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(4.4)

Kurz nachdem ich mich bei iE für einen Schüleraustausch beworben hatte, kam ein Vertreter der Organisation bei mir zuhause für ein Interview vorbei. Davor war ich nervös und unsicher, was die Idee des Austauschs anging. Nach dem Interview war ich erleichtert und sicher, dass ich diesen Austausch machen will und ich dafür bereit bin.
Nach der Zusage von iE ging alles recht schnell, einige Formulare, Mails und Telefonate mit der Organisation und ein Seminar. Hier haben sich einige künftige Austauschschüler getroffen, wir haben einen englisch Test gemacht und konnten ein paar Tage lang alle unsere Fragen und Sorgen teilen und beantwortet bekommen. Es tat gut mit anderen Jugendlichen zu sprechen, die in der selben Situation, also kurz vor dem Auslandsaufenthalt, waren, mit ein paar haben ich heute noch Kontakt, knapp 5 Jahre später.
Die Vorbereitung war super und ich habe mich nach dem Seminar bereit für ein neues Land, eine neue Kultur, eine neue Familie, neue Schule und viele viele neue Erfahrungen gefühlt.
Ich hatte durchgehend Ansprechpartner in Deutschland, aber auch in den USA selbst. Dort hatte ich eine Person die speziell für mich zuständig war, mich öfters besucht hat, nach dem Rechten schaute und immer für mich erreichbar war.
In den USA habe ich eine High School besucht, die selbe wie auch meine Gastschwester. Die ersten Tage war es etwas merkwürdig an einer riesigen Schule zu sein und fast niemanden zu kennen. Schon nach ein paar Tagen habe ich aber auch ohne meine Gastschwester einige Leute getroffen mit denen ich mich gut verstanden hab, die die selben Kurse wie ich besucht haben und mit denen eine engere Freundschaft entstand. Die Lehrer haben mich eigentlich alle wie eine "normale" Schülerin behandelt, also nicht besonders, nur weil ich aus dem Ausland kam und eine Austauschschülerin war. Wenn ich aber Fragen oder Sorgen hatte, konnte ich auch immer mit Ihnen ein Gespräch suchen und Hilfe bekommen. Mit dem Englisch, das ich aus der Schule in Deutschland konnte, bin ich auf jeden Fall gut ausgekommen, habe aber auch gemerkt, wie es in den USA dann von Tag zu Tag besser wurde. Je nach Person fiel mir das Verstehen manchmal schwer, verstanden wurde ich aber immer.
Der wichtigste Punkt meines Auslandsaufenthaltes ist aber meine Gastfamilie. Diese kannte ich schon über meine Schwester bevor ich mich bei iE beworben hatte und es war zum Glück kein Problem, dass ch dann zu dieser Familie durfte. IE hat trotzdem bevor ich geflogen bin eine Person bei der Gastfamilie vorbei geschickt, die kontrolliert hat, ob alles in Ordnung ist.
Meine Gastfamilie hat mich in allem unterstützt und mich sofort aufgenommen wie einen Teil der Familie. Ich hatte mein eigenes Zimmer, hab aber viel Zeit mit meinen Geschwistern oder den Eltern verbracht, musste natürlich im Haushalt mithelfen und wurde zu allen möglichen Treffen und Feiern mitgenommen. Natürlich gab es ab und an unterschiedliche Meinungen zu verschiedenen Themen und auch Streitereien, aber das gehört meiner Meinung nach zu einem gesunden Familienverhältnis dazu. Meine Gastfamilie habe ich nach dem Austausch noch einmal besucht und halte auch heute, nach über 4 Jahren, immernoch Kontakt zu ihnen. Meine Gastmutter sieht mich wie eines ihrer eigenen Kinder und ist immer für mich da, wenn ich sie brauche. Das ist der wichtigste Schatz den ich neben tausenden Erfahrungen aus dem Auslandsaufenthalt mitgenommen habe. Ich selbst bin an diesem Austausch auf jeden Fall gewachsen und habe einiges über mich selbst und über den Blick auf andere Menschen gelernt.
Ich denke immer sehr gerne zurück an diese Zeit und kann nur jedem, der die Möglichkeit hat, empfehlen sich zu trauen und einen Schüleraustausch während der Schulzeit zu machen!


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