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Vorbereitung: Dank der umfangreichen Vorbereitung durch zahlreiche Informations- und Vorbereitungstreffen von EF hatte ich eine ziemlich gute Vorstellung von dem was mich in Amerika erwartet. Dennoch wusste ich nicht, dass das Jahr so gut wird!
Bevor ich zu meiner Gastfamilie gegangen bin, war ich für 10 Tage im EF Language & Culture Camp in Pennsylvania. Diese Zeit war die bis dahin beste Zeit meines Lebens. Ich habe sehr viele neue Menschen kennengelernt und viele verschiedene neue Dinge ausprobiert, sodass ich alles dafür getan habe ein Jahr später als Ambassador für EF ins Camp wieder zurück zu kehren.
Das Camp hat einmal zur weiteren Vorbereitung gedient, sowie uns Austauschschülern die Möglichkeit gegeben typisch amerikanische Sachen zu erleben. Zum Beispiel sind wir für einen Tag nach New York gefahren und haben an einem anderen Tag ein Baseballspiel und einen Freizeitpark besucht.
Was das Camp aber so besonders gemacht hat, waren die verschiedenen Austauschschüler die man kennenlernt und die Atmosphere, die im Camp herrscht hat. Zu vielen dieser Austauschschüler stehe ich noch heute im täglichen Kontakt. Es war einfach der bestmögliche Einstieg für ein Auslandsjahr.

Betreuung: Die Betreuung bei EF war auch immer sehr gut! Das began bei den ersten Informationstreffen und reichte über den Flug bis einschließlich zum Auslandsaufenthaltes. Man wurde als erstes vom Düsseldorf Büro bei der Vorbereitung Schritt für Schritt begleitet. Wie z.B. bei Themen wie Visa, Impfung und weiteren aufkommenden Fragen. Ich fühlte mich immer gut betreut und willkommen. Auch hilfreich waren die sogenannten "Monthly Mailings". In diesen Mailings wurden monatlich verschiedene Dinge wie Heimweh, Traditionen in Amerika oder das amerikanische High School Leben besprochen. Dadurch bekam man immer wieder einen weiteren Vorgeschmack auf seinen Austausch.

EF hat das größte Koordinatoren Netzwerk in Amerika und das hat man auch gemerkt! Jeden Monat habe ich mindestens einmal mit meiner örtlichen Koordinatorin gesprochen, die sich versichert hat, dass es mir gut geht. Außerdem haben zusätzlich noch andere Koordinatoren viele verschiedene Treffen für alle Austauschschüler in meinem Staat organisiert. Bei diesen Treffen habe ich auch noch internationale Freundschaften geschlossen und man konnte sich über seine unterschiedlichen Erfahrungen austauschen.

Schule: Ich habe mein Auslandsjahr an der King William High School als Junior absolviert. Die Schule hatte ungefähr 600 Schülerinnen und Schüler. In der Herbstsaison war ich im Football Team, wo ich mir als Kicker einen Stammplatz erarbeiten konnte. Insgesamt war die Football Saison die beste Zeit. Ich erinnere mich noch immer ganz genau an meine ersten Extra points, die ich erzielt habe und wie daraufhin das ganze Football Team und alle Cheerleader mich beglückwünscht und gefeiert haben.
In der Frühjahrssaison habe ich dann als Mittelfeldspieler für meine High School Soccer (Fussball) gespielt. Auch hier sind wir als Mannschaft zusammen gewachsen und konnten viele schöne Erlebnisse und hart erarbeitete Siege zusammen feiern. Mit den Jungs nach der Schule aufs Feld zu gehen und sich auf das nächste Spiel vorzubereiten war ein Gefühl das ich nie vergessen werde.
Ich habe viel interessantes über die Amerikanische Kultur in Fächern wie US History, English und Air Force JROTC gelernt.
Insgesamt habe ich eine mega gute High school Erfahrung gehabt. Mir hat besonders gut der School Spirit und die American Football Spiele gefallen!

Familie: Ich habe mein Austauschjahr in Virginia bei der Familie Myers verbracht. Ich lebte zusammen mit meinem Gastvater Justin und meiner Gastmutter Mary, sowie meiner elf jährigen Gastschwester Charity und dem Hund Gideon. Meine Gastfamilie hat mir viele neue Dinge gezeigt. Zum Beispiel hat meine Gastmutter mir das Kochen beigebracht.
Ein weiteres besondere Highlight was, dass ich meinen Gastvater auf seiner Dienstreise nach Haiti begleiten konnte.
Meine Gastmutter ist gebürtige Kenianerin, deshalb habe ich nicht nur die amerikanische, sondern auch die kenianische Kultur kennen und schätzen gelernt. Mit meiner Gastschwester bin ich oft mit dem Fahrrad durch die Nachbarschaft gefahren oder mit dem Hund rausgegangen.
Insbesondere hat meine Gastfamilie maßgeblich dazu beigetragen,dass mein Auslandsjahr so ein Erfolg war. Ich hatte das Gefühl ein Mitglied der Familie geworden zu sein.


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