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(3.6)

Die Vorbereitung von EF war wirklich sehr sehr gut. Man wurde mit drei kleinen Heftchen durch die Vorbereitungsphase gut durchgeführt. In diesen Heftchen stand drin was man alles in sein online Profil schreiben sollte und was nicht, dir würden Tipps gegeben wie man sein Englsich schon einmal auf Vordermann bringen kann und wie man am besten für das Jahr packt wurde auch super erklärt. Natürlich würde man auch darauf vorbereitet was man in den USA erwarten darf und wie man sich dort am Besten benimmt und mit den Leuten umgehen soll. Kurz vor der Abreise gab es dann noch ein Vorbereitungstreffen, bei dem man sich mit Mitarbeitern von EF und ehemaligen Schülern unterhalten und Fragen stellen konnte.

In den USA hatte man einen Ansprechpartner direkt in deiner Stadt oder in der nächst größeren Stadt vor Ort. Diese Person konnte man wann immer man wollte ansprechen und alles erzählen was einem auf dem herzen liegt. Diese sogenannten IECs waren wirklich super nett und haben sich sehr gut um alle Austauschschüler gekümmert.

Meine Schule war ziemlich groß im gegensatz zu meiner deutschen Schule. Wir waren fast um die 3000 Schüler. Der Unterricht viel mir im allgemeinen sehr einfach bis auf kleine sprachlichen Hindernisse, die sich in der Laufe der Zeit aber gelegt haben. Man konnte dort in vielen Clubs mitwirken und was gutes für das Schulleben und die Stadt tun. Ich hatte außerdem eine sehr sehr große Auswahl an Fächern die ich belegen konnte. Es waren nämlich nicht nur dir typischen Fächer wie Englsich, Mathe und Geschichte, sondern auch Tanzen, Fotografie, Landwirtschaft und vieles vieles mehr. Sport konnte man natürlich auch machen. Es gab jede mögliche Sportart an meiner Schule und es war gar nicht so schwer in ein Team hineinzukommen. Man musste nur an den sogenannten try outs teilnehmen und mit ein bisschen Glück kam man dann ins Team. Der Schultag war meiner Meinung gar nicht zu lang. Er fing um 8:30 Uhr an und endete um 15:55 Uhr. Wenn man in einem Sporteam war hatte man je nach Season noch danach Training.

Meine Familie war wirklich super! Ich wohnte also für ein Jahr in Texas und ich habe mich seit Tag eins wir ein normales Familienmitglied gefühlt, und so würde ich auch behandelt. Meine Familie bestand aus einem Elternpaar (Mann und Frau) und aus zwei kleinen Gastgeschwistern. Ich hatte eine kleine Schwester, die neun Jahre alt war und ein Bruder der sechs war. Mit meinen kleinen Geschwistern habe ich wirklich viel Zeit verbracht und wir haben viel gemeinsam gespielt. Außerdem hatten wir zwei Hunde, die wirklich absolut lieb waren. Jeden Freitag haben wir etwas schönes zusammen mit der Familie unternommen. Mag es Kino gewesen sein oder Minigolf. Meine Familie lebt etwas außerhalb einer kleineren Stadt (sie wird allerdings immer Glimmer größer). Man hat ungefähr eine halbe Stunde gebraucht um zur Schule oder stadtinnere zu kommen. Ab und zu war es ein bisschen schwierig irgendwo hin zu kommen um sich mit Freunden zu treffen etc., weil ich immer meine gasteltern fragen musste in sie mich fahren können. Darauf waren die allerdings eingestellt, also war es gar nich so schlimm.

Da meine Familie christlich ist, sind wir auch jeden Sonntag zur Kirche gegangen. In den USA gibt es sehr viele unterschiedliche Arten von christen also muss man da sehr flexibel und offen für alles sein. In der Kirche hatte meine Familie viele Freunde mit denen wir uns am Sonntagnachmittag getroffen haben. Das war unsere so genannte Familiengruppe. Ab und zu bin ich auch zu den Treffen der Jugendgruppe gegangen, was immer sehr viel Spaß gemacht hat.
Alles im Allen hat mir das Jahr super viel Spaß gemacht und ich würde es jeder Zeit wieder machen wollen. Ich kann es wirklich jedem nur empfehlen ein Auslandsjahr zu machen.


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