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Jasper (aus Hamburg) | 2001/2002 | USA / Nevada / Fallon

Jasper, 17 Jahre, ist Schüler des Eimsbüttler Modells in Hamburg und besuchte die Churchill County High School in Fallon, Nevada.

Erster Schultag

"Seit August vergangenen Jahres lebe ich in Nevada im Westen der USA. An meinem ersten Schultag in der Churchill County High School in Fallon fiel mir sofort die angenehme Schulatmosphäre auf. Meine neuen Mitschüler kamen freundlich auf mich zu und stellten mir Fragen. Es ist leicht, in den USA Freunde zu finden, wenn man offen ist für neue Menschen und Erfahrungen. Zuerst musste ich aber mit dem ‚Guidance Counselor' aus einem riesigen Kursusangebot meinen Semesterplan zusammenstellen. Neben Pflichtkursen wie U.S.-Geschichte, U.S.-Regierung, Mathematik und Computer gab es Wahlkurse wie zum Beispiel Automechanik, Landwirtschaft oder Astronomie. Die Schüler erstellen zwei Stundenpläne, einen für den ‚A-Tag' und einen für den ‚BTag', die sich immer abwechseln. So hat man bis zu 7 unterschiedliche Kurse pro Halbjahr.

School Spirit

Der Unterricht sieht meistens so aus, dass ein Lehrer einen Vortrag hält. Er nutzt dabei moderne Technik wie Computer, Fernsehgerät und andere Medien, die in jedem Klassenzimmer stehen. Die Schüler hören zu und kopieren dabei die Notizen des Lehrers. Fast nichts wird von ihnen selbst erarbeitet und auch kritische Diskussionen gibt es so gut wie nie. Schulzeit ist von 8.13 Uhr bis 14.53 Uhr, wobei die Stunden jeweils zirka 90 Minuten dauern. Neben zwei kürzeren Pausen gibt es eine 45 Minuten dauernde Lunch-Pause, in der man in der Schul-Cafeteria isst oder mit dem Auto in ein Fastfood-Restaurant fährt. Viele Schüler bleiben auch noch nachmittags in der High School, um Sport zu treiben. Dabei wechseln die Sportarten je nach Jahreszeit: Football im Herbst, Basketball im Winter. Andere gehen in Clubs, in einen Schachclub etwa oder in einen Buchclub. Diese Zusatzangebote lassen den ‚school-spirit' entstehen, die Identifizierung der Schüler mit ihrer Schule. So kommen immer viele zur monatlichen Schul-Disco und zu den Spielen ihrer Mannschaften am Wochenende. Man trifft sich und feuert die Spieler lautstark an. Es gilt als große Ehre, die Schule in einer der ersten Mannschaften zu repräsentieren. Es wäre gut, wenn man so etwas wie den ‚school-spirit' aus dem amerikanischen Schulsystem auch an Hamburger Schulen hinbekommen könnte."

Mit freundlicher Genehmigung des Hamburger Abendblattes

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