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(4.2)

Vorbereitung

Es ist jetzt schon eine gewisse Zeit her, aber ich kann mich noch ziemlich genau an alles erinnern. Vor genau 6 Jahren habe ich mich für ein Auslandsjahr in Amerika entschieden und für iE. Alles fing mit einem persönlichen Gespräch bei mir zu Hause an und einem kleinen Test der notwendig war für die Aufnahme an einer High School. Danach kam noch relativ viel Papierkram dazu, wie zum Beispiel das beantragen eines Visums, dann einen Brief für seine Gasteltern verfassen und ein Profil mit seinen Interessen, Stärken, Schwächen, Familienverhältnissen usw. verfassen.
Im April/Mai gab es zusätzlich noch ein Vorbereitungswochenende in Götting. Dort hat man unter anderem viele Leute in seinem Alter kennengelernt und konnte sich mit ihnen austauschen. Dort haben wir unter anderem ein kleines Video für unsere zukünftigen Gasteltern gedreht, sind Alltagssituation in Rollenspielen durchgegangen und haben uns intensiv auf die Zeit im Ausland vorbereitet. Dieses Vorbereitungswochenende war wirklich sehr wichtig um sich gegenseitig auszutauschen und sich auch Mut zu machen. Danach ging es dann eigentlich auch relativ schnell los und man musste seine Koffer packen für das nächste Jahr. Übrigens gab es auch eine Packliste, die ich damals sehr hilfreich fand um nichts zu vergessen.

Betreuung:

Direkt am ersten Tag nach meiner Ankunft habe ich meinen Koordinator kennengelernt, die mir in „schwierigen“ Situation immer zur Seite stand und sich Vorort um alle wichtigen Dinge gekümmert hat. Außerdem hatte meine Koordinatorin damals auch zwei Austauschschülerin aus der Schweiz und Montenegro. Man konnte also sehr schnell neue Kontakte knüpfen und hat sich gleich nicht mehr so alleine gefühlt.

Schule

Das wichtigste im Auslandssemester ist definitiv die Zeit in der High School. Denn dort verbringt man die meiste Zeit und das ist der Ort um Freunde fürs Leben zu treffen.
An meinem ersten Tag in der High School war alles extrem aufregend, aber da man als „Austauschschülerin“ immer etwas ganz Besonderes ist, sollte man wirklich an seinem ersten Tag nicht Schüchtern sein sondern einfach drauf los reden. So findet man einfach am schnellsten Freunde und bekommt Aufmerksamkeit. Zusätzlich habe ich damals in der High School Fußball gespielt, was wirklich sehr viel Spaß gebracht hat. Denn jeden Tag nach der Schule hatte ich Training und konnte mich dort so richtig austoben. Außerdem habe ich durch das Team alle meine zukünftigen Freundinnen kennengelernt. Das Niveau in der Schule war im Gegensatz zu Deutschland allerdings relativ „leicht“. Das einzig schwierige ist am Anfang leider alles genau zu verstehen und mitzukommen. Da würde ich aber einfach mit meinen Lehrern sprechen und sie evtl. nach Lehrbüchern fragen. Zum Stundenplanaufbau: Dort hatte ich die ersten 5 Monate jeden Tag immer die gleichen vier verschiedenen Fächer: Sport, Psychologie, Geschichte und Theater und in den letzten 5 Monaten Kochen, Mathe, Englisch und Erdkunde. Das klingt jetzt für das deutsche Schulsystem nicht sehr aufregend, aber es war angenehm jeden Tag die gleichen Leute um sich herum zu haben. Denn so konnte man definitiv schneller Kontakte knüpfen.

Familie

Meine Gastfamilie hätte ich besser sein können. Ich habe bei zwei jungen Amerikanern (damals 26 und 29 Jahren) gewohnt. Ich habe in einem großzügigen Haus mit eigenem Zimmer, Ankleideraum und eigenem Badezimmer gewohnt. Mir hat nie irgendwas gefehlt und ich wurde in jeder Hinsicht gut behandelt. Es wurde sogar sehr viel acht genommen auf zum Beispiel Essenswünsche oder Urlaubsziele. Wir haben alles immer zusammen entschieden und es gab sehr wenige Konflikte. Dadurch das meine Gasteltern noch sehr jung waren, konnte ich schnell eine freundschaftliche Verbindung zu denen aufbauen. Genau aus diesem Grund habe ich sogar bis heute noch wöchentlich Kontakt mit den beiden. Ansonsten wurde ich von den beiden wie deren eigene Tochter behandelt und habe mich sofort willkommen gefühlt. In der Umgebung haben dann auch noch die Geschwister, Eltern und Großeltern gewohnt. Jeden Sonntag haben wir bei der Uroma von meiner Gastmutter Mittag gegessen und hatte dort die Chance immer mehr in die Familie integriert zu werden. Natürlich gibt es auch in Amerika regeln und ich musste zum Beispiel immer die Tür zu meinem Zimmer offenlassen, sollte immer zu einer bestimmten Uhrzeit zu Hause sein und durfte mich nicht mit Jungs alleine treffen.
Allerdings waren das für mich keine Regeln mit denen ich nicht leben konnte, deswegen war es für mich kein Problem.


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