(3.8)
Vorbereitung
Ich erinnere mich noch genau an den Tag wo ich das erste Mal so richtig die Realisation hatte, dass es für mich jetzt bald los geht. Es war der Tag von dem Vorbereitungsseminar. Ich war super aufgeregt wegen eigentlich allem, dem Flug, der Sprache und der Kultur im generellen. Während des Seminars wurden mir so viele Fragen schon beantwortet, worüber ich unendlich dankbar bin. Auch als ich noch mehr Fragen hatte, wurde alles sehr zeitnah beantwortet und auch so, das ich mir keine Sorgen mehr machen musste. Alles in allem war die Vorbereitung sehr gut!
Betreuung
Ich habe mich bei Do It! ab dem ersten Telefonat super sicher und aufgehoben gefühlt. Es hat sich immer danach gefühlt als wäre ich die oberste Priorität. Während meines Aufenthalts war die Betreuung von Do It! ebenfalls sehr gut. Jedoch hat mir meine Betreuung vor Ort etwas gefehlt. Damit meine ich die Amerikanische Organisation. In meinem Fall hatte ich das Glück nie wirklich Hilfe zu brauchen, aber manchmal hat es eben sehr lange gedauert bis ich von meiner Koordinatorin eine Antwort erhalten habe. Was mich denken lassen hat, was wäre denn wenn ich mal schnell eine Antwort brauche? Von Do It! hat mir jedoch nie was gefehlt.
Schule
Bonneville Highschool hat mir immer sehr gut gefallen. Es war eben wie eine typisch amerikanische Highschool. Die Lehrer waren super freundlich und hilfsbereit genauso wie die Sekretär/innen. Ich habe im Frühling Tennis gespielt und es war eines der besten Sachen die ich je hätte machen können. Ich habe nicht sonderlich viel zu sagen weil es eben sehr gut war!
Familie
Als ich zuerst in die Familie gekommen bin war ich unfassbar glücklich! Ich habe mich direkt wohl gefühlt und alle haben mir ein gutes Gefühl gegeben. Sobald ich nach etwas gefragt hatte wurde darauf geachtet das ich es schnellstmöglich bekomme. Dadurch das ich vegetarisch bin wurde mir essentechnisch auch sehr viel ermöglicht. Ich hatte ungefähr im Februar einen größeren Streit mit meiner Gastmutter, wo wir nicht aktiv gestritten haben aber es dennoch immer da war. Wir konnten es zum Glück klären und ich denke auch, dass es normal ist wenn man nicht immer auf der gleichen Wellenlänge ist. Eine Sache die mich unfassbar glücklich macht ist die Beziehung zu meiner Gastschwester. Mittlerweile sind wir sowas wie richtige Schwester. Sie ist zu einer meiner besten Freundinnen geworden und wir telefonieren so oft wir können.