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Schüleraustausch wird als Karrierebaustein immer
wichtiger:
neue Internetplattform soll bei Finanzierung helfen
(Wrohm, 14.05.2007) Das Amerika-Jahr verleiht nicht nur
der Englisch-Note Auftrieb, sondern hilft auch nach der Schule - eine
vernünftige Option auf die Zukunft. Viele Jugendliche und ihre Eltern
können sich jedoch ein mindestens 6.500 Euro teures Austauschjahr
nicht leisten und sind auf Stipendien angewiesen. Die Internetplattform
exchangeyear.de hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, bedürftige
Schüler und mögliche Sponsoren zusammenzubringen. "Wir
möchten Jugendlichen zu einem Vollstipendium verhelfen, deren Eltern
nicht mehr als 30.000 € netto im Jahr verdienen. Schülerinnen
und Schüler, deren Eltern zwischen 30.000 € und 40.000 €
netto im Jahr verdienen, möchten wir ein Teilstipendium ermöglichen",
sagt Kirsten Jacobs, Gründerin von exchangeyear.de. Die vierfache
Mutter spricht aus Erfahrung, denn auch für sie ist es kaum leistbar,
allen vier Kindern ein Auslandsschuljahr zu finanzieren.
Kirsten Jacobs engagiert sich seit vier Jahren ehrenamtlich im Schüleraustausch.
Anlass dafür war das Amerika-Jahr ihrer Tochter, dass auch das Leben
von Kirsten Jacobs verändert hat.
Rund 95% der deutschen Austauschschüler besuchen
ein Gymnasium, Real- oder Hauptschüler sind kaum vertreten. Der Trend
zum Schüleraustausch wächst, doch hohe Kosten sowie mangelnde
Unterstützung von Lehrern, Schulen und Behörden sehen Eltern
und Schüler als Haupthindernisse bei einem Austauschjahr. Etwa drei
Viertel der Teilnehmer stammen aus sehr guten bis gehobenen finanziellen
Verhältnissen. Obwohl rund zwei Drittel der Austauschorganisationen
Stipendien vergeben, liegt die Finanzierung im Wesentlichen bei den Eltern.
"Es gibt sicherlich genug Privatpersonen und Unternehmen, die einem
Jugendlichen zum Auslandsaufenthalt verhelfen können und wollen",
sagt Kirsten Jacobs. Interessierte Schülerinnen und Schüler
füllen unter exchangeyear.de einen umfangreichen Fragebogen aus,
der anonymisiert an Sponsoren weitergeleitet wird. Die Bewerbung für
das Auslandsschuljahr erfolgt über die gewünschte Austauschorganisation
der Schülerin oder des Schülers - die Kosten trägt der
Sponsor. "Bildung ist das wichtigste Fundament, was schon in jungen
Jahren angelegt werden kann. Und dies wollen wir auch geeigneten Jugendlichen
ermöglichen, die sich den Traum eines Austauschjahres selbst nicht
verwirklichen können", stellt Kirsten Jacobs fest. Der Service
ist für Schüler und Sponsoren kostenlos. Mehr Infos hier.
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