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K

(3.4)

Vorbereitung. Ich fand die Vorbereitung von iE sehr gut. Man hat immer sehr schnell eine Antwort bekommen und auch das Vorbereitungs-seminar war sehr interessant und auch sehr hilfreich, da man dort auch z.B. Freundschaften schließen konnte und sich vor allem austauschen konnte mit anderen Austauschschülern.

Betreuung. Die Betreuung vor Ort war recht gut. Wir hatten eine kurze Zeit (ca. 2 Monate), in der wir fast gar keinen Kontakt mit unserer Koordinatorin hatten, da sie persönliche Probleme hatte. Ich hatte in dieser Zeit ei paar Probleme mit meiner Gastfamilie. Ich fand es nicht nötig mit ihr deswegen in Kontakt zu treten, bin mir aber sicher, wenn jemand ein Problem gehabt hätte, dass sie da wäre zum helfen. Unsere Koordinatorin hat außerdem am Anfang uns am Flughafen abgeholt und uns auch zu allem wichtigen Informationen gegeben. Sie hat außerdem für uns alle nach möglichen clubs etc. nach der Schule geguckt und uns diese vorgeschlagen.

Schule. Ich persönlich habe meine Schule an sich als sehr gut empfunden. Am Anfang hat es ein wenig lang gedauert, unsere Stundenpläne zu kriegen, wobei das bei den englischen Schülern das Gleiche war. Die Lehrer haben sich sehr gut um uns Austauschschüler gekümmert und auch die meisten anderen Mitschüler. Ich persönlich sah auch die Fächerwahl als sehr hervorragend an, da ich unbedingt Performing Arts als Fach wählen wollte und auch sehr froh darüber bin diese Erfahrung gemacht zu haben. Insgesamt finde ich das Englische Schulsystem sehr viel besser als das Deutsche, einfach schon da es viel mehr verschiedene Fächer gibt und man somit auch in viele verschiedene Richtungen später gehen kann. In der Schule habe ich persönlich auch recht schnell Freunde gefunden, sodass ich gar keinen Clubs etc. beigetreten bin. In England ist es sowieso eher unüblich sehr viele Clubs nach der Schule zu haben, so waren zumindest meine Erfahrungen. Ich war am Anfang zwei mal bei einem Chor dabei, da ich auch in Deutschland in einem Chor bin aber es hat mir da nicht besonders gut gefallen weshalb ich es dann einfach bei der Schule belassen habe.

Familie. Ich habe am Flughafen erfahren, dass leider weder meine Koordinatorin noch meine Gastfamilie wussten, dass ich Vegetarierin bin, wobei mir iE in Deutschland gesagt hat, dass darauf sehr geachtet wird, damit man eine Gastfamilie findet die bereit ist vegetarisch zu kochen oä. Glücklicherweise war meine Gastmutter durch Zufall nun auch Vegetarierin und somit war das kein Problem obwohl ich es doch schon lieber gehabt hätte wenn es wenigstens eine Person dort vorher gewusst hätte. Sonst war es anfangs sehr gut mit meiner Gastfamilie. Ich hatte einen Gastbruder aus Italien, was eine sehr gute Sache war, da ich somit nicht alleine zur Schule gehen musste und einfach jemanden hatte der in der Gleichen Situation war. Wir brauchten zu Fuß nur ungefähr 10 Minuten zur Schule und meine Gastmutter hat uns alles gezeigt und immer für uns gekocht. Ich habe mich am Anfang sehr gut mit meinem Gastbruder verstanden, wobei sich das später ein wenig geändert hat da wir auch mit verschiedenen Leuten befreundet waren. Ich hatte dann auch in meinem vorletzten Monat ein paar Probleme mit meiner Gastfamilie. Wenn man zwei Austauschschüler nimmt ist immer/meistens das Problem, dass einer wahrscheinlich sich ein wenig benachteiligt fühlt. Ich habe dann auch später ein paar Sachen gehört, die meine Gastmutter und mein Gastbruder über ich geredet haben die erstens nicht besonders schön waren und außerdem nicht einmal stimmten. Ich habe sie auch darauf angesprochen was jedoch meiner Meinung nach nicht viel geholfen hat. Ich denke auch, dass ich nach meinem Austausch nicht viel Kontakt mehr mit meiner Gastfamilie haben werde was für mich aber auch nicht sehr schlimm ist. Ich kenne aber auch Situationen bei denen das komplette Gegenteil der Fall ist. Ich denke an sich war die Gastfamilie sehr gut aber man kann halt nie voraussehen, ob die Person wirklich mit einander auskommen oder nicht. Meine Erfahrungen sollten jetzt auf keinen Fall abschreckend wirken, da z.B die anderen Austauschschüler die ich hier kennen gelernt habe sich super gut mit ihrer Gastfamilie verstanden haben.

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