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(4.6)

Allen, die die Möglichkeit haben, ebenfalls einen Austausch zu machen, kann ich dies von ganzem Herzen empfehlen. Diese einmalige Chance bereichert das ganze Leben und eröffnet einem völlig neue Möglichkeiten und Sichtweisen auf verschiedenste Dinge.

Vorbereitung:
Wir hatten ein Vorbereitungswochenende mit EF und haben regelmäßig Broschüren und Informationen zu verschiedensten Themen bekommen, sodass ich mich beim Abflug gut und ausreichend vorbereitet gefühlt habe. Außerdem bietet EF ein tolles, erfahrungsreiches Language& Culture Camp in Vermont und Rhode Island an, bei dem man intensiv vorbereitend unterrichtet wird und viele Ausflüge macht.

Betreuung:
Während des ganzen Austausches habe ich regelmäßig Post von EF bekommen, in denen ich z.B über anstehende amerikanische Feiertage informiert wurde. Es gab nie Probleme, deswegen musste ich mich nie an jemanden (außer meine Betreuerin vor Ort) wenden.

Ansprechpartner:
Meine Betreuerin vor Ort wohnte direkt neben meiner High School. Jeden Monat haben sich alle Austauschschüler zusammen bei ihr getroffen und wir haben über Erfahrungen gesprochen, ob wir zufrieden sind und ggf. wie wir Probleme lösen können. Was mir besonders gut gefiel, was der von ihr angebotene Ski Ausflug nach Michigan. Auch von anderen Betreuern habe ich gehört, dass sie tolle Aktionen organisiert haben.

Familie:
Meine Gastfamilie wurde mir sehr gut ausgewählt, ich bin sehr zufrieden gewesen. Es war natürlich eine große Umstellung, plötzlich doppelt so viele Familienmitglieder zu haben wie hier in Deutschland, jedoch eine tolle Erfahrung. Wir haben uns von Anfang an gut verstanden und letzten Sommer habe ich sie auch wieder besucht. Es wurde immer Rücksicht auf mich genommen und auch sprachlich wurde mir besonders anfangs unter die Arme gegriffen.
Etwas schade fand ich, dass sie weniger unternehmungslustig waren als ich.

Schule:
Von meiner High School bin ich total begeistert. Da ich von Anfang an plante, in Deutschland schulisch ein Jahr auszusetzen, konnte ich meine Fächer völlig frei und nach Interesse wählen. Dadurch hatte ich zum Beispiel Kochen, Chor, Spanisch, Fitness, Psychologie und Orchester als Unterrichtsfächer und so hat es immer tierisch Spaß gemacht, zur Schule zu gehen. Die High School umfasst die Klassen 9 (Freshmen), 10 (Sophomores), 11 (Juniors) und 12 (Seniors). Das Schuljahr ist in zwei Semester eingeteilt, in denen man jeweils täglich den gleichen Stundenplan mit 8 Fächern hat. Jedes Schulfach dauert genau 44 Minuten. Dann hat man 4 Minuten Zeit, den Raum zu wechseln. Es hat dort nämlich jeder Lehrer seinen eigenen Klassenraum und die Schüler müssen zu ihm kommen, nicht andersherum. Viele Unterrichtsfächers sind jahrgangsübergreifend, sodass man über die Schule eine Bannbreite verschiedenster Leute kennenlernen darf.
Mein Schulalltag sah folgendermaßen aus: Vor der Schule fand um 6.15 Uhr das morgendliche Lauf- oder Schwimmtraining statt. Dann hatten wir von 8-15 Uhr inklusive Mittagspause Unterricht. Nach Schulschluss hatte ich ein zweites Mal am Tag Training.


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