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Erfahrungsbericht Jessica's zukünftiges Austauschjahr in den USA Kurzinfo:
Inhalt:
Ich spielte schon seit längerem mit dem Gedanken,
für ein Jahr einen Schüleraustausch zu machen, doch ich hatte
diese Idee eigentlich immer für mich behalten. Über das Internet
informierte ich mich über verschiedene Organisationen und las viele
Erfahrungsberichte, bis ich zu dem Entschluss kam: "Ich möchte
auch ein Jahr im Ausland verbringen". Doch nun hatte ich das Problem,
dass ich meinen Eltern noch nichts davon erzählt hatte. Glücklicherweise
kamen wir eines Abends von allein auf das Thema Schüleraustausch
und ich erzählte ihnen, dass ich gerne so einen Austausch machen
würde. Wir redeten sehr lange darüber, bis wir entschieden,
dass ich mir erst einmal Infomaterial zuschicken lassen sollte. Zuerst
wollte ich eigentlich nach Neuseeland oder Australien, aber da dies für
uns finanziell nicht möglich war, kam ich auf die USA. Da eine Freundin
von mir auch schon ein Jahr dort verbracht hatte, erkundigte ich mich
bei ihr und fragte sie auch, mit welcher Organisation sie dort war und
wie sie mit dieser Organisation zufrieden war. Sie erzählte mir,
dass sie Partnership International gewählt hatte und mit dieser Organisation
sehr zufrieden war. So ließ ich mir von ihnen Infomaterial zuschicken. Zuerst musste ich eine formlose Bewerbung an Partnership
schicken und ich bewarb mich auch für das vereinseigene Stipendium.
Kurz darauf erhielt ich einen dicken Brief mit 18 Seiten Bewerbungsunterlagen.
Ich war zunächst total erschlagen, als ich dies sah und merkte, dass
ich auch noch alles auf Englisch ausfüllen musste. Zu allem Überfluss
waren Sommerferien und ich sollte die Unterlagen bereits zwei Wochen später
ausgefüllt und wieder abgeschickt haben. Also setzte ich mich hin,
beantwortete Fragen, schrieb Briefe und ging zum Arzt, um meinen Gesundheitszustand
untersuchen und Impfungen durchführen zu lassen. Außerdem mussten
mein Klassenlehrer und mein Englischlehrer Fragen über mich beantworten.
Da Ferien waren, musste ich sie zu Hause anrufen und besuchen, damit sie
mir die Zettel ausfüllen konnten. Nach zehn Tagen war endlich alles
ausgefüllt und die Bewerbungsunterlagen konnten abgeschickt werden.
Nun begann die lange Zeit des Wartens. Ich hörte ganze drei Monate nichts von Partnership,
bis ich eine Mail schrieb und fragte, wann ich denn Nachricht bekommen
würde. Das zweite Auswahlgespräch: Ich habe ein Stipendium! Als ich eines Montags nach der Schule nach Hause kam,
sagte meine Mom, dass ich mich doch ganz schnell bei Partnership melden
solle, denn sie hätten angerufen. Ich dachte mir, was könnten
die jetzt per Telefon von mir wollen, also rief ich sofort zurück.
Mir wurde gesagt, dass ich es in die engere Wahl der Teilstipendiaten
geschafft hätte, aber ein paar Sachen schief gelaufen seien und ob
ich am Mittwoch nach Köln zu einem Auswahlinterview kommen könnte.
Ich war total überrascht. Mir gingen viele Sachen im Kopf herum:
"Mittwoch, dass ist ja schon in 2 Tagen", "Wie komm ich
nach Köln?", "Ich hab keine Zeit zum lernen mehr".
Aber natürlich sagte ich zu und so saß ich zwei Tage später
im Zug nach Köln. Auf der vierstündigen Zugfahrt konnte ich
noch ein bisschen lernen, aber ich war auch aufgeregt. Fortsetzung folgt!
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