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(4.6)

Zu Beginn will ich erstmal loswerden, dass es trotz Corona eine unglaubliche und unvergessliche Zeit war. Ich habe so viele neue und liebe Menschen kennengelernt, die ich jetzt Freunde und Familie nennen kann.
Die Vorbereitung war sehr gut. Für mich ging es nach Nova Scotia, Kanada. Schon bei der Beratung wurden viele Fragen geklärt. Das Aufbauseminar war unglaublich hilfreich und hat vieles einfacher und verständlicher gemacht. Auch die letzte Vorbereitung bei den Orientationdays in Toronto hat nochmals als Unterstützung beigetragen und geholfen.
Bei der Betreuung kann ich nur dem sehr gut, bis hervorragend zustimmen. Schon bevor es losging und alle Vorbereitungen getroffen werden mussten, standen die doit! Mitarbeiter immer hilfreich zur Verfügung um alle Fragen zu klären. In Kanada standen sowohl deutsche als auch kanadische Ansprechpartner da, die jederzeit Hilfsbereit waren. Auch die Ambassadors waren unglaublich nett und haben sich immer gekümmert, uns integriert und sind zu sehr, sehr guten Freunden geworden.
Die Schule war absolut mega. Ich bin noch nie so gerne zur Schule gegangen. Natürlich war die Situation auch etwas anderst als in der Heimatschule und wurde dadurch vielleicht auch nicht so streng als Schule wie zu Hause wahrgenommen. Das komplett andere System, aber auch die Leute haben den Schulalltag zu etwas besonderem gemacht. Mottowochen, Chocolate bar Bingo und Basketball Turniere zum zuschauen waren das Sahnehäubchen. Dem Ski und Rugbyteam beigetreten zu sein, war eine der besten Entscheidungen, die ich gemacht habe. Dadurch konnte ich so viel mehr Leute und Freunde kennen lernen und außerdem hatten wir unglaublich viel Spaß jedes Mal. Die Lehrer waren sehr nett, haben die Internationals verstanden, wenn wir Probleme mit dem Verständnis oder dem Reden hatten. Wir konnten uns aber auch ganz normal über alles unterhalten, über das eigene Land erzählen oder einfach nur Fragen über die Schule oder das Gastland stellen.
Mit meiner Familie war ich überglücklich. Ich habe zwar an meinem Ankunftstag erfahren, dass ich eine andere Gastfamilie als ursprünglich habe, aber das war so ziemlich das beste was passieren konnte. Meine Gasteltern haben sich um mich und meine beiden Gastschwestern aus Spanien und der französischen Schweiz super lieb und eben wie Eltern gekümmert. Wir hatten einen sehr großen Freiraum und konnten eigentlich immer und überall hingehen, uns mit Freunden treffen, in die Stadt fahren und vieles mehr. Sie haben uns auch mit dem Auto zu Freunden gefahren oder abgeholt, zum Sport gefahren und die Umgebung und Sehenswürdigkeiten wie Peggy's cove gezeigt. Außerdem haben sie jeder ein eigenes Zimmer zur Verfügung gestellt, was vorallem in Corona Zeiten sehr hilfreich war. Auch als der Virus ausgebrochen ist haben sie uns 24/7 ausgehalten und sich um uns gekümmert. Jeden Tag haben sie für uns gekocht und immer geschaut, dass wir auch bestimmt genug essen. Ich bin sehr dankbar für meine Gastfamilie.
Auch heute 3 Monate nach Rückkehr habe ich noch sehr viel Kontakt zu meinen Gastschwestern, meinen engsten Freunden, nicht ganz so viel Kontakt zu nicht so engen Freunden und ein wenig zu meiner Gastfamilie, da da die Kommunikation etwas schwieriger ist.
Alles in allem bin ich sehr dankbar und glücklich diese Erfahrung, die für immer eine große Rolle in meinem Leben sein wird, gemacht haben zu können. Auch do it! hat mich sehr dabei unterstützt, diese tolle Erfahrung zu sammeln.
Was ich noch kurz loswerden wollte, die Menschen in Kanada sind so herzlich und lieb, vorallem merkt man das, wenn man den direkten Vergleich bei der Rückkehr nach Deutschland hat.
Do it! Kann ich demnach auf jeden Fall weiterempfehlen und würde auf jeden Fall immer wieder mit do it! einen Auslandsaufenthalt machen.
So don't dream it, just do it and make the best out of it!

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