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A

(4.4)

Ich habe mein Auslandsjahr in Wisconsin verbracht. Ich lebte ein Jahr lang auf einer Rinderfarm. Neben 150 Rindern, hatten wir 3 Pferde, 2 Esel, 4 Hunde und ein paar Katzen. Ich hatte 4 Gastgeschwister, wovon 2 schon auf dem College waren. Ich habe viel Zeit mit meiner Gastschwester verbracht und liebte es mit ihr shoppen zu gehen. Es machte mir immer sehr viel Spaß mit den Tieren zu arbeiten. Ich habe meinem Gastvater oft geholfen zu füttern oder die Ställe zu misten. Ich durfte Kälber mit der Flasche aufziehen und lernte einen Traktor zu fahren. Ich war sehr froh das iE eine perfekte Familie für ich gefunden hatte. Es war die Gelegenheit eine andere Sprache zu lernen, neue Kulturen zu erkunden und neue Freunde zu finden. Trotz der guten Vorbereitung, war Ich sehr nervös. Ich war noch nie so lange von zu Hause weg gewesen und hatte es schwer mich zu verabschieden. Doch Ich wusste das eine neue Familie auf mich wartet und diese sehr gespannt war, mich kennen zu lernen. Es hatte mir sehr geholfen mit meiner neuen Familie vor meinem Auslandsjahr zu skypen. So hatte ich alle schon einmal gesehen und kennen gelernt. Am Anfang war es schwer sich zurecht zu finden. Alles war neu und fremd. Aber jeder war sehr hilfsbereit und bald hat man sich wie zu Hause gefühlt. Ich hatte mein eigenes Zimmer mit direktem Blick auf die Pferde.
Dann ging die Schule los. Am ersten Schultag war Ich sehr aufgeregt und nervös. Zum Glück war die Schule sehr klein und übersichtlich, sodass ich mich schnell zurecht finden konnte. Amerikanische Schüler haben jeden Tag den gleichen Stundenplan. Ich hatte 9 Stunden am Tag und danach begann der Sport. Die Lehrer waren super nett und immer hilfsbereit. Wenn man Fragen zum Thema hatte, konnte man immer nach der Schule zu ihnen gehen. Je nach Saison wurden verschiedene Sportarten angeboten. Football ist natürlich der größte Sport hier drüben. Das Team fing schon in den Sommerferien an zu trainieren, um fit für die Spiele zu sein. Ich habe im Winter Basketball gespielt und im Sommer Leichtathletik gemacht. Dadurch habe ich sehr enge Freundschaften geschlossen. Zwei Freunde kommen mich sogar für 3 Wochen in Deutschland besuchen!!!
Ich habe viel mit meiner Gastfamilie unternommen. Ich bin das erste mal in meinem Leben einen four wheeler gefahren und ich liebe es! Ansonsten gingen wir viel Campen oder besuchten Familienmitglieder, die in ganz Amerika leben. In den Osterferien sind wir nach Las Vegas gefahren. Das war super aufregend. Wir haben die Stadt besichtigt und den Grand Canyon besucht. Freunde haben mich nach Chicago eingeladen und mit ihnen habe ich Sehenswürdigkeiten in der Region erkundet.
Als meine Gastfamilie mit mir das erste mal in ein Restaurant gefahren ist, war ich überwältigt. Alle Portionen sind riesig. Ich konnte nie alles essen, aber am Ende bekommt man immer to-go Boxen um das restliche Essen mit nach Hause zu nehmen. Das Essen hier drüben ist atemberaubend! In meinem Nachbardorf hatten wir ca. 10 Fast Food Ketten. So viel Fast Food habe ich in meinem ganzen Leben nicht gegessen
Ich bin sehr froh, dass Ich das Jahr in den Staaten gemacht habe. Es war nicht immer einfach, aber jetzt wo es vorbei ist, denke ich mir das es das Beste war was Ich jemals gemacht habe. Ich habe viel über mich selbst und andere Menschen gelernt. Ich habe Antworten zu Fragen gefunden, die Ich vorher nicht gewusst habe. Ich habe mir Ziele in meinem Leben gesetzt. Ich habe Freunde fürs Leben gefunden! Ich fühle erwachsener und die Erfahrungen, die Ich hier gemacht habe kann mir keiner mehr nehmen.

Vorbereitung:
An einem Meeting am Wochenende wurde Ich super Vorbereitet auf mein bevorstehendes Auslandsjahr. Es half das sich auch andere Jugendliche der Herausforderung stellten.

Betreuung:
Ich hatte eine sehr gute Betreuung von der deutschen Organisation, aber leider nicht von meiner Koordinatorin vor Ort.

Ansprechpartner:
Ich konnte mich jederzeit bei meinen deutschen Ansprechpartnern melden und bekam auch sofort Hilfe. Außerdem hatte Ich hatte eine Koordinatorin direkt vor Ort. Leider war diese immer sehr beschäftigt und hat oft ihre Pflichten nicht erfüllt.

Familie:
Ich hatte eine super Gastfamilie. Ich habe ein Jahr auf einer Rinderfarm verbracht mit Pferden, Eseln, Hunden und Katzen. Ich habe viel bei der Fütterung und der Versorgung der Tiere geholfen. Ich hatte 4 Gastgeschwister mit denen Ich nicht immer einer Meinung war. Aber trotzdem hat man sich zu Hause gefühlt.

Schule:
Ich bin auf eine Schule mit 300 Schülern gegangen und mir hat es sehr gut gefallen. Da die Schule sehr klein war, habe ich schnell neue Freunde gefunden. Die Lehrer waren sehr hilfsbereit und zu vielen hatte Ich einen besseren Kontakt als in meiner deutschen Schule.


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