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Erfahrungsbericht

Eva's Jahr in Antelope

Kurzinfo:
Name: Eva (aus Lüdenscheid)
E-Mail: erfahrungbericht@schueleraustausch.de
Austauschort: USA / Kalifornien / Antelope
Austauschjahr: 2005/2006

Inhalt:


Wie alles begann

In Chinatown

Hallo! Ich heisse Eva. Ich bin seit 3 ½ Monaten in den USA. Genauer gesagt in Antelope in Kalifornien. Ich moechte Euch ein bisschen von meinem bisherigen Austauschjahr erzählen. Am besten fange ich mal vorne an…Ich war ungefähr in der 9 Klasse auf der Realschule, als mir meine Eltern von Schülern erzaehlten, die ein Jahr im Ausland verbringen. Ich fande die Idee von Anfang an super. Ich hatte zwar auch ab und zu Zweifel, ob ich das wirklich will aber ich habe mich dann doch entschieden, ein Jahr im Ausland zu verbringen. Naja. Ausland… Ich wusste nicht wirklich, für welches Land ich mich entscheiden sollte, denn jedes klang faszinierend für mich und ich hätte mir in jedem Austauschland mein Jahr vorstellen können. Ich wollte so weit wie möglich weg, also habe ich die Europäischen Länder dann mal ausgeschlossen. Dann wollte ich erst mal mein Englisch verbessern, weil ich eigentlich auch gar keine andere Sprache kann. Naja, dann waren Neuseeland und Australien meine Favoriten. Wegen dem Preis konnte ich die dann aber abhaken. Letztendlich habe ich mich dann fuer die USA entschieden und nicht bereut.


Meine Bewerbung und das PPP

Lake Tahoe

Ok, nachdem ich mich dann fuer die USA entschieden habe ging es auf in den Bewerbungsdschungel. Das war echt ein hartes Stück Arbeit. Ich hatte aber auch ziemliche Ansprüche. Ich wollte nicht bei einer Massenorganisation landen, wo ich nur eine Nummer auf dem Papier bin, aber dann auch wieder nicht bei einer winzig kleinen Organisation. Ich habe mir von sehr vielen Organisation Info-Material zuschicken lassen und mir dann alles durchgelesen. Organisationen mit Urlaubsbildern habe ich schon mal ausgeschlossen, so schön die auch aussahen. Dann habe ich auch schon drauf geachtet, wie sich die Organisationen bei mir vorgestellt haben usw. Schliesslich habe ich mich dann bei Step-In und Eurovacances beworben. Wegen ein paar Schwierigkeiten war ich dann nur beim Bewerbungsgespräch von Eurovacances. Zuerst war ich etwas aufgeregt, weil ich gar nicht wusste, was mich erwartet. Das Gespräch war aber total locker. Es war bei einem Mitarbeiter von EV (Eurovacances) zu Hause. Meine Eltern und ich wurden über alles informiert und letztendlich waren wir uns dann so sicher, dass wir den Vertrag unterschrieben haben. Nebenbei habe ich mich auch für das PPP beworben. Für mich war es klar, dass ich mich auf jedenfall auch bei einer anderen Organisation bewerben wollte, falls es nicht klappt mit dem PPP und die Entscheidung ja erst sehr spät fällt. Ich bin bis zum Bewerbungsgespräch gekommen. Meine Organisation war Partnership International, die glaube ich auch sehr zum empfehlen ist. Das Auswahlgespräch war auch hier sehr locker. Nach einem kurzen Vorstellen auf Englisch wurden uns viele Fragen zur Deutschen und Amerikanischen Geschichte gestellt. Ich finde, dass man sich aber schon drauf vorbereiten sollte. Naja, ich habe es dann aber nicht mehr bis in die Endrunde geschafft und war deshalb froh, dass ich mich noch bei EV beworben habe.


Die Vorbereitung

Neben ein paar Büchern die ich gelesen habe, z.B. "Ein Schuljahr in den USA", was sehr hilfreich war, habe ich noch einiges an Materialien von EV bekommen über das ATJ (Austauschjahr). Im Frühjahr hatten wir unser erstes Treffen für den SLAP Test, der wirklich sehr einfach ist. Im Juni war dann das grosse Wochenedtreffen. Das war super. Die Stimmung war klasse und die Vorbereitung von EV wirklich sehr gut. Wir wurden auf alle möglichen Situationen vorbereitet und das mit viel Spass. Danach fing dann die Endphase des Wartens auf die Gastfamilie an. Bisher habe ich alles ziemlich locker gesehen und war mehr oder weniger der Meinung, dass ich meine Gastfamilie gar nicht so früh haben möchte. Ich weiss selber nicht warum.


Die lange Zeit des Wartens auf die Gastfamilie

Ich hatte mein Visum, meinen Koffer, die Schule war aus und ich hatte immer noch keine Gastfamilie. Mittlerweile wusste ich, dass meine amerikanische Partnerorganisation Aspect sein wird. Die Zeit verging und mit jedem Tag, der verstrich und ich immer noch keine Nachricht hatte, wurde ich ungeduldiger. Sehr viele hatten schon ihre Gastfamilien und mir wurde klar, dass ich die Familie kurzfristig bekommen werde. Ich bin dann noch etwas arbeiten gegangen um mich abzulenken und noch Taschengeld zu verdienen. Juni, Juli, AUGUST! Es war August. Und ich sass immer noch in Deutschland. Der erste Abflugtermin war der 4. August… den konnte ich dann mal abhaken. Am 3. August, nachmittags um ca. 15:10 Uhr, als ich arbeitete, kam mein Vater zu mir. Ganz ruhig. Und sagte mir, dass eine Gastfamilie für mich gefunden wurde. Ehrlich gesagt wusste ich in dem Moment gar nicht was ich sagen sollte. Ausser “cool” habe ich nichts rausbekommen. Dann habe ich erst mal gefragt, wie die Familie aussieht, ob ich Geschwister habe und so. Erst zum Schluss fiel mir dann ein, dass ich gar nicht weiss wohin ich komme: Kalifornien! Da es mir von Anfang an völlig, aber wirklich völlig egal war wo ich hinkomme konnte ich nicht enttäuscht sein. Dann kam der kleine Schock. Am 11. August sollte ich losfliegen. AchtTage später. Da ich schon alles vorbereitet habe, war es nicht mehr ganz so viel Stress. Eurovacances hat übrigens sofort bei mir zu Hause angerufen, nachdem sie wussten, dass ich eine Familie habe und haben mir alle Infos zugefaxt. Einen Tag später lag das Ganze auch nochmal im Briefkasten. Neben meinen Gasteltern gibt es noch drei Kinder. Ein Mädchen, 16 Jahre, und zwei Jungen, die 14 und 12 Jahre alt sind. Ich habe mich riesig gefreut, als ich gehört habe, dass ich eine Gastschwester in meinem Alter habe. Ach ja, einen Hund und eine Katze gibt es auch noch. Ich habe meiner Gastfamilie sofort eine E-Mail geschrieben und dann schnell guten Kontakt zu meiner Gastschwester gehabt. Wir sollten uns auch ein Zimmer teilen.


Zeit zum Abschied

Julie, die norwegische ATS, und ich am Beach in Los Angeles

Nachdem ich mich von allen Freunden und der ganzen Familie verabschiedet habe, kam der Tag zum Abflug. Morgens um 7:30 Uhr bin ich von Düsseldorf nach München geflogen, wo ich alle anderen EV-Schüler getroffen habe und die Betreuer. Der erste Flug war nicht begleitet, aber ich habe schon drei andere Schüler von meiner Organisation getroffen. Von München aus ging es dann nach Chicago. Der Flug war wirklich gut und wir hatten eine Menge Spass. In Chicago hatten wir eine kurze Orientation, die von Donnerstags bis Samstags ging. Chicago ist wunderschön und die Orientation hat sich gelohnt. Ich konnte nochmal zwei Nächte schlafen und mich ein kleines bisschen an die Zeitverschiebung gewöhnen, denn am Samstag Morgen ging es für mich weiter nach Sacramento, wo die Uhren nochmal 2 Stunden zurück gedreht wurden. Der Weiterflug ist wieder alleine, aber wir wurden bis zum Schalter begleitet, so dass wir uns nicht verlaufen konnten. Ich bin zusammen mit einer anderen Austauschschülerin geflogen.


Ankunft bei meiner Gastfamilie

Mein neues Zuhause

Total fertig bin ich dann endlich in Sacramento angekommen. Wie mir schon vorher gesagt wurde war nur mein Gastvater am Flughafen, weil meine Gastmutter und Schwester auf einem Fussballtunier ausserhalb der Stadt waren und die Jungs auch ein Fussballspiel hatten. Mein Gastvater hatte ein Schild mit “Willkommen Eva” und einen Strauss Blumen in der Hand. Direkt nachdem ich angekommen bin habe ich schon gemerkt, dass meine Gastfamilie immer unterwegs ist. Wir sind sofort zu dem Fussballspiel gefahren, wo ich die Jungs kennengelernt habe und danach erst nach Hause. Einen Tag später kamen dann auch meine Gastmutter und Gastschwester.


Erster Schultag

Meine Gastmutter und ich

Mein erster Schultag war wirklich nichts besonderes. Ich hatte das Glück, dass ich zusammen mit meiner Gastschwester und dem älteren Bruder auf einer Schule bin. Meine Gastschwester hat mir die Klassenräume gezeigt. Ich habe mich dann bei allen Lehrern vorgestellt, weil die nicht wussten, dass ich ein Austauschschüler bin. Meine Schule ist relativ gross mit 1,600 Schuelern, aber es gibt auch wesentlich grössere hier. Da ich sowieso die 11. Klasse in Deutschland wiederholen werde habe ich viele Spassfächer gewaehlt, was in in Deutschland nicht mehr tun kann. Ich habe in der 1 Std. U.S. History, 2. Std Algebra 2 (ein Mathekurs), 3 Stunden P.E. danach Lunch, dann Kunst, fashion design und English. Ich habe ein paar Schwierigkeiten in Mathe, aber das hatte ich schon immer. Ansonsten klappen alle Fächer gut.

 

Die ersten Monate

Ich fand den ersten Monat besonders schwer. In der Schule hatte ich einige Probleme, bis ich mich endlich an alles gewöhnt habe und dazu hatte ich starkes Heimweh. Ich dachte immer, dass ich nicht der Typ für Heimweh bin, aber mir wurde dann erst mal bewusst, wie sehr ich doch meine Familie und Freunde vermisse. Ich habe viele Mails bekommen und meine Freunde haben mir von den ganzen Partys und so erzählt, was sie alles machen und so weiter. Die ersten Wochenenden waren sehr langweilig. Ich war entweder zu Hause oder mit meinen Gasteltern unterwegs, weil ich noch keine richtigen Freunde hatte. Nach zwei Monaten habe ich dann angefangen, Freundschaften aufzubauen und mir ist es bisher sehr gut gelungen. Da ich auf einer grossen Schule bin und nicht als ATS auffalle, war es nicht so, dass alle auf mich zukamen. Mittlerweile finde ich das aber super, weil ich genauso als Schüler gesehen werde wie alle anderen auch. Halloween war ziemlich spassig. Ich bin mit meinen Freunden verkleidet um die Häuser gezogen und wir haben ganz viele Süssigkeiten gesammelt. Ausserdem hatten wir noch eine Party zu Hause, wo wir unsere Freunde einladen konnten. Diese Woche ist Thanksgiving, wo die ganze Familie aus allen Teilen Kaliforniens zu Besuch kommt. Mein Geburtstag ist auch am Thanksgiving Day. Meine Freunde habe ich aber für das Wochenende eingeladen. Mittlerweile fuehle ich mit super wohl und will schon gar nicht mehr nach Hause.


Viele Reisen

Meine Gastfamilie reist sehr viel mit mir. Ich war schon in San Francisco, Sacramento (das ist ganz um die Ecke), Los Angeles, Hollywood, Yosemite National Park und am Lake Tahoe. Es sind noch einige Reisen geplant. Ich habe wirklich grosses Glück mit der Familie. Bloss mit meiner Gastschwester komme ich nicht klar. Wir haben es beide versucht aber wir sind einfach sehr unterschiedlich. Das ist ziemlich schade, aber vielleicht wird es ja doch irgendwann nochmal besser. Sie ist auch ziemlich eifersüchtig. Es ist wirklich nicht immer so toll, eine gleichaltrige Gastschwester zu haben. Mit dem Rest der Familie komme ich super klar. Die Jungs sind richtig cool und die Eltern wirklich nett.
Der Alltag meiner Gastfamilie unterscheidet sich sehr von meinem zu Hause. Ich stehe schon um 6 Uhr morgens auf, mache mir mein Frühstück und um 7 Uhr gehts mit dem Auto zur Schule. Um 3 Uhr bin ich wieder zu Hause. Dann mache ich erst mal Hausaufgaben und bin dann oft so müde, dass ich einfach nur noch ins Bett will. Ich habe mit Soccer angefangen. Aber ich spiele es ausserhalb der Schule in einem Verein. Zweimal die Woche haben wir Training und jeden Samstag ein Spiel. Die erste Saison ist schon vorbei aber jetzt komme ich in das Mädchen Select Team. Wir haben jedes Wochenende woanders ein Spiel, was ziemlich spassig wird. Durch den Sport habe ich viele Leute kennengelernt. Natürlich kann man auch an der High School Sport machen, aber bei mir ist das sehr teuer und die Tryouts hart. Ich bin sehr zufrieden mit Soccer.


Just do it!

Kalifornien gefällt mir sehr gut. Das Wetter ist immer schön und die Landschaft auch. Bisher kann ich sagen, dass ich sehr froh bin, diesen Schritt gewagt zu haben und ich bin allen dankbar, die mir das ermöglicht haben! Ich freue mich auf meine restlichen sieben Monate und werde alles noch richtig geniessen!!! Ich hoffe, Euch hat mein Bericht gefallen. Wenn ihr Fragen habt, koennt ihr mir jederzeit eine E-Mail schreiben. Viel Spass beim Austauschjahr!Mittlerweile fuehle ich mit super wohl und will schon gar nicht mehr nach Hause.


Das zweite Halbjahr in den USA

Mittlerweile bin ich schon wieder zu Hause, aber ich will den Bericht über mein Austauschjahr trotzdem noch zu Ende schreiben und Euch über mein zweites Halbjahr erzählen. Mit großen Schritten ging es auf Weihnachten zu, das mal ganz anders war als bei mir zu Hause in Deutschland. Meine Gastfamilie ist nicht religiös, und von daher spielte Weihnachten nur eine Nebenrolle. Es war nur dazu da, sich was zu schenken, worüber ich erst etwas erschrocken war, weil ich das so gar nicht kannte. Da wir in den Urlaub gefahren sind über Weihnachten wurde bei uns das „Weihnachtsfest“ einfach mal umgelegt auf den 15. Dezember, da wir am 16. schon in den Urlaub geflogen sind. Es wurden nur die Geschenke verteilt, jeder hat sie aufgerissen und das war dann Weihnachten. Also nix mit typisch amerikanischem Weihnachten wie ich mir das immer vorgestellt habe. Der Baum war aus Plastik, den wir vorher zusammengesteckt und sehr kitschig geschmückt haben. Über Weihnachten haben wir dann eine Kreuzfahrt gemacht, die von Florida aus in die Karibik ging. Die war aber schon lange vorher geplant, wo meine Familie noch nicht wusste, dass sie einen Austauschschüler aufnehmen. Auf der Reise, die wirklich sehr schön war, habe ich auch die Großeltern aus Texas und die Cousine aus Georgia kennen gelernt. Danach sind wir noch ein paar Tage im Disneyworld gewesen und dann war ich super froh, wieder zu Hause zu sein.

 

Ein ganzes Schuljahr? War das die richtige Entscheidung?

Mein Soccerteam

Das zweite Halbjahr ging wirklich rasend schnell vorbei. Über Sylvester kam bei mir das Gefühl, dass es doch jetzt auch reicht und ich ruhig nach Hause könnte. Es war so ein richtiges Tief, und ich habe es so bereut, dass ich ein ganzes Jahr gewählt habe. Ich dachte die Tage gehen gar nicht mehr vorüber und die Monate ziehen sich ewig lang. Aber zum Glück war das nur eine kurze Phase. Letztendlich war das zweite Halbjahr das beste überhaupt! Ich habe gemerkt, wie ich Amerika doch liebe, mich an den ganzen Tagesablauf super gewöhnt habe und die Schule liebe. Ich war im Soccer Select Team, und somit jedes Wochenende mit Fußball beschäftigt, und dazu habe ich mich im Schwimmteam an der Schule angemeldet. Ich bin schon immer gerne geschwommen und da ich irgendwie das Kribbeln hatte, mal im High School Team zu sein, habe ich das auch getan und war wirklich erfolgreich.Durch den Sport habe ich sehr viele Leute von meiner Schule kennen gelernt, mit denen ich sonst nie in Kontakt gekommen wäre.

Mein Schwimmteam

Ich hatte jeden Tag zwei Stunden nach der Schule Training und jeden Dienstag und Donnerstag hatten wir einen Wettkampf. Das Gute am Schwimmteam war, dass auch Anfänger willkommen waren. Uns wurde alles einen Monat lang beigebracht und wir wurden richtig trainiert, so dass wir zu Beginn der Saison mit den Guten mitschwimmen konnten. Da ich in der 11. Klasse war, kam ich auch automatisch ins Varsity team. Das sind immer die 11er und 12er. Das Schwimmteam was das Beste, was mir überhaupt passiert ist und was mich noch viel mehr in den Schulalltag integriert hat. Die Lehrer und Schüler waren verdammt stolz darauf, dass sie eine Austauschschülerin im Team haben. Ich finde es auch wichtig, dass die ATS in der Schule aktiv sind, entweder durch Clubs oder Sportteams, denn darauf sind die Amis wahnsinnig stolz. Über Ostern waren wir eine Woche in Mexiko. Dann kam der Zeitpunkt, wo ich mich mit meiner Gastschwester viel besser verstanden habe. Ich fand es trotzdem schade, dass sie so einen komischen Charakter hatte und dass es so lange gedauert hat. Wir waren trotzdem nie wirklich toll befreundet, aber es war auch kein Schweigen mehr zwischen uns. Schulisch haben wir uns öfter gegenseitig geholfen und kamen besser miteinander zurecht.

 

Abschied

Der Abschied war für mich wahnsinnig schwer. Meine Eltern haben mich abgeholt, was ich eigentlich gut fand, da sie so einen Eindruck von meinem amerikanischen Leben gewonnen haben und mich besser verstehen können, wenn ich davon rede. Ich habe zum Abschied eine kleine Party gemacht, wo ich alle meine Freunde eingeladen und mich von Ihnen verabschiedet habe. In der ersten Ferienwoche bin ich mit meinen Eltern und meiner Freundin, die auch eine Austauschschülerin war, zusammen durch Kalifornien gereist und dann zusammen mit meinen Eltern am 12. Juni nach Hause geflogen.

 

Ankunft

Meine Ankunft hier war ganz schön. Am Flughafen hat uns nur mein Bruder abgeholt, da für meine Freunde noch keine Ferien waren. Es war aber ehrlich gesagt besser so. Ich war innerlich etwas geschockt, als ich dann tatsächlich wieder in Deutschland war. Ich konnte es nicht realisieren und wollte es auch nicht. Dementsprechend bekam ich schlechte Laune. Nachmittags kamen meine besten Freundinnen und ein paar Verwandte und wir haben zusammen gegrillt. Am nächsten Tag hatten meine Freunde für mich eine große Willkommensparty geplant, womit sie mich überrascht haben. Das war sehr schön und der beste Einstieg überhaupt. Mittlerweile habe ich nur noch zwei Wochen Sommerferien und dann geht die deutsche Schule wieder los. Ich werde die 11. Klasse des Gymnasiums besuchen.

 

Erinnerung

Meine besten USA-Freundinnen

Die Erinnerung an mein Austauschjahr wird immer in sehr schön sein. Ich vermisse besonders meine besten Freundinnen sehr und meine Gastfamilie. Das Einleben fiel mir nicht immer leicht, und auf die Schule freue ich mich überhaupt nicht, weil ich meine amerikanische Schule über alles liebe und die deutsche so anders ist, so unpersönlich. Ich kann jedem nur raten, ein Austauschjahr zu machen, wenn er die Möglichkeit hat.


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