an sehr herzlich aufgenommen und habe mich schnell wohlgefühlt. Gerade am Anfang haben wir sehr viel zusammen gemacht. Ich war bei vielen Familientreffen und Treffen mit Freunden dabei und wurde dadurch schnell in den Alltag integriert. Ich hatte wirklich das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein. Mit der Zeit habe ich dann natürlich auch immer mehr mit meinen eigenen Freunden gemacht, aber meine Gastfamilie hat mich trotzdem immer unterstützt, vor allem in schwierigeren Zeiten. Auch wenn der Altersunterschied zu meinen Gastgeschwistern manchmal etwas schwierig war, war unser Verhältnis insgesamt sehr gut.

An die kulturellen Unterschiede konnte ich mich relativ schnell gewöhnen, weil mir dabei auch geholfen wurde. Ich hatte nie das Gefühl, einfach ins kalte Wasser geworfen zu werden. Gleichzeitig wurde auch meine eigene Kultur angenommen und meine Gastfamilie hat sich sehr für Deutschland interessiert. Mein Gastvater konnte sogar Deutsch, was ich besonders cool fand. Ich fand es auch schön, dass sie mir viele Freiheiten gegeben haben und ich dadurch selbstständiger werden konnte. Insgesamt hat meine Gastfamilie auf jeden Fall sehr dazu beigetragen, dass mein Auslandsjahr so schön geworden ist.

Auch meine Schule, die Eureka High School in Illinois, war ein sehr wichtiger Teil meines Auslandsjahres. Ich wurde direkt am ersten Tag sehr herzlich aufgenommen und alle waren sehr hilfsbereit. Viele Leute haben sich wirklich für mich als Person interessiert und mich gefragt, ob wir etwas zusammen machen wollen. Dadurch habe ich relativ schnell Freunde gefunden und mich in der Schule wohlgefühlt. Besonders den School Spirit habe ich geliebt. Ich fand es toll, dass die Schule so zusammengehalten hat und man das Gefühl hatte, wirklich Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Ich hatte Fächer wie Mathe und Deutsch, aber auch Fächer, die es so bei uns nicht unbedingt gibt, wie American History und American Government. Außerdem konnte ich auch Fächer wie Kochen ausprobieren, was ich sehr cool fand. Das amerikanische Schulsystem fand ich im Vergleich zur deutschen Schule ziemlich einfach, was mir den Einstieg sehr erleichtert hat, gerade weil der Unterricht auf Englisch war. Ich hatte auch eine sehr gute Beziehung zu meinen Lehrern und Mitschülern. Im zweiten Halbjahr hatte ich dann sehr viele Unterrichtsstunden mit meinen Freunden, wodurch wir auch in der Schule noch mehr Zeit zusammen verbringen konnten.

Was mir an der Schule besonders gefallen hat, war, dass es so viele Möglichkeiten gab, Dinge zu machen, die einen wirklich interessieren. Dadurch konnte ich auch ein bisschen herausfinden, was mir persönlich Spaß macht und worauf ich mich gerne konzentriere. Die Schule hat deshalb nicht nur dafür gesorgt, dass ich neue Freunde gefunden habe, sondern auch zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen.

Insgesamt bin ich mit meinem Auslandsjahr und auch mit der Unterstützung von Kulturwerke sehr zufrieden. Ich habe mich sowohl bei meiner Gastfamilie als auch in der Schule sehr wohlgefühlt und hatte immer jemanden, an den ich mich wenden konnte. Ich habe in den neun Monaten nicht nur viel über die amerikanische Kultur gelernt, sondern auch über mich selbst. Ich bin selbstständiger und weltoffener geworden und habe gelernt, viel positiver auf die Zukunft zu schauen. Deshalb war mein Auslandsjahr für mich eine Erfahrung, die ich auf keinen Fall missen möchte.


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