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(4.8)

Als ich bei meiner Gastfamilie ankam hatte ich noch circa einen Monat bevor die Schule anfangen sollte und wir sind viel in Minnesota herumgereist um auf Konzerte zu gehen und and Familiencamps teilzunehmen. Ich hatte viel Zeit meine Familie richtig kennenzulernen und innerhalb einiger Stunden bzw. Tage fühlte ich mich wie zu Hause bei Ihnen. Als die Schule endlich anfing, lernte ich unglaublich tolle Menschen kennen und machte mir Freunde fürs Leben. Auch, wenn es schnulzig klingt, die Personen, die ich in Minnesota waren alle unglaublich gastfreundlich und nahmen mich sofort in ihre offenen Arme auf. Meine Familie hat sich oft über mich lustig gemacht, da ich erst nach Amerika reisen musste, um in Mathe eine gute Note zu bekommen. In Minnesota war ich das erste Mal fischen und jet Ski fahren, habe das erste Mal auf Tontauben geschossen und einen Schulsport gespielt. Der High School Spirit war enorm und wir hatten viele Mottowochen in denen sich die ganze Schule verkleidete. Ich nahm an einem American Football Spiel für Mädchen (Powderpuff) Teil und außerdem ging ich zu unserem Abschlussball (Prom), welcher in Amerika ein sehr großer Deal ist. Ich hatte die Chance mit meinen besten Freunden zu der "Mall of America" zu fahren, welche eine der größten Einkaufszentren der ganzen Welt ist und ständig expandiert wird. Es gibt dort sogar Achterbahnen. INMITTEN DES EINKAUFSZENTRUMS. Die spinnen, die Amis!
Auch Thanksgiving war ein unbeschreiblicher Feiertag, den ich mit mit meiner ganzen Familie verbracht habe. Man muss dazu sagen, dass ich aus einer Familie bestehend aus 4 Leuten komme, in Amerika ist sie also einfach so um 34 Leute gewachsen, die sich alle in das Haus meiner Tante zwängten, um Truthahn und "Pecan Pie" zu essen. Ich war zum ersten Mal auf einer Kürbisfarm.

Vorbereitung:
Wir bekamen viele E-Mails und hatten mehrere Infoveranstaltungen bevor wir unser Jahr antraten. Außerdem gab es fast monatlich Post und Newsletters.

Betreuung:
Ich fühlte mich im Schüleraustausch von Anfang bis Ende sicher und gut betreut. Selbst meine Betreuerin in Boston war mehr wie eine Bekannte, wenn nicht sogar Freundin und Bezugsperson für mich. Auch die örtliche Betreuung ließ nichts zu wünschen übrig.

Ansprechpartner:
Wie schon gesagt, ich hatte eigentlich rund um die Uhr Leute, denen ich vertraute, die mir zugehört und mich verstanden haben.

Familie:
Sie sind nach dem Abschluss meines Jahres eher wie eine echte Familie für mich, zu denen ich immer zurückgehen werde und die Zeit mit ihnen wird mir definitiv immer sehr viel bedeuten. Es war eine unglaubliche Erfahrung so einfach in eine neue Familie aufgenommen zu werden und zu sehen, wie wohl man sich eigentlich fühlen kann!

Schule:
Ich habe selten so viel Spaß in der Schule gehabt und so viel gelernt. Meine Einstellung der Schule gegenüber hat sich sehr verändert und ich habe wieder Motivation, härter zu arbeiten. Das amerikanische Schulsystem ist meiner Meinung nach sehr effektiv und auch die Schulleitung, Lehrer und Mitschüler waren unglaublich freundlich und inspirierend.


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