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(3.6)

Hallo mein Name ist Helena und ich verbringe ein High-School Jahr in Kanada, genauer gesagt im Osten des Landes in Nova Scotia. Alle die sich überlegen ein Auslandsjahr zu machen kann ich definitiv sagen, dass dieser Aufenthalt von 10 Monaten die beste Entscheidung für mich war. Die Zeit hier verging leider viel zu schnell. Ich habe so viele tolle Erfahrungen gemacht, viele wundervolle und interessante Menschen kennengelernt, die mich sehr bereichert haben. Ich bin von vielen Menschen offen und herzlich aufgenommen worden. Einen Teil eines wunderbaren Landes mit der schönen Natur kennen zu lernen, fand ich besonders bereichernd. Es ist wunderschön nahe am Ozean zu wohnen, auch wenn es meistens viel zu kalt zum Schwimmen ist. Dafür kann man die Fischerboote und Hummerboote sehen, denn Nova Scotia ist bekannt für den frischen Hummer.

Nach fünf Monaten habe ich meine Gastfamilie gewechselt, weil meine Gastmutter für einen Monat verreist ist. Geplant war, dass ich nach einem Monat wieder zurück wechsle, habe mich dann aber entschieden in meiner neuen Gastfamilie zu bleiben. Bereits nach kurzer Zeit habe ich mich in meiner neuen Familie sehr heimisch gefühlt. Es ist eine Familie mit zwei Töchtern in meinem Alter mit einem abwechslungsreichen Familienleben. Meine neue Familie hat mich gleich mit einem riesengroßen Herz aufgenommen. Ich habe sehr viel von meinen Gastfamilien über Gastfreundschaft und Offenheit gegenüber fremden Menschen gelernt. Ich fand es toll, dass sich auch meine erste Gastmutter sehr um mich gekümmert hat. Den Wechsel fand ich sehr leicht, da Doit mir gut geholfen hat alles problemlos zu regeln.

Im Allgemeinen hatte ich keine großen Probleme während meinem Auslandsjahr also hatte ich kaum Kontakt mit Do-it. Aber ich glaube für alles was ich hätte ansprechen wollen, wäre immer jemand zur Stelle gewesen. Es gibt einfach Sicherheit, wenn man weiß, dass es einen Ansprechpartner gibt.

Am Anfang meines Jahres hatten wir eine Orientation in Kanada und wurden über die Regeln des Programmes informiert. Die Koordinatoren kümmern sich darüber hinaus monatlich um alle internationalen Schüler. So gibt es immer wieder verschieden Angebote. Wir haben schon viele Aktivitäten zusammen erlebt wie z.B. Bowling, Schlitten fahren, gemeinsame Essen mit den Austauschschülern und Gastfamilien, Eis essen gehen, Golf spielen, wandern und picknicken. Außerdem gibt es Aktivitäten mit mehreren Schulen wie zum Beispiel ein Ausflug nach Halifax um ein Hockeyspiel anzuschauen, zu einer Pumpkin Regatta oder zu Sehenswürdigkeiten wie Peggy's Cove.

Neben diesen Aktivitäten gibt es auch verschiedene Sportarten in der Schule. Ich habe hier Curling ausprobiert, sowie snowboarden, Badminton, Leichtathletik und noch mehr ausprobieren können und ein paar neue Hobbies gefunden. Ich habe Curling noch nie gespielt aber den Gefallen daran gefunden. Ab Mitte März war ich im Track and Field, also im Leichtathletik-team. Ab April haben wir Sport draußen gemacht auch wenn es nur 10 oder 15 Grad sind. Es macht sehr viel Spaß verschieden Leute kennenzulernen im Team, aber auch Sportler von anderen Schulen bei den verschiedenen Wettkämpfen. Durch das gemeinsame Hobby kann man auch nach den Wettkämpfen leicht in Kontakt bleiben.

Viele Assignments, also Projekte oder Hausaufgaben sind online zu erledigen und man braucht kein Papier dazu. Zudem hat man viele Möglichkeiten Bilder für die Projekte zu benutzen.

In der kanadischen Schule wird auch mehr in Projekten gelernt. Für diese arbeitet man im Unterricht aber auch selbstständig zu Hause. Wir lernen weniger auswendig dafür sind wir in mehreren Projekten aktiv. Auch wenn unsere Schule mit 200 Schülern ziemlich klein ist, haben wir eine sehr gute Ausstattung auch mit viel moderner Technik wie Beamer, Smartboards, und Laptops. Ich nutze diese Möglichkeiten sehr, denn im späteren Arbeitsleben kann ich sicher davon viel benutzen.

Ich habe sowohl in der Schule als auch mit meiner Gastfamilie und mit Freunden sehr viel erlebt. Ich habe mein Jahr in Kanada sehr genossen und werde all die netten und interessanten Leute wirklich sehr vermissen. Vor allem meine Familie.

Vielen Dank und Liebe Grüße aus Kanada


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