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(4.0)

Ich war im Schuljahr 2009/2010 in Oregon, USA mit iE. Im Vorfeld hatte ich mit meiner Familie ein Beratungs- und Auswahlgespräch mit einer Betreuerin bei uns zuhause - sie stellte uns die unterschiedlichen Ländern und Möglichkeiten vor, doch für mich war ohnehin klar, dass ich in die USA wollte. Zusammen mit anderen Austauschschülern hatte ich ein Vorbereitungsseminar am Wochenende und lernte dort viele nette Leute kennen, zu denen ich teilweise auch noch längere Zeit in Kontakt stand. Ich freute mich unglaublich, als einige Zeit vor der Abreise endlich mein Reiseziel und vor allem meine Gastfamilie feststand. In Bend, Oregon, hatte ich eine Betreuerin vor Ort, die sehr nett war. Ihre Hilfe benötigte ich allerdings nie, da ich mit meiner Gastfamilie einen absoluten Glückstreffer gelandet hatte. Sie nahmen mich auf wie ihr eigenes Kind und wir verbrachten ein tolles Jahr. Bis heute stehe ich noch immer in regelmäßigem Kontakt zu den Dreien. In den ersten Jahren nach meiner Rückkehr haben wir uns jedes Jahr besucht - entweder kam meine Gastfamilie zu uns oder ich besuchte sie. Vor zwei Jahren habe ich dann dort auch ein Praktikum für mein Studium absolviert.
Meine Highschool war eine öffentliche und soweit durchschnittlich. Das Niveau ist in Deutschland - besonders in Sprachen und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern - natürlich höher. Allerdings könnte sich mein Gymnasium in puncto Naturwissenschaften noch einiges von meiner Highschool in den USA abgucken. Außerdem fand ich es insgesamt sehr gut, dass man immer bis nachmittags in der Schule war und es viele Sport- und Freizeitangebote war. U.a. war ich dort im Track Team und spielte im Schulorchester.
Alles in allem war es ein sehr bedeutsames Jahr für mich, das mein Leben nachhaltig geprägt hat. Ein Austauschjahr ist eine besondere Erfahrung, die ich nur jedem, der seinen Horizont etwas erweitern will, nur ans Herz legen kann.


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