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(4.2)

Vorbereitung

Den ersten Schritt zum Austauschjahr habe ich schon gemacht, als ich das erste Mal alleine nach Bonn gefahren bin. Zufälliger Weise, habe ich im Bus zur Jugendherberge ein Mädchen getroffen, dass mit mir nach Kanada fliegen wird. Wir haben uns sofort gut verstanden und gemeinsam haben wir dann den Weg zur Jugendherberge gefunden. Dort waren wir in vierer Zimmern, mit anderen Austauschschülern, die in dasselbe Land fliegen wie wir. Am Abend haben wir uns erst einmal alle kennengelernt und Smalltalk auf Englisch gelernt. Mein Highlight des Tages (oder des ganzem Wochenende) war aber, dass wir mit einem Returnee gesprochen haben, der uns auch über 600 Bilder von Kanada gezeigt hat. Danach hatte ich so ein gutes Gefühl alles richtig gemacht zu haben und es hat mir eine große Vorfreude auf Kanada gemacht. Am nächsten Tagt haben wir noch viele weitere Themen besprochen, wie welche Wörter man besser nicht sagt und welche man als „Ersatz sagen kann“ und alles über Social Media und was man besser nicht Posten sollte.

Betreuung

Angela und Nancy waren meine „Homestay Coordinators“. Ich habe viel mit ihnen und den anderen Austauschschülerinnen von Deutschland und Japan erlebt. Wir haben sowohl große Wochenend- als auch kleine Ein-Tages Ausflüge gemacht. Für ein Wochenende sind wir zum Beispiel nach Saint John gefahren wo wir ein „Entkomme aus Saint John Spiel“ gespielt haben, indem man die Stadt erkunden musste. Als Ein-Tages Ausflug haben wir zum Beispiel gelernt, wie man Curling spielt und hatten zum Schluss auch ein großes Turnier.

Schule

ICH LIEBE MEINE SCHULE! Hartland Community School ist wie eine große Familie und ich bin ein Teil davon geworden. Am Anfang war es schwer für mich anzukommen/mich einzuleben. Am Anfang hatte ich auch ein bisschen Heimweh (ich habe aber schon mit vielen darüber gesprochen, damit ich anderen helfen kann, dass sie nicht so viel Heimweh haben). Da ich Heimweh immer in derselben Stunde hatte, bin ich zu der Frau gegangen, die mir am Anfang mit meinem Stundenplan geholfen hat, und habe sie um Hilfe gebeten. Sie hat meinen Kurs getauscht und mich in eine andere Klasse getan. Ich bin so froh, dass ich das gemacht habe, da ich den Lehrer sehr gerne mag und es mir geholfen hat. Was ich wahrscheinlich in meiner Schule in Deutschland vermissen werde, ist das gute Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern. Meine Lehrer sind wie ein Part meiner Familie, wie Onkel und Tanten. Man kann sie ein bisschen auf die Schippe nehmen und sie machen das gleiche auch bei dir. Am Morgen haben die Lehrer vor ihrer Tür gewartet und einen schönen guten Morgen gewünscht. Wenn ich sie später auf dem Flur getroffen habe, haben sie mich mit Namen begrüßt und freundlich angelächelt. Gestern musste ich mich dann von allen Lehrern verabschieden, und dass ist mir echt schwergefallen. Ich habe sie alle so lieb gewonnen, auch wenn ich nur 5 Monate in Kanada war. Manche haben mich in den Arm genommen und haben mir gesagt, wie schön es war dass ich da war. Durch all das habe ich beschlossen, dass ich wieder komme und meine Klasse und meine alten Lehrer besuche und alle waren damit einverstanden und freuen sich auf mich <3

Familie

Meine Familie ist einfach perfekt. Meine Gastmutter arbeitete in meiner Schule und deshalb habe ich sie oft in meiner Pause besucht und mit ihr Mittag gegessen. Wir nehmen uns gegenseitig auf den Arm und lachen gemeinsam über witzige Geschichten und Ereignisse. Ich habe schon gesagt: „Wenn man sich gegenseitig auf den Arm nehmen kann, ohne dass der andere danach sauer ist und mit lachen kann, dann muss man sich wirklich lieben.“ Und dass ist wirklich so. Wir nehmen uns auf den Arm uns lachen darüber. Wir sind einfach das perfekte tripple. Und unser Haus ist nur ganz selten leer. Am Anfang dachte ich, dass ich mal erleben werde, was es heißt ein Einzelkind zu sein, aber das werde ich wohl niemals wissen. Mein Gastbruder und seine drei kleinen Kinder sind hier fast jeden zweiten Tag und möchten mit mir spielen. Am Anfang war das etwas viel für mich aber mittlerweile habe ich mich dran gewöhnt und liebe sie über alles. Gestern hat meine Gastmutter ihnen erzählt dass ich am Freitag in ein Flugzeug steigen werde und dann zurück nach Deutschland fliege. Daraufhin meinte Levi (2 Jahre alt) „But she will be right back“. Leider werde ich nicht sofort wieder da sein, aber ich hoffe, dass sie mich in Erinnerung halten werden und wenn ich bald wieder komme, dass ich kein Fremder bin. Es gibt sooooo viel zu Erzählen und es war/ist einfach sooo toll hier, dass ich gerne noch länger hier bleiben würde.


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