L

(3.6)

Die Vorbereitungen waren sehr ausführlich, dadurch vielleicht zwischendurch aber auch etwas langatmig. Die Tage in Toronto waren sehr schön und erlebnisreich und nahmen einem einbisschen die Aufregung auf die wirkliche Gastfamilie.
Die ersten Monate in Kanada schließlich aber waren eher durchwachsen.
Die Schule war zwar sehr schön mit spannenden Fächern und sehr netten Lehrern sowie Mitschülern, das alles hilft allerdings nicht viel wenn die Gastfamilie einfach nicht nett zu einem ist.
Ich hatte keine Gastgeschwister und mein Gast Vater war fast nie da. Dies hatte zur Folge das ich den größten Teil meines Aufenthaltes alleine verbringen musste. Zusätzlich verhielt sich meine Gastmutter mir gegenüber teils sehr unangemessen.
Ich versuchte mehrmals die Familie zu wechseln, wobei mir die homestay Koordinatorin vor Ort sehr geholfen hat und schließlich eine sehr nette Familie für mich gefunden hat.
Dann konnte ich meine restliche Zeit auch sehr viel mehr genießen.
Ich empfehle jedem der sich in der Familie nicht wohl oder gut behandelt fühlt so früh wie möglich die Organisation in Kenntnis zu setzten und auf einen Wechsel zu bestehen.
Andernfalls kann die Erfahrung "Auslands Jahr" sehr schlecht geprägt werden.


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