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(5.0)

Nachdem ich für mich entschieden habe, dass ich unbedingt einmal das Cliché-Leben eines amerikanischen Teenagers durchleben wollte, vereinbarten meine Eltern ein erstes persönliches Gespräch mit einem Vertreter von iE.
Er besuchte mich in meinem gewohnten Umfeld und stellte mir viele Fragen zu meinen Vorstellungen und Wünschen und berichtete bereits von den ersten Dingen, die auf mich zu kommen würden.
Nachdem dieses Gespräch meinen Wunsch in die USA zu fliegen nur noch bestärkte, folgte nach meiner Anmeldung ein Preparation-Weekend in Wiesbaden mit vielen anderen Teenagern, die ebenfalls in die Staaten fliegen wollten.
Wir lernten über alle worst-case Szenarien, wie wir mit Situationen am besten umgehen sollten und wie gewisse Eigenheiten der Amerikaner lauten. Was wir hörten war alles in extremen Ausprägungen aufgeführt, jedoch habe ich davon sehr viel später wieder finden können. Nicht alles ist eingetroffen, jedoch war ich mehr als froh, die Möglichkeiten wenigstens schon einmal gehört zu haben.

An diesem Wochenende wurde ich auch darüber informiert, dass für mich eine Gastfamilie in Wisconsin gefunden wurde. Nach dieser spannenden Information wurde ich quasi bereits in den Verantwortungsbereich meiner Vor-Ort-Koordinatorin (die zufälligerweise auch an meiner High School arbeitete) übergeben und nahm Kontakt zu ihr auf.

Sie war sehr nett, immer umsorgt und stand mir jeder Zeit mir Rat und Tat zur Seite.
Besonders habe ich davon in meiner ersten Woche profitiert. Klar, man fährt in sein Auslandssemester mit der Erwartung, dass anfangs vielleicht nicht alles optimal klappt. Doch wenn man dann im Unterricht sitzt und so viel Neues auf einen niederfällt, kann das schon wirklich überwältigend sein.
Es hat mir niemand übel genommen, dass ich anfangs nicht ganz mitgekommen bin, jedoch habe ich an mich selbst hohe Ansprüche gesetzt.

Zu dem Zeitpunkt, in dem ich in die USA flog, war ich noch keine 15 Jahre alt (welche man sein muss, um ein Visum für den Besuch einer öffentlichen High School zu erlangen) und besuchte darauf hin (zwangsläufig) eine private High School. Die wirklich sehr kleinen Klassen unterscheiden sich enorm von dem, was wir Deutschen gewohnt sind. Jeder Lehrer nahm sich für mich Zeit sobald sie merkten, dass ich irgendetwas nicht verstanden habe. Das hat mir besonders am Anfang sehr geholfen.

Ich habe von vielen anderen Austauschschülern tolle Dinge über öffentliche High Schools gehört. Zum Teil haben sie andere Erfahrungen gemacht als ich - eben mehr wie ein Teenager aus einem amerikanischen High School Film.

Meine Erfahrungen waren anders. Die Lehrer der University Lake School achtete stets auf die akademischen Leistungen und vorbildliches Verhalten. Doch auch das fand ich gut. Ich lernte dennoch alles über das amerikanische Leben, neue Sportarten, Vorliebe für Fast-Food und Clichés über Deutsche.

Mein Englisch verbesserte sich super schnell und schon nach ein paar Wochen kam ich tadellos zurecht.

Abschließend möchte ich von den wichtigsten Menschen meines Auslandaufenthaltes erzählen- meiner Gastfamilie.
Ich habe in den fünf Monaten, die ich in den USA verbrachte, eine zweite Familie bekommen.
Sie haben mir wirklich einen perfekten Aufenthalt gewährt.
Ich habe jetzt eine Schwester, die quasi genau so alt ist wie ich, und mit mir gemeinsam zur Schule ging und meine beste Freundin fürs Leben wurde.
Einen jüngeren Bruder (den ich mir immer gewünscht habe), der mich ziemlich schnell als neue große Schwester akzeptierte, die auch gerne mal freche Kommentare einstecken muss, und wunderbare Eltern.

Ich hatte das Glück, sehr viel von den USA kennenzulernen. Ich bekam die Möglichkeit, um die 9 amerikanische Staaten zu sehen und konnte somit viele (auch kulturelle) Erfahrungen sammeln.

In den mittlerweile fünf Jahren seit meiner Zeit in den USA war ich schon mehrmals wieder dort. Ich stehe immer noch in festem Kontakt mit meiner Familie und Freunden und werde auch in Zukunft so oft wie nur möglich dorthin reisen.

iE hat aus meinen Augen alles richtig gemacht. Meine Eltern hatten immer einen Ansprechpartner in Deutschland und ich immer meine Koordinatorin vor Ort.

Ich musste mich vor dem Abflug quasi um nichts kümmern- iE hat sich um fast alles gekümmert.

Vielen Dank, dass ihr mir die Zeit meiner Jugend geschenkt habt, die mich schon mit 14 Jahren erwachsen und eigenständig werden ließ!


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