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(4.6)

Mein Auslandsjahr ist nun schon ein paar Jahre her, jedoch war es einfach das tollste Jahr meines Lebens. Am Anfang vom Schüleraustausch bin ich mit dem Ziel in die USA geflogen, dass ich mein Englisch aufbessere. Doch das wurde schnell zur Nebensache. Mein Englisch wurde von Tag zu Tag besser und ich hab einfach nur den Amerikanischen Lebensstil erlebt. Ich bin in die High School gegangen. Habe nach der High School immer Softball (Baseball für Mädchen) gespielt. Es wurde jeden Tag traniert und manchmal hatten wir dann noch Spiele. Zu den Spielen sind wir dann immer mit den gelben Schulbussen gefahren. Ich hab durch den Sport schnell Anschluss gefunden. Auch in die Kirche bin ich gegangen. Das war ganz anderes als hier in Deutschland. Wir hatten einen Jugendpastor, der war 23 Jahre alt und hat das Thema Kirche für jeden attraktiv gemacht. Meine ganzen Freunde sind zur Kirche gegangen und wir haben viele Ausfluge über verschiedene Feiertage gemacht. Somit habe ich 9 verschiedene Staaten gesehen. Zuhause bei meiner Gastfamilie fühlte ich mich wie ein Familienmitglied. Meine Gastmutter hat sich sehr viel Mühe mit mir gegeben und mir viele Sachen gezeigt. Meine Gastgeschwister haben mich öfters mit zu Freunden genommen, sodass ich keine Schwierigkeiten hatte und immer Ablenkung falls mal Heimweh aufkam. Natürlich ist das Leben in den USA anderes. Zuhause gibt mehr Regeln als in Deutschland. Jede Familie hat einen Haushaltplan und am Wochenende muss man schon etwas früher Zuhause sein, doch daran gewöhnt man sich schnell. Das Essen in den USA ist auch etwas gewöhnungsbedürftig. Es gab viel Fast Food, doch durch den Sport konnte ich die Kalorien wieder schnell verbrennen :) Ich hab regelmäßig Tagebuch geschrieben und das in einem Block im Internet hochgeladen, sodass meine deutsche Familie und Freunde an meinen Jahr teilnehmen konnten. Zum Schluss haben es meine Freunde zum Buch binden lassen und lese heutzutage immer wieder ein paar Seiten durch. Ich kriege dann immer schnell wieder Fernweh. In den USA ist die Schule auch einfach anderes. Die Schüler haben sehr viel Teamgeist und jeder geht gerne zur Schule. Es gibt sehr viele Schulveranstaltungen. Mit dem Schulniveau in meinem Schüleraustausch bin ich super zur recht gekommen. Ich hab sogar Deutsch gewählt und war somit immer die Beste in dem Kurs. Biologie auf einer anderen Sprache war doch immer bisschen schwierig, aber die Lehrer hatten immer großes Verständnis für Austauschschüler. In meiner Schule gab es nur noch ein andere Austauschschülerin aus Brasilien, somit waren die Austauschschüler nicht nur unter sich. Das ist ein großer Vorteil an kleinen High School. Das eine Jahr ging so schnell rum. Doch ein Jahr ist einfach perfekt. Man bekommt alle Jahreszeiten mit und alle Feiertage. Thanksgiving war einfach großartig. Es gab so viel Essen und die ganze Familie ist zusammengekommen. Der Feiertag war mein Lieblingsfeiertag. In der Thanksgivingnacht gibt es den "Black Friday" da gehen alle shoppen und alles ist reduziert. Da hab ich auch zu geschlagen. Ich war so viel shoppen. Ich bin mit einem Koffer hin geflogen und kam mit drei prall, gefüllten Koffern wieder. Der Traum von jedem Mädchen. Ein großes Erlebnis war auch noch das Footballgame. Ich hab mir ein Ticket für das College Footballgame gekauft. Ich hab die Regeln zwar bis heute nicht verstanden, aber die Stimmung mit 50.000 Leuten im Station war grandios. Die Cheerleader war einfach der Hammer. Nach 10 Monaten musste ich leider Abschied nehmen. Ich hätte eine Badewanne mit meinen Tränen füllen können. Doch nach einem langen Flug und bisschen Schlaf hab ich dann auch auf Zuhause gefreut. Ich hab meine Familie und meine Freunde am Flughafen wieder gesehen und es war atemberaubend. Ich hatte so viel zu erzählen und bis heute noch erzähle ich viel von den USA und schwärme in Erinnerung. Ich würde immer wieder ein Austauschjahr machen. :)

Vorbereitung:
Die Vorbereitung lief sehr gut ab, auch bei dem Antrag für das Visum gab es ein klare Anleitung. Bei Rückfragen war DFSR am Telefon immer verständnisvoll und freundlich.

Betreuung:
Die Betreuerin vor Ort war immer präsent. Die Dame von der Partnerorganisation hat noch viele weitere Austauschschüler aus der ganzen Welt betreut, somit gab es bei Festen wie z.B Christimas Party ein Mix aus allen Kulturen. Die Betreuerin hat mich auch am ersten Tag in die Schule begleitet und hat mir bei meinen Sprachbarrieren zur Seite gestanden.

Ansprechpartner:
Die Partnerorganisation in den USA hat mir regelmäßig Briefe geschickt, mit zum Beispiel Infos zu einer Reise. Sonst hatte ich wenig mit der Partnerorganisation vor Ort zu tun. Der Ansprechpartner hier in Deutschland war immer erreichbar und man fühlte sich gut aufgehoben. Da die Ansprechparterin bei DFSR sich gut mit dem Thema USA auskannte. Da DFSR eine eher kleinere Organisation ist war der Kontakt nach sehr viele Telefonaten und E-Mails schon familiär.

Familie:
Meine Gastfamilie war super. Ich hatte zwei Gastgeschwister in meinem Alter. Ich fühlte mich sehr schnell aufgenommen als Familienmitglied. Die Familie hatte sehr viel Spaß daran mir ihre Kultur zu zeigen und im Gegenzug hab ich was aus der Deutschen Kultur gezeigt, d.h ich hab denen gezeigt wie man Nikolaus feiert oder wir haben zusammen Schnitzel gekocht. Auch 5 Jahre später hab ich noch super Kontakt zur meiner Gastfamilie in den USA.

Schule:
Meine High School war sehr klein. Am Anfang war ich etwas skeptisch, jedoch wurde ich schnell aufgenommen und durch die Größe der Schule kannte man schnell alle Schüler. Das hat mir sehr geholfen gleich Freunde zu finden. Ich wurde gleich in die 12 Klasse gesteckt und somit war ich ein Senior. Der High School Alltag war wie im Film. Ich hatte meinen eigenes Schließfach und war auch in der Schulband.


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