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L

(4.4)

Vorbereitung:

Die Vorbereitung war sehr gut organisiert und vor allem durch das wochenendliche Seminar umfangreich und effektiv gestaltet. Durch dieses Seminar bereitete man sich nicht nur auf das kommende Auslandsjahr vor, sondern lernte gleichzeitig auch andere Austauschschüler kennen, die die selben Schritte und Erlebnisse vor sich hatten. Durch zahlreiche Vorträge wurden die nächsten Organisationsschritte, wie z.B. der Visa-Prozess, veranschaulicht, wodurch ein guter Überblick kreiert wurde. Auch auf Fragen wurde dabei eingegangen.

Betreuung:

Die Betreuung vor und auch während des Auslandsaufenthaltes war weder zu viel noch zu wenig. Kurz nach der ersten Kontaktaufnahme mit iE wurde innerhalb eines persönlichen Gespräches ermittelt, ob ein Auslandsland auch das Richtige für einen ist. So wurde sicher gestellt, dass die Erwartungen aber auch Motivation für einen solch großen Schritt seitens der interessierten Schüler sowie deren Angehörigen gegeben waren. Gleichzeitig wurden verschiedene Optionen durchgesprochen, wie das Zielland und die Schulform.
Man hatte stets eine Ansprechperson, wenn Fragen auftraten. Auch die Eltern/Angehörigen wurden auf das kommende Schuljahr vorbereitet.
Während des Auslandsjahres wurden den Austauschschülern sogenannte local coordinators zur Seite gestellt, die nicht nur für individuelle Fragen zur Verfügung standen, sondern auch hin und wieder Treffen und Events für alle iE-Austauschschüler der Umgebung mit deren Gastfamilien organisierten. Diese Treffen führten dazu, dass man mit anderen zusammenkam, die ähnliche Erfahrungen zur selben Zeit machten. Eine gute Gelegenheit sich auszutauschen.

Schule:

Die Schule, die ich besuchen durfte war genial! Trotz meiner ursprünglichen Angabe, auf eine öffentliche High School gehen zu wollen, wurde ich an einer privaten High School in Downtown Austin, TX, untergebracht. Diese war recht klein, dafür hingegen umso familiärer und übersichtlicher. Alle kannten alle und kümmerten sich auch umeinander. Die Schulgemeinde kam mir vor, wie eine Familie, egal in welcher Klasse man war. Lehrer wurden sogar bei Vornamen gerufen und gesellten sich in den Pausen gerne zu den Schülern, die sie herzlich mit in Gespräche involvierten. Ich hatte Freunde, die Freshmen, Sophmores, Juniors und Seniors an der High School waren und mit denen ich in den selben Kursen saß. Erstaunlicher Weise war ich in allen meinen Kursen eine der Besten. Die außergewöhnlichsten Kurse, die ich belegen durfte waren Botanik und Photographie. Ich genoss alle meine Kurse sehr!

Familie:

Meine Familie gestaltete sich aus meinen Gastgeschwistern, ein jüngerer Bruder und eine ältere Schwester, sowie meinem Gastvater, mit denen ich zusammenlebte. Die Mutter war leider einige Jahre zuvor verstorben. So war auch diese Zusammensetzung etwas ganz neues für mich, ein Jahr ohne Mutter zu verbringen. (Natürlich hatte ich während des Jahres auch Kontakt zu meiner Familie in Deutschland.) Meine Gastfamilie hätte ich mir nicht besser aussuchen können. Anfänglich war es zwar nicht ganz einfach, sich an die neue Lebensumstände zu gewöhnen, da wirklich alles neu war, aber das legte sich schnell. Wir machten gemeinsame Urlaube, wie nach San Francisco oder auch nach Colorado zum Skiofahren. Im Großen und Ganzen: Eine geniale Zeit, die ich erleben durfte! Noch heute - fünf Jahre nach meinem Auslandsjahr in Austin - habe ich regelmäßig Kontakt zu meiner zweiten Familie und besuche diese so oft wie möglich.


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