A

(4.6)

1. Vorbereitung
EF Highschool exchange hat sich sehr viel Mühe bei der Vorbereitung für mein Auslandsjahr gemacht. Schon viele Monate davor habe ich Flyer und Prospekte bekommen in denen ich verschiedene Einblicke von verschiedenen Austauschschülern in meinem gewählt Gastland(Irland) bekommen habe. Es gab viele Meetings (in Karlsruhe) und einen großen Info Tag (in Frankfurt) bei denen man Eindrücke von ehemaligen Schülern bekam. Es wurde immer sehr schön und spaßig gestaltet und man hatte immer viel zu lachen, auch wichtige Fragen wurden von Schülern und EF Mitarbeitern beantwortet.

2. Betreuung
Schon vor dem Beginn meiner Reise bauten mein zukünftiger Regional und SSA (student success adviser) Manager Kontakt mit mir auf und beantworteten mir viele Fragen. An den welcome days in Maynooth lernte ich meine Manager kennen und wir unterhielten uns viel über meine zukünftige Gastfamilie und mein neues zukünftiges Zuhause. Während meines Auslandsjahres wurde der Kontakt zwischen uns immer aufrecht erhalten, durch treffen in meinem Wohnort oder auf verschiedenen Tagesausflügen die kostenlos angeboten wurden. Ich war immer sehr zufrieden mit meinen Managern und man hat gemerkt, dass man auf sie zählen kann und Sie sich für dich und dein Wohlbefinden interessieren.

3. Schule
Ich ging auf eine Schule mit ungefähr 500 Schülern. Alles in allem war ich sehr zufrieden mit den Mitschülern und Lehrern. Man merkte, dass sich viele Lehrer für dich interessieren und sich Mühe geben, damit du deine gewünschten Noten erreichst. Die Lage der Schule war auch sehr gut, da sie nur einen Katzensprung von der Stadt und dem Shoppingcenter entfernt war, so konnte ich mit meinen Freunden in der 50 Minuten langen Mittagspause in die Stadt gehen. Da es oft regnete verbrachten wir jedoch die meisten Pausen in der Kantine der Schule, welche ein reichliches Angebot an frischem Obst und leckeren Snacks und Menüs angeboten hat. Oftmals gab es die Snacks kostenlos und die Preise der Gerichte war sehr günstig und trotzdem sehr lecker. Unsere Schulkantine nimmt an einem gesundheits Programm teil, welches ein Grund dafür war weshalb es das Obst immer kostenlos gab und auch viele gesunde Gerichte angeboten wurden. Ein Nachteil an der Schule war jedoch, dass wir insgesamt recht viele Austauschschüler waren und dies dazu führte, dass viele andere Sprachen gesprochen wurden außer englisch. Oftmals fühlte man sich ausgegrenzt, wenn eine größere Gruppe sich in ihrer eigenen Sprache unterhielt und man selbst die einzige ist, welche nichts versteht. Aus diesem Grund suchte ich mir viele Anderssprachige Freunde, welche aus allen Teilen der Welt kamen. Da wir gegenseitig nicht die selbe Sprache sprachen, waren wir dazu gezwungen englisch zu reden und nur dadurch könnte man letztendlich seine englischkenntnisse verbessern. Nach wenigen Monaten fand ich auch immer mehr irische Freunde. Am Anfang war dies noch recht schwer, da sie nicht aus ihrem gewohnten Umfeld raus wollten oder nicht an anderen Schülern interessiert waren. Irgendwann bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe diese Schüler angesprochen und am Ende wurden wir Freunde fürs Leben und stehen immernoch in Kontakt. Wir hatten viele Freistunden, da die austauschschüler nicht immer am normalen Unterricht der Irischen Schülern teilnehmen konnten, da die Sprachkenntnisse im Bereich irisch nicht vorhanden waren. Die Freistunden habe ich oft genutzt um Hausaufgaben zu machen oder für die anstehende Prüfung zu lernen, wenn mal nichts zu tun war, haben manche Lehrer und irisch beigebracht oder wir durften und künstlerisch betätigen. Mein Lieblings Fach war Kunst und Agricultural science. In Kunst konnten wir meisten malen was wir wollten und wir durften alle vorhandenen Materialien im Raum benutzen, um die Kunstwerke in unserer leaving cert Mappe zu vollenden. Agricultural science war eine Mischung aus Biologie und Chemie. Obwohl ich nie ein großer fam von Chemie war und es immernoch nicht bin, hatte mir das Fach sehr viel Spaß gemacht, da man viel über die Agrar Wirtschaft im Irland und die heimischen Tiere gelernt hat. Es gab auch immer viele Ausflüge zu umgebenen Farmen und für spannende Experimente war immer reichlich Zeit. Es war erstmals sehr ungewohnt so lange Unterricht zu haben (9.10-16.00) dadurch war ich oftmals erst abends zu Hause und viel Zeit für ein Hobby hätte man anschließend nicht mehr.

4. Familie
Der Grund weshalb es für mich so ein erfolgreiches Jahr war, war wahrscheinlich meine Familie, die immer hinter mir stand. Es war sehr interessant echte irische Eltern zu haben und mit ihnen die Zeit zu verbringen. Meine Gasteltern hatte ich nach kurzer Zeit schon ins Herz geschlossen, da sie Mega nett waren und wir alle super miteinander klar kamen. Auch meine Gastschwester aus Japan war nach kurzer Zeit nicht nur eine gute Freundin für mich sonder eine Schwester die ich vorher nie hatte. Schon vor unserem ersten Treffen in Irland hatten wir einmal telefoniert und uns super verstanden, obwohl es des Öfteren Kommunikationsprobleme gab. Als es dann von den welcome days zu unserem neuen Zuhause ging, waren wir beide sehr aufgeregt und nervös doch auch voller Vorfreude auf die gemeinsame Zeit die vor uns lag. Wir haben ein paar mal zusammen gebacken, meistens zu den Geburtstagen unserer Gasteltern. Am meisten fehlt uns beiden das Zimmer teilen, da wir es gewohnt waren immer die Chance zu haben miteinander reden zu können . Auch der gemeinsame Schulweg im Bus verbrachten wir mit reden. Wir gingen leider nicht auf die selbe Schule, doch so gab es immer wieder neue Gesprächsthemen beim gemeinsamen Abendessen. Es war schön die gemeinsamen Feiertage mit der Familie zu verbringen. Manchmal unternahmen wir auch Ausflüge zusammen wie zum Beispiel in den Tayto Park. Die Kommunikation zwischen uns allen war immer gut und es gab nie Schwierigkeiten oder Streit, was ich sehr wertgeschätzt habe. Manchmal sind ich und meine Gastschwester mit den Hunden spazieren gegangen oder ich habe alleine mit den Katzen gekuschelt, da sie Angst vor ihnen hatte. Der Abschied von meiner Familie viel mir sehr schwer doch am schwersten war es für mich zu meiner Schwester Tschüss zu sagen, da sie am anderen Ende der Welt in einer komplett anderen Zeitzone wohnt. Ich habe in diesem Jahr nicht nur neue Erfahrungen gesammelt und mich weiter gebildet sondern habe auch eine neue Familie dazu bekommen. Nächstes Jahr werde ich auf jeden Fall versuchen meine Familie wieder zu sehen und hoffentlich klappt es bald, dass ich meine Schwester in Tokio besuchen kann.
Ich bin sehr dankbar, dass ich so eine große Chance von meinen Eltern bekommen habe bei EF ein Auslandsjahr zu machen.


Geprüft von Schueleraustausch.net Alle EF Bewertungen