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(5.0)

Ich hatte mit meiner Gastfamilie schon Kontakt bevor ich in den USA war. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und passten super zusammen. Sie hatten vor mir schon eine andere Austauschschülerin aus Norwegen, mit der ich mittlerweile auch kontakt habe. In meiner Gastfamilie hatte ich eine Schwester, die in meinem Alter war (wir waren beide 16) und später kam sogar noch eine Katze zu unserer Familie dazu. Ich hatte sehr viele cousins und cousinen in allen Altersklassen mit denen ich mich super verstanden habe. Meine (Gast)Großeltern haben eine Farm, die zu meinem Lieblingsort geworden ist. Mit der Wahl der Gastfamilie hat EF eine super Entscheidung getroffen. Sie sind wie eine zweite Familie für mich und sie werden mich im nächsten Sommer in Deutschland besuchen kommen. Meine Gastschwester und ich haben uns sehr gut verstanden und wir haben viel zusammen unternommen. Wir hatten auch viele gemeinsame Freunde.

Ich war nicht in dem camp, aber bei den welcome days (drei Tage in New York) und da habe ich Freunde aus aller Welt kennen gelernt und mit den meisten davon, bin ich immernoch gut befreundet. Meine Zimmerpartner waren beide sehr nett.

Bevor, während und nach dem Auslandsjahr, hatte/hat man immer eine Ansprechperson für Fragen, Probleme oder wenn man jemanden zum Reden brauchte. Die Person, die für mich in Amerika zuständig war, war unglaublich nett und wir haben zusammen Dinge unternommen wie zum Beispiel gemeinsam essen zu gehen oder Kürbisse zu schnitzen für Halloween. Zum Valentinstag hat sie mir ein Paket mit candy geschickt.

Meine Amerikanische Schule war viel kleiner als meine Deutsche Schule, aber das war eher ein Vorteil, da jeder jeden kennt und alle sehr freundlich sind. Jeder an der Schule kannte meinen Namen und man hat sich gefühlt als würde man sich schon seit Ewigkeiten kennen. Da meine Gastschwester in meinem Jahrgang war, war es sehr leicht für mich Freunde zu finden. Sie hat mich direkt mit ihrer Freundesgruppe bekannt gemacht und wir haben alle zusammen sehr viel erlebt. Wir waren oft bowlen oder haben Lagerfeuer gemacht. Sleepovers haben wir auch oft gemacht und das war immer sehr lustig. Die Schule ist wie eine große Familie. Die komplette Schule hat die Schulmannschaften bei deren Spielen/Wettkämpfen unterstützt und man ist da sehr stolz auf die eigene Schule. Auch außerhalb des Unterrichtes hat man viel mit der Schule unternommen wie zum Beispiel Geimeinsames Grillen oder man ist zusammen zu Football Spielen gegangen. Es gibt an den Amerikanischen Schulen auch sehr viele sportliche Angebote und je nach Jahreszeit gibt es unterschiedliche Sportarten zu wählen. Ich war in Cross Country (das ist im Prinzip einfach laufen) und in track and field (Leichtathletik). Das Training beginnt teilweise schon in den Ferien und es ist sehr anspruchsvoll, aber auch eine Menge Spaß. Dann gibt es ungefähr zwei mal wöchentlich einen Wettkampf, wofür man teilweise vom Unterricht befreit wird und der geht manchmal bis spät abends. In der Schule ist es eigentlich sehr einfach gute Noten zu haben, wenn man immer die Hausaufgaben macht. Meine Gastmutter war eine Englischlehrerin an meiner Schule, aber sie war vorher an einer anderen Schule und deswegen war das auch für sie das erste Jahr an der Schule. Da sie ihren Klassenraum neu gestrichen hat, konnte ich mir die Schule schon in den Ferien angucken.

Ich habe noch mit all meinen Amerikanischen Freunden sehr guten Kontakt und freue mich schon, wenn ich die alle wieder sehen kann.

Ich habe nicht an den discovery tours teilgenommen, aber ich war mit dem Chor meiner Schule in Los Angeles, was auch ein weiters meiner highlights war.

Alles in Allem war dieses Austauschjahr eine sehr gute Erfahrung und ich kann EF sehr weiterempfehlen, da ich mich immer sehr gut unterstützt gefühlt habe.


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