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(4.8)

Ich war vor ein paar Jahren für ein Jahr auf einer Public Highschool in den USA. Aus gegebenem Anlass (dem Besuch einer amerikanischen Freundin von damals hier in Deutschland) schreibe ich dieses Review, denn ich werde immer wieder daran erinnert wie viel positives ich doch aus diesem einen Jahr in mein Leben mitnehmen konnte.

Aber von Anfang an: der gesamte Organisationsablauf eines solchen Jahres ist bei iE sehr gut strukturiert und durchgeplant. Neben dem persönlichen Gespräch was ich damals hatte, bei dem man vor dem Vertragsabschluss nochmal alle wichtigen Fragen klären und sich ein Bild vom Ablauf machen konnte, war vor allem eins super: von iE ist immer jemand zu erreichen. Sei es per Mail, über die Telefonnummer direkt ins Büro, oder auch direkt in Person, sollte es auf dem Weg zum Auslandsjahr Fragen oder Probleme geben findet sich immer ein Ansprechpartner. In Vorbereitung auf das Jahr war außerdem vor allem das mehrtägige Vorbereitungsseminar super hilfreich. Dort wird in einer perfekten Mischung aus iE-Team, Returnees und sogar Gastfamilien alles wesentliche nochmal genau durchgesprochen: kulturelle Besonderheiten, Do's and Dont's, Verhaltensregeln, aber auch wie man sich bei der neuen Familie am besten einlebt und was man machen würde, gibt es dort ein Problem.

Apropos Probleme - obwohl ich über den gesamten Zeitraum nie darauf zurückgreifen musste war es super zu wissen, dass man immer Verantwortliche (local und regional coordinators) vor Ort hat. Wie gesagt, bei mir hat sich der Kontakt auf anfängliche BBQ's und kleinere Treffen zum Erfahrungsaustausch beschränkt, aber sollte es tatsächlich mal etwas zu klären geben sind diese nicht nur super hilfsbereit, sondern auch nur einen Sprung entfernt. Außerdem habe ich davon profitiert, dass die Gastfamilien im Vorhinein super penibel geprüft und nach ziemlich strengen Kriterien ausgesucht werden. So konnte ich mir von Anfang an sicher sein, dass die Familie mich nicht aufnimmt um sich selbst zu bereichern, oder sich gar nicht um mich kümmert oder dergleichen.

Im Gegenteil; meine Gastfamilie war, wie es so viele andere auch berichten, die klassische amerikanische Familie: super herzlich, offen und vor allem an mir als Austauschschüler eines anderen Landes und einer anderen Kultur interessiert. So war es tatsächlich ein (Kultur-)austausch - in beide Richtungen. Wenn man sich am Anfang erstmal eingelebt hat merkt man schnell, dass man tatsächlich als vollwertiges Mitglied der Familie aufgenommen wird. So war es auch bei mir, egal ob Ausflüge in der Region, Aktivitäten nach der Schule oder das Wochenende bei den Großeltern im Nachbarstaat - überall wurde ich mit hingenommen. Hier zeigt sich abermals die gute Vorauswahl, denn dank der ausführlichen Bewerbung beider Seiten (Schüler und Familie) ist ein so gutes Match einfach viel wahrscheinlicher.

Genauso zufrieden war ich mit der Schule an die mich iE vermittelt hat. Nicht nur stellt man schnell fest, dass es tatsächlich wie in den Hollywood-Filmen abläuft, sondern findet schnell Anschluss und erstwe Freunde. Über die vielen Angebote an meiner Schule hatte ich die Möglichkeit Klassen auszuprobieren, wie es sie hier in Deutschland gar nicht erst gibt (Fotografie, Psychologie, Law...) - eine super Erfahrung! Auch hier gibt es wieder für alles Ansprechpartner, sodass so etwas wie ein Wechsel einer meiner Classes überhaupt kein Problem war. Darüber hinaus hatte ich das Glück als Senior eingestuft zu werden, durfte also auch an der Graduation-Ceremony teilnehmen, ein Tag den ich selbstverständlich so schnell nicht vergessen werde.

Erfahrungen wie diese muss jede(r) selbst machen, die lassen sich nicht "am Fließband produzieren". Die Voraussetzungen dafür, also die Unterstützung bei der Bewerbung, die Planung und Organisation auf dem Weg zu diesem Jahr, sowie die Platzierung und die Betreuung über das gesamte Jahr hinweg jedoch sind es die mich überhaupt erstmal dahin gebracht haben. Ich habe nicht nur das bessere Englisch, sondern Erfahrungen, Eindrücke und Freundschaften fürs Leben mitnehmen können und dafür bin ich jeden einzelnen Tag dankbar.


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