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(3.8)

1. Die Vorbereitung von DFSR war sehr gut. Bei meinem Beratungsgespräch wurde mir schon bei den ersten Fragen geholfen und auch danach wurde ich bei Fragen nicht im Stich gelassen.Auch bei der anfänglichen Unsicherheit in welches Gastland ich möchte, wurde ich gut beraten und geholfen. Bei dem Vorbereitungseminar fand ich es sehr gut, dass für jedes Gastland ein Returnee dabei war, sodass man Leute die in deinem Gastland waren nochmal zu Dingen befragen konnte, die man vielleicht nicht weiß, wenn man noch nie dort war. Außerdem wurden wir gut über Dingen, wie Heimweh oder Kulturschock, informiert, sodass man leichter damit umgehen konnte, als im Ausland ähnliche Situationen aufgetreten sind. Eine Kleinigkeit, über die ich mich kurz vor Abflug noch sehr gefreut habe war der kleine Französisch-Deutsch Übersetzter, den wir zugeschickt bekommen haben mit den Flugdaten.

2. Die Betreuung Vorort war auch sehr gut. Von der Patnerorganisation, wie von DFSR. Wir wurden am Flughafen abgeholt und mein Koordinator konnte mir gleich mit den Schwierigkeiten am Flughafen helfen, da mein Koffer kaputt gegangen ist. Da ich noch nicht so sicher in der Sprache war, fand ich es sehr toll, dass er mir geholfen hat. Einmal im Monat kam er vorbei oder hat angerufen und auch wenn ich zwischendurch eine Frage hatte, hat er mir sofort geholfen. Zum Beispiel als ich nicht wusste ob ich Paragleiten darf, habe ich ihm eine Nachricht geschrieben und er hat sich sofort darum gekümmert und mit de Organisationen das abgeklärt. Was ich schön fand war, dass auch kleine Treffen organisiert wurden, wo sich die ganzen Austauschschüler die auf La Réunion waren, irgendwo auf der Insel getroffen haben ( z.B. am Strand oder ein Picknick). Auch als es ein kleines Problem mit dem Rückflug gab, da die Flüge auf einen anderen Tag gebucht wurden, als mit der Patnerorganisation abgesprochen, konnten wir das sehr schnell mit DFSR klären.

3. Mein Lycée war circa 20 Minuten von meinem Zuhause entfernt und hat jeden morgen um 7.55 Uhr angefangen. Ich hatte Montag bis Freitag Unterricht bis 17 Uhr, außer mittwochs, denn da hatte ich glücklicherweise nur bis 12 Uhr Unterricht. Die Lehrer auf meiner Schule waren alle super nett und haben viel Rücksicht auf mich genommen. Meine Klasse war die 1er ES, also mit dem Schwerpunkt auf Wirtschaft, was ich super fand, da mich das schon vorher sehr interessiert hat. Der Lehrer, den wir in SES (Wirtschaftsunterricht) hatten, war gleichzeitig auch unserer Klassenlehrer. Er hat mich am Anfang der ganzen Klasse vorgestellt und mir auch immer geholfen, falls ich Schwierigkeiten hatte.

4. Meine Familie war super. Ich habe relativ früh meine Gastfamilie bekommen und konnte daher schon etwas mit ihnen in Kontakt treten und z.B. eine Postkarte schicken. Als ich dann dort war, gab es auch gleich schon Gesprächsthemen auf der Fahrt in mein neues Zuhause, auch mit leichten Verständnisschwierigkeiten. Meine Gasteltern waren etwas älter und mein Gastvater war auch schon in Rente, was scher praktisch war, der er sehr viel Zeit hatte mit mir die Insel zu erkunden. Als ich am ersten Tag zuhause angekommen bin, haben auch schon meine Gasttanten auf mich gewartet, die direkt nebenan gewohnt haben, was sehr schön ist, da man viel mehr Zeit mit der Familie verbringen kann.Meine Gastschwestern und mein Gastneffe kamen dann etwas später vom einkaufen wieder und ich konnte sie endlich kennenlernen. Meine eine Gastschwester war 31 und Krankenschwester in der Notaufnahme und die andere war 27 und hat in einem Kinderheim gearbeitet. Mein Gastneffe, der Sohn von der 27 Jährigen, ist kurz nachdem ich angekommen bin ein Jahr alt geworden. Ich habe in Deutschland keine Geschwister, weshalb es sehr schön war mal was anderes zu erleben, vor allem ein Baby aufwachsen zusehen und mit ihm gemeinsam die ersten Schritte zu machen, seine ersten Wörter zu hören und seine Versuche meinen Namen auszusprechen mitzubekommen, oder auch wenn er abends wenn ich meinen Zähne geputzt habe, er rein gekommen ist und auf meinen Arm wollte um zu gucken, wie das denn genau geht. Dann gab es noch meine beiden Gasttanten, die ich vorher schon erwähnt habe. Ich fand es sehr toll, dass auch die beiden sich so für mich interessiert haben und gerne Dinge mit mir unternommen haben, wie wandern gehen und zu Wasserfällen fahren. Der Mann meiner einen Tante konnte auch ein bisschen Deutsch und er hat immer versucht, wenn ich irgendetwas nicht verstanden habe, es mir zu übersetzten. Auch meine eigene Gastfamilie hat viel mit mir unternommen. Wir haben uns jedes Wochenende etwas neues angeguckt. Manchmal bin ich mit meinen Gastschwestern shoppen gegangen oder in die Berge gefahren oder ich bin mit meinem Gastvater zum Vulkan oder einmal um die Insel. Sie haben versucht mir die ganze Insel zu zeigen, in der Zeit in der ich dort war und ich denke ich habe schon sehr viel gesehen. Außerdem wollten sie mit mir auch reisen, was im Endeffekt aber leider nicht geklappt hat, da es doch etwas komplizierter war, als gedacht. Dafür meinte aber meine Gastmutter, dass wir wenn ich zurückkomme wir mal nach Mauritius reisen werden. Was mich natürlich sehr gefreut hat. Ich bin sehr dankbar für meine Gastfamilie


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