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(4.0)

Vorbereitung:

STS hat ein eintägiges Vorbereitungsseminar vorbereitet, sowohl für die Schüler, als auch für die Eltern. Das haben sie sehr umfangreich gestaltet und insbesondere die Erfahrungen von ehemaligen Austausch-schülern und -schülerinnen einbezogen. Auch schon vor dem Treffen, wurden viel Infomaterial mitgegeben und mitgeschickt, somit hatte man gute Hilfestellung beim schreiben der Bewerbung für die Gastfamilien. Man kann auf jeden Fall sagen, dass man sich nicht alleine gelassen gefühlt hat und auch bei spontanen Telefonaten konnte immer Hilfe gegeben werden. Kurzfristig gehörte ebensowenig wie unorganisiert zu STS Wortschatz. Die Unterlagen wie das Treffen waren alle weit genug im Vorraus geplant und das auch ausführlich. So wurde zu den gravierenen Veränderungen viel erzählt und auch das selbst erarbeiten von vorbildlichen Verhaltensweisen gehörte dazu, denn wir, die Austauschschüler/innen, sollen unser Land nuneinmal auch in Würde vertreten können.

Betreuung:

Die Betreuung war wirklich sehr gut! Ich war eine von denjenigen, die die Gastfamilie wechseln musste, weil sich meine Gasteltern haben scheiden lassen. Zunächst lag es an mir, dass ich den Kontakt nicht gesucht habe, weil ich mir unsicher war, was ich tun sollte, somit habe ich mich an meinen Ansprechpartner gewendet, der nicht hauptberuflich für STS arbeitet und dies als Nebenjob tut. Dieser war allerdings auch nicht auf soeine Situation vorbereitet und zunächst etwas überfordert. Er wendete sich dann jedoch schnell an STS, da er meine Situation letzendlich richtig eingeschätzt hatte und eine intensivere Kontaktierung mit STS in meinem Heimatland, hier Schweden, Göteborg, wichtig war. Nachdem er STS kontaktiert hatte, wendeten diese sich umgehend an mich und auch an meine Gastmutter, welche sich nach dem Verlassens ihres Eheparners um das verkaufen des Hauses, des Wohnwagens und anderen Dingen kümmern musste. Weswegen ich mich nicht sofort persönlich an die Organisation gewendet hatte, lag dran, dass meine Gastmutter und ich uns nicht trenne wollten sondern diese eher zwangsweise tun mussten. Ich kann jedoch empfehlen sich gleich an die Organisation zu wenden, diese können im Zweifel Tipps geben und sich auch seperat mit den Gasteltern in Verbindung setzten und deren Sichtweise noch eher nachvollziehen, weil sie einige Dinge nur der Organisation sagen mögen oder ähnliches. Als STS dann Kontakt zu mir aufnahm, haben sich diese zunächst, wie schon beschrieben, einen genaueren Überblick über das Problem verschafft um die Lage einschätzen zu können und mich in einem Notfall hätten raus hohlen müssen. Da dies bei mir nicht der Fall war, blieb ich noch so lange in der Gastfamilie, bis eine neue für mich gefunden wurde. Nach ca. einem Monat, nachdem ich noch ein wundervolles Weihnachtsfest mit meiner Gastfamilie feiern konnte, wurde ich in die neue Gastfamilie geschickt. Familie O. hat sich wunderbar um mich gekümmert und mich gleich mit großem Herzen aufgenommen, obwohl beide vielbeschäftigte Ärzte waren. Sie haben mich mit aufs Land zu ihrem Sommerhaus genommen, mit mir kleine Ausflüge unternommen, mich mit auf die Skireise genommen, die schon lange geplant war und mit mir und meiner Familie aus Deutschland Midsommar gefeiert. Auch nach dem Umzug hat sich STS viel bei mir über die Situation in der Familie erkundet um sich sicher zu sein, dass es mir wirklich gut geht.

STS hat zusätzlich kleinere Treffen mit allen Austauschschülern in Schweden organisiert und auch Reisen, die man freiwillig antreten konnte. So bin ich zu einem Skiausflug nach Lillehammer in Norwegen mitgekommen und hatte mit Austauschschülern aus aller Welt einen wunderschönen Aufenthalt in dem ehemals Olympiaort. Diese kleinen Reisen organisieren die STS Büros in dem jeweiligen Gastland und dazu konnte STS in Deutschland zu Recht keine Informationen geben.

Schule im Gastland:

Da ich in zwei Gastfamilien war, habe ich auch zwei Schulen besucht, welche beide sehr groß waren, was teilweise etwas schwer war, sich dann zurcht zu finden und auch Anschluss zu finden, da es so viele Menschen sind, allerdings gab es so auch viele Angebote und Klassenintern war es dennoch. Für mich war es nur deshalb etwas schwerer als für andere, da ich nach genau einem halben Jahr gewechselt habe, und ich mich immer dann am besten mit den Leuten verstanden habe, als ich schon wieder abreisen musste. Alles in allem hat STS aber einen guten Job gemacht und Schulen rausgesucht die sehr nahe am Zuhause lagen.

Familie:

Wie ich schon im Punkt 2 Betreuung geschrieben habe, bin ich mit beiden meiner Gastfamilien sehr sehr glücklich und habe die Zeit, die ich mit ihnen verbringen konnte sehr genossen. Beide haben sich gut um mich gekümmert, mich mit eingebunden, sodass man sich als richtiges Familienmitglied gefühlt hat. Es war natürlich etwas anders in der ersten Gastfamilie, als in der zweiten, da sich die Erste darauf vorbereitet hat und mehr mit mir unternehmen konnte, bis zum Zeitpunkt der Scheidung. Nichts desto Trotz hat sich auch Familie O. sehr gut um mich gekümmert und mir das Gefühl gegeben ein Teil der Familie zu sein, was ich im Endeffekt auch war :)!

Um abschließend zu sagen: Das war ein unvergessliches Jahr, mit einer sehr engagierten Organisation und ich habe nichts bereut und würde mich sofort wieder in den Flieger setzen, wenn ich könnte!


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