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C

(4.4)

Angefangen hat alles mit einem Termin mit einem der Betreuern von iE. Nach einem sehr langen und ausführlichen Gespräch über die Möglichkeiten der Länder und Städte in die ich gehen kann ist die Wahl auf Vancouver, Kanada gefallen. Einige Tage später kamen schon die ersten Informationen und die Einladung zum Vortreffen. In den Tagen dort hatten wir zum einen die Möglichkeit andere Austauschschüler aus unserer Region kennen zu lernen, was einem etwas mehr Sicherheit gegeben hat, zum anderen wurden uns sehr viele Sache zu Verhaltensregeln und den Familien erzählt. Außerdem hatten wir auch die Möglichkeit unsere Sprachkenntnisse zu verbessern.
Die Betreuung vor Ort wird von einer Partnerorganisation durchgeführt. Diese war in Vancouver vollkommend überzeugend. Der Verantwortliche hat sich sehr viel Zeit genommen falls es mal Probleme gab und hat bei diesen immer geholfen. Gleichzeitig gab es auch einige Events in der Stadt bei denen alle Austauschschüler der verschiedenen Schulen eingeladen wurden und die Chance hatten sich auszutauschen und Zeit miteinander zu verbringen.
Auch hatten wir jede Woche eine Mitarbeiterin der Organisation an unserer Schule, die uns bei der Fächerwahl, schulischen oder auch anderen Problemen geholfen hat sobald dies nötig war, was uns den Weg in die Innenstadt erspart hat, falls wir nicht immer in die Hauptfiliale fahren wollten.
In der Schule an sich war ich super zufrieden, die Lehrer und Schüler waren sehr zuvorkommend, haben einem vor allem am Anfang immer geholfen falls man Sprachprobleme hatte oder nicht wusste was man machen soll oder wohin man gehen soll.
Da in Vancouver sehr viele Austauschschüler sind, war dies auch auf meiner Schule der Fall, jedoch wurde jeder sehr zuvorkommend aufgenommen und wir hatten in dem Kurs B.C. Culture, den nur Austauschschüler belegt haben die Möglichkeit Vancouver und sein Umland besser kennen zu lernen da uns der Lehrer immer wieder mitgenommen hat uns uns neue Teile gezeigt hat. Gleichzeitig haben wir noch einiges mehr über die Geschichte und Kultur von Vancouver beziehungsweise der Provinz kennen gelernt.
Allgemein war die Schule sehr anders als in Deutschland, da wir viel freier in der Fachwahl waren und so die Möglichkeit hatten viele neue Fächer auszuprobieren. So gab es Kochen oder Fotografie als Fach, natürlich gab es auch einige Pflichtkurse wie Englisch oder Sport, aber auch diese habe ich gerne belegt und hatte sehr viel Spaß.
Die Familie habe ich relativ früh vor meinem Abflug schon zugewiesen bekommen und hatte so auch die Möglichkeit per Facebook und Skype mit ihnen in Kontakt zu treten.
So habe ich erfahren, dass ich einen älteren Gastbruder und eine ältere Gastschwester habe, genau wie einen Hund und eine Katze.
Auch meine Eltern hatten die Möglichkeit mit meiner Gastfamilie in Kontakt zu treten, um zu wissen wo sie mich das nächste jähr 'hinschicken'.
Als ich dann endlich in Vancouver angekommen bin wurde ich mit einem Shuttle direkt zu meinem Haus gefahren und dort von meiner Familie in Empfang genommen.
Es war am Anfang alles sehr überwältigend und ich war zu dem Moment noch sehr glücklich mit der Familie.
Nach einem halben Jahr hat die Familie noch eine Austauschschülerin aus Kolumbien aufgenommen mit der ich bis heute Kontakt habe und die den Aufenthalt noch weiter verbessert hat. Leider mussten wir irgendwann Festellen, dass die Familie immer mehr den Kontakt abgebrochen hat und uns nicht mehr in das Familienleben eingebunden hat. Nachdem wir dies bemerkt haben, haben wir sofort die Partnerorganisation und iE kontaktiert die dann sowohl Kontakt zu unseren Familien zuhause als auch zu unserer Gastfamilie aufgenommen hat und uns sofort die Möglichkeit gegeben hat die Familie zu wechseln. Dass wir es am ende nicht gemacht haben war unsere eigene Entscheidung da wir uns abgesehen davon sehr gut eingelebt hatten und für die letzten paar Wochen nicht noch umziehen wollten.
Die Organisation hat in dem Fall jedoch hervorragend reagiert und uns sehr beigestanden bis wir eine endgültige Entscheidung getroffen haben.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass dieses Jahr mir sehr weitergeholfen hat und ich es niemals vergessen werde.


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