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(4.4)

Als ich vor ziemlich genau 9 Jahren mit iE in die USA geflogen bin, hatte ich noch nicht geahnt, was für wunderbare 10 Monate vor mir liegen würden.
4 Tage vor Abflug, bekam ich Bescheid, dass endlich eine Familie für mich gefunden wurden. Das war natürlich sehr wenig Zeit für die finalen Vorbereitungen und den Abschied, dafür blieb auch weniger Zeit sich sorgen zu machen und zu aufgeregt zu werden. Letztendlich wusste ich ja ungefähr, unter anderem Dank des von iE organisierten Vorbereitungsseminares und auch eigener Recherche, was auf mich zukommen würde und es war ja auch schon alles für mich organisiert. Ich musste nur noch zum Flughafen fahren und mich in den Flieger nach Indiana setzen. Das ist sicherlich ein Staat, der nicht ganz oben auf meiner Wunschliste stand, aber durch die liebevolle Aufnahme meiner wunderbaren Gastfamilie, zu der ich heute noch Kontakt halte, wurde er zu einer zweiten Heimat für mich.
Meine Schule, an der ich mein 11. Schuljahr verbracht habe, war recht gut, auch wenn man das Niveau natürlich nicht mit einem deutschen Gymnasium vergleichen konnte. Dennoch habe ich einiges gelernt und viele Freunde gefunden, besonders während den Proben und Auftritten des Musicals und des Theaterstücks, die von der Schule organisiert wurden und bei denen ich mitspielte. Es gab auch ein großes Sportangebot, daran hatte ich persönlich allerdings eher weniger Interesse.
Meine Gastfamilie, wie sehr viele Familien in den ländlicheren Gebieten der USA, ist sehr christlich, daran musste ich mich erst gewöhnen, ganz besonderes daran, dass wir zweimal die Woche in die Kirche gingen und der Glaube auch den Alltag mitbestimmte. Wenn man Neuem jedoch offen gegenübersteht, kann auch das Spaß machen, denn die Gottesdienste verlaufen ganz anders als man das in Deutschland kennt. Sie sind eher kleine Events, wo man seine Freunde trifft und wo viel miteinander geredet, gesungen und auch gelacht wird.
Der Abschied nach 10 wunderbaren Monaten mit vielen neuen Erlebnissen fiel mir sehr schwer, es gab auch jede Menge Tränen auf beiden Seiten, denn es war eine Zeit, die ich nie vergessen werde.
Meine dazugewonnen, sehr guten Englischkenntnisse haben auch mein späteres Studium stark beeinflusst und werden auch meine berufliche Laufbahn prägen.
Ich bin iE sehr dankbar für die gute Betreuung vor und während meines Aufenthaltes. Ich hatte eine tolle Betreuerin vor Ort, mit der ich mich auch regelmäßig auf einen Kaffee oder ähnliches traf (auch wenn es nie Probleme gab, die man hätte besprechen müssen) und habe außerdem an zwei von iE USA organisierten Fahrten teilgenommen (einmal einen Ausflug in den Freizeitpark und eine mehrtägige Reise nach NYC), die beide super organisiert und wahnsinnig schön waren. Ich kann iE nur weiterempfehlen, es war alles sehr familiär gehalten und man konnte sich jederzeit an die Organisation wenden, wenn man Fragen oder Probleme hatte.


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