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(4.2)

Ich habe ein Auslandsjahr in Savannah, Georgia, verbracht. Mit 15 Jahren habe ich mich bei der Organisation iE beworben. Meine Eltern waren nicht so sehr von der Idee, das ich für ein halbes Jahr ins Ausland gehe, begeistert. Doch nach längeren Diskussionen und mutzusprechenden Gesprächen mit der Organisation habe meine Eltern bemerkt, dass ich in guten Händen bin und auch wenn ich es alleine in Angriff nehme trotzdem immer Unterstützung habe. IE hat mir mit all dem notwendigen Papierkram super geholfen. Kurz bevor es dann losging gab es ein Vorbereitungsseminar, das an einem Wochenende stattfand. Viele Mädchen und Jungen in meinem Alter und Älter haben daran teilgenommen und man hat sich super aufgenommen gefühlt, da man schnell mit anderen Bewerben gemeinsame Interessen feststellen konnte. Ich habe mich etwas später erst angemeldet und musste damit auch um so länger auf eine Gastfamilie warten. Man macht sich Gedanken und bekommt Angst, wenn viele von dem Seminar schon bei einer Gastfamilie plaziert wurden. Doch dann endlich habe ich eine Anruf bekommen, dass eine Gastfamilie mit drei Kindern mich gerne für ein halbes Jahr aufnehmen würde. Es ging alles sehr schnell, aber ich habe mich riesig gefreut. Als ich in Amerika ankam hat meine Gastfamilie mich in Empfang genommen und mir schon direkt Willkommens-Schilder gemalt. Ich war am Anfang etwas ängstlich, aber das hat sich super schnell gelegt. Nach einer Woche hat es sich schon angefühlt wie Alltag. Direkt ein Tag nachdem ich angekommen war, musste ich auch schon zur Schule. Da mein Gastbruder in meinem Alter war, habe ich ziemlich schnell neue Freunde gefunden. Er hat mich quasi der ganzen Schule vorgestellt. In der Schule konnte ich mich dann für insgesamt vier Fächer entscheiden, die ich dann jeden Tag habe. US-History war vorgegeben und dazu habe ich dann Kunst, Chor und Mathe genommen. Da ich durch die deutsche Bildung etwas weiter war, als ein 10. Klässler in Amerika habe ich Kurse mit Junior und Senior Schülern besucht. Die Schule hat mir super gefallen, da man freundschaftliches aber trotzdem respektvolles Verhältnis zu den Lehrern hatte. Am meisten Spaß haben mir die Chor Stunden gefallen, da man in jeder Stunde immer viel geschafft aber trotzdem super viel Spaß hatte. Nach der Schule habe ich dann ab Oktober Basketball gespielt. Jeden Tag nach der Schule hatten wir Training. Am Wochenende waren dann die Spiele. Ich hatte immer viel zu lachen in meinem Team, da wir uns immer super motivieren konnten aber trotzdem auch Zeit zum albern hatten, gemeinsam haben wir auch anstrengenden Übungen geschafft. Wir hatten einfach ein super Team spirit. Meine Gastmutter hat mich dann immer um 6Uhr abends von der Schule wieder abgeholt. Wir haben uns super verstanden und konnten über alles reden. Sie war noch ziemlich jung, aber dadurch habe ich sie nicht nur als Gastmutter gesehen, sondern auch als Freundin. Es war nicht immer alles Happy Family, aber genau das war der Grund, das ich mich als Familienmitglied gefühlt habe. Es gibt immer gewisse Differenzen, aber nach längeren und verständnisvollen Gesprächen konnten wir uns immer auf etwas einigen, was für alle in Ordnung war.
Wenn ich dann mal keine Schule oder Basketball hatte habe ich viel mit meinen Freunden gemacht. Wir haben gemeinsam Ausflüge gemacht oder einfach nur gemütliche Sleepover.
Ich bin jetzt schon 2 Jahre wieder in Deutschland und habe immer noch Kontakt zu meine Freunden und natüröich auch zu meiner Gastfamilie. Es gibt Tage, da denkt man es wäre schon super lange her, dass man so ein Abendteuer gemacht hat. Und dann gibt es Tage, als wäre es erst gestern gewesen, dass man sich ein Football Spiel der Schule angeguckt hat.
Alles in allem war es mit die beste Zeit in meinem Leben und wenn ich die Chance hätte es wieder zu tun, würde ich es direkt wieder machen.

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