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J

(3.8)

Vorbereitung

Also wenn man eins bestätigen kann, dann definitiv, dass man nicht nur eine Nummer im System ist. Sei es im Interview oder im Vorbereitungswochenende, alle aus dem Team sind super motiviert dabei und man merkt, dass sie das, was sie machen, sehr gerne tun. Das einstündige Interview mit den Eltern zu Hause war prinzipiell sehr angenehm, auch wenn einige Fragen (wie beispielsweise ob man gerade in einer Beziehung ist, etc.) doch zunächst etwas ungewöhnlich erscheinen. Das Vorbereitungswochenende in einer Jugendherberge war eine sehr coole Erfahrung. Man hat andere, gleichgesinnte kennengelernt und auch hier hat man einfach gemerkt: Da steckt Herzblut drin. Was genau man da macht, da muss man sich dann doch überraschen lassen.

Betreuung

Die Betreuung fängt ja bereits in Deutschland noch an. Man wird bei fehlenden Daten oder hilfreichen Infos direkt von der Koordinatorin aus dem Gastland kontaktiert und hat dementsprechend direkt den ersten Kontakt. Auch während der Zeit war es bei mir eher unproblematisch. Ich hatte einige freundliche Konversationen per SMS mit meiner Koordinatorin, habe sie allerdings nur etwa ein Mal gesehen. Etwas unorganisiert wirkte es erst am Ende. Ein eigentlich verpflichtendes Abschlussgespräch ist nie geschehen, wobei die Erklärung für das Verschieben des Termins nicht immer ganz plausibel waren ("Ich hab das vergessen und hab jetzt gerade keine Lust vom Pool aufzustehen", kommt halt einfach nicht so gut)... Allerdings habe ich unseren Regionalen Koordinator sofort ans Telefon bekommen als ich ein Problem hatte, was dementsprechend wieder aufbauend war.

Schule

Die Schule war der absolute Traum. Hier war es tatsächlich so, dass ich mich von Beginn an wohlgefühlt hab. Man merkt gerade im Bildungsbereich einfach den amerikanischen Geist und die entsprechende Einstellung. Hier könnte sich niemand vorstellen "Broadcasting", "Fotografie", oder "Töpfern" als Fach zu wählen oder gar anzubieten und dort gehörte es genau so dazu, wie der School Spirit bei Football, Basketball oder Musicaldarbietung.

Familie

Last but not least die gute Familie. Man muss einfach sagen, wenn man einen Schwerpunkt legen kann, würde ich den jedes Mal wieder auf die Familie legen und nicht auf den Ort. Man kann im schönsten Stadtteil der glücklichsten Stadt der Welt sein. Wenn man mit der Familie nicht klar kommt, dann ist es einfach ein verlorenes Jahr und ich wollte keiner der vielen, vielen Fälle werden, der während dem Jahr die Familie wechseln muss. Bei mir hat es zwar lange gedauert, bis ich eine Familie bekommen habe, aber die Warterei hat sich gelohnt. Denn auch hier zeigt sich wieder: Die amerikanische Offenheit ist unschlagbar. Keine Frage: Immer wieder gerne.


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