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(3.8)

Vorbereitung

Die Vorbereitung war sehr gut und auch flexibel in meinem Fall, da ich mich ja erst sehr spät entschieden habe, einen Austausch zu machen.
Das einzige was es umständlich gemacht hat, war dass es hier in Leipzig, wo ich wohne, keine EF Beratungsstelle gab. Ich wurde allerdings auch gut in Dresden und Berlin betreut.
Die gesundheitliche Vorbereitung hat auch leicht gemangelt, da ich alle von EF und Michigan alle geforderten Impfungen hatte/ noch bekommen habe, hat meine Schule noch mehr gefordert, von denen mir nicht berichtet wurde.

Betreuung

Die Betreuung an den Flughäfen war sehr schlecht. Auf meinem zweiten Flug von den Welcome Days zu meiner Familie wurde der Flug von mir und einer spanischen Schülerin gecancelt und es war in Chicago keiner vor Ort. Als wir die angegebene Notfallnummer angegeben haben, war die verantwortliche Person grade unterwegs und uns wurde gesagt es ist grade niemand da.
Unsere Flüge und weitere Reise wurde dann von einer Reisehilfe am Flughafen organisiert, die uns netterweise geholfen haben.
Nachdem ich angekommen bin und es mir nach einer Weile so gut gefallen hat, dass ich statt fünf Monaten doch zehn bleiben will, wurde mir damit schnell geholfen und alle Dokumente zur Verfügung gestellt.
Bis auf das habe ich persönlich keine extra Betreuung vor Ort gebraucht, aber mein IEC war trotzdem sehr nett. Ich hätte mir gewünscht, dass EF mir mehr hätte helfen können mit der Versicherung, da ich dann, nachdem ich mich im Ausland verletzt hatte, mich selbst um die Organisation meiner Rechnungen und Beantragung von Therapie kümmern musste.

Schule

Zur Schule zu gehen, hat mir extrem viel Spaß gebracht und ich habe auch erfolgreich abgeschlossen. Es gingen auch andere Austauschschüler zu meiner Schule, allerdings hatte ich mit Ihnen nicht sehr viel zu tun. Ich hatte keinerlei Probleme in der Schule und wurde auch von Lehrern und Mitschülern freundlich aufgenommen. Ich hatte weder Sprach- noch andere Probleme, bis auf einen eher unschönen Kommentar, dessen Verfasser auch suspendiert wurde nachdem ich es meldete.
Das hatte aber weniger mit der Schule zutun, da ich ähnlich Erfahrungen auch von anderenSchülern im Ausland, im besonderen in Amerika gehört habe.
Ich hatte durchgehen gute Noten und habe auch am Anfang des Jahres als Tutor geholfen.
Das Sportprogramm an meiner Schule war sehr gut und alle Trainer die ich kennen lernte oder irgendwie mit zutun hatte, waren sehr nett. Ich habe an Competetive Cheerleading im Winter und Tennis im Frühling teilgenommen.

Familie

Ich kannte meine Familie schon vorher, da wir bereits vor ein paar Jahren, in 2010 da waren und eine alte Freunde meines Vaters besucht haben von seiner Zeit als Austauschschüler. Meine Gasteltern waren äußerst nett und haben sich liebevoll um mich gekümmert. Sie haben mir jemandem zum Carpooling organisiert und mich zu Wettbewerben und Veranstaltungen gefahren.
Sie haben gut auf mich aufgepasst und mich zu vielen Veranstaltungen, wie zum Beispiel Läufen in Flint, Montrose und Mackinac Island mitgenommen. Auch andere Parts der Familie haben mich gut aufgenommen und meine Gasttante zum Beispiel ist immer mit mir einkaufen gefahren. Meine Eltern haben mir sehr viel Freizeit und Zeit mit meinen Freunden gelassen.
Jeden Sonntag haben wir zusammen den Einkauf für die kommende Woche gemacht und sowohl Sie als auch ich haben für einander gekocht.
Mein Gastvater hat mich auch jeden morgen rechtzeitig aufgeweckt und ist während der Cross Coutry season immer mit mir trainieren gegangen. Meine Gastmutter hat mit mir im Winter für einen Triathlon trainiert und wir sind oft zusammen schwimmen gegangen.
Zu Feitertagen wie zum Beispiel Thanksgiving und Weihnachten, und auch Ostern hat sich die ganze Familie getroffen. Zu meinem Geburtstag und zum Schulabschluss waren wir immer zusammen essen.


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