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(4.4)

Hi! Ich heiße Charlotte und war letztes Jahr von September bis Juni in Kanada, BC, Kamloops, eine mittelgroße Stadt mit einer Mall, unzählige Parks, auch am Wasser, Bussystem (das mehr oder weniger verlässlich war), einen Bikepark, viele tolle Wandermöglichkeiten und außerdem ein riesiges Skigebiet nur 45 Minuten entfernt, wo man auch mit einem Shuttle Bus hinfahren kann. Außerdem, falls ihr nach Kamloops geht, überredet mal eure Gasteltern euch auf einen Trip zu den nahe gelegenen Wasserfällen bei Clearwater mitzunehmen. Die sind echt der Hammer!

Vorbereitung

Unsere Vorbereitung war völlig in Ordnung. Wir hatten ein Vorbereitungsseminar über 8 Stunden, wobei zuerst nur Schüler da waren mit 3 Returnees, die uns alle Fragen beantwortet haben die wir so hatten. Danach kamen die Eltern und wir haben praktisch genau das gleiche besprochen wie in den ersten 4 Stunden, sodass sich das echt zog. Ich hätte mir gewünscht, das wir uns ein bisschen mehr und intensiver in bestimmte Situationen im Ausland hineinversetzt hätten, dass wir ein bisschen besser vorbereitet gewesen wären.
Jedoch habe ich dann auch noch die Vorbereitung in Toronto gemacht. Und das war echt toll! Man hat ganz viele Leute kennengelernt, da man erstens zusammen geflogen ist, dann mit ihnen 2 volle Tage verbracht hat und sich Toronto angeguckt hat, abends zusammen gesessen hat usw. Am letzten Tag gab es nochmal eine kleine Vorbereitung, auf Englisch, und die hat mir echt schon was gebracht. Uns wurde jedenfalls glas klar gemacht, was in den nächsten Stunden, Tagen, Wochen und Monaten auf uns zukommen wird. Sehr Hilfreich!

Betreuung

Die Betreuung vor Ort war echt gut. Wir wussten wer unsere Ansprechspartner waren, für unterschiedliche Probleme unterschiedliche Leute. Ich selbst habe nie irgendetwas gehabt, wo ich sie hätte ansprechen können, aber ich habe von Freunden gehört, dass sie immer schnell geantwortet haben und die Situation so gut wie es ging klärten. Z. B. Familienwechsel, mehr Kommunikation zwischen Schüler und Gasteltern, Schulwechsel, Heimweh oder Kurswechsel.

Was aber der Oberhammer war, ist das International Program in Kamloops. Alle paar Wochen gibt es verschiedene, der Jahreszeit angepasste Events: Eishockey gucken, Skifahren, Karaoke, Party Abende und vieles mehr. Man hat so ganz viele verschiedene Leute von überall auf der Welt kennengelernt. Ich habe zwei Freundin aus Japan, kenne Leute aus Mexiko, meine Gastschwester war aus Brasilien... Außerdem haben wir auch 2 Trips unternommen, nach Vancouver und Banff. Diese waren unvergesslich! Also bitte, wenn ihr die Möglichkeit habt mit euren Freunden irgendwo hinzufahren, wo ihr Freizeit habt euch alles anzugucken und das zu machen was ihr wollt, wer sagt da schon nein?

Schule

Meine Schule war echt super. Ich hatte nur mega coole Lehrer, super engagiert und voll mit dabei; auch in der Corona Zeit; Workouts über Zoom, online Assignments usw. Außerdem haben wir viel mehr Digital gemacht! Immer wenn man Aufsätze geschrieben hat oder ähnliches - alles war Digital! Es gab immer genug Laptops für alle, in manchen räumen sogar extra Computer. Drucken konnte man eigenständig in der Bibliothek, wo man außerdem wann immer man wollte und brauchte sich an einen PC setzten konnte. Jeder hatte außerdem einen eigenen Account, mit dem man sich einloggte.

Familie

Meine Familie war einfach nur großartig! Es hat einfach super gepasst, ich habe mich super mit ihnen verstanden und mich wie zuhause gefühlt. Meine Gasteltern waren wie zweite Eltern, ich konnte mit ihnen über alles reden. Wir haben ab und zu mal Trips unternommen, waren auch mal zusammen wandern. Mein Gastbruder war auch super nett. Er war wie mein eigener Bruder zuhause, weshalb wir uns auch gut verstanden haben. Und meine Gastschwester ist wie eine echte Schwester für mich geworden - Vor allem in der Corona Zeit haben wir echt viel zusammen gemacht.


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